{"id":5830,"date":"2008-04-02T10:06:32","date_gmt":"2008-04-02T10:06:32","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=5730"},"modified":"2008-04-02T10:06:32","modified_gmt":"2008-04-02T10:06:32","slug":"infos_der_heilberufe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/infos_der_heilberufe\/","title":{"rendered":"Infos der Heilberufe"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"IDHLogo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/IDHLogo.jpg\" alt=\"IDHLogo\" \/><br \/>\nDie Interessengemeinschaft der Heilberufe (IDH) vergibt auch in 2008 wieder einen Medienpreis Gesundheit an JournalistInnen. Bewerbungshinweise <br \/>\nMammographie-Screening fl\u00e4chendeckend in Schleswig-Holstein:  Frauen zwischen 50 und 69 Jahren k\u00f6nnen das Mammographie-Screening jetzt landesweit nutzen. Als letzte Screening-Einheiten sind Flensburg und Kiel dazugekommen. Innerhalb von zwei Jahren sollen in der Region Flensburg insgesamt 60.000 Frauen angeschrieben werden. <!--more-->Zur Screening-Einheit geh\u00f6rt auch ein Mammobil, mit dem Frauen auch in abgelegenen Regionen wie z. B. auf den nordfriesischen Inseln oder auf der Halbinsel Eiderstedt erreicht werden k\u00f6nnen. In der Landeshauptstadt Kiel sollen insgesamt 45.000 Frauen erreicht werden. Schon vor dem Start am 03. M\u00e4rz lagen \u00fcber 200 Anmeldungen von interessierten Frauen vor. Die Mammographie (die R\u00f6ntgenuntersuchung der Brust) ist die beste Methode zur Fr\u00fcherkennung von Brustkrebs.<\/p>\n<p>Im Mai 2007 wurden in SchleswigHolstein die ersten Frauen zu dieser speziellen R\u00f6ntgenuntersuchung eingeladen. Die Mammographien werden z.B. in Radiologischen Praxen oder im Mammobil, einer mobilen Untersuchungsstation, vorgenommen. Die Teilnahme am Screening ist freiwillig und f\u00fcr gesetzlich und privat versicherte Frauen kostenlos. Sie m\u00fcssen keine Praxisgeb\u00fchr bezahlen. Die Mammographie beugt dem Krebs nicht vor, sie bietet jedoch die Chance, Krebs fr\u00fchzeitig zu erkennen. Die Untersuchung ersetzt aber nicht die j\u00e4hrliche Fr\u00fcherkennung bei Ihrem Frauenarzt. Mehr Informationen unter www.mamma-screening-sh.de<\/p>\n<p>Implantate werden immer beliebter : Rund 450.000 k\u00fcnstliche Zahnwurzeln setzen Zahn\u00e4rzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie dienen als Basis f\u00fcr einzelne k\u00fcnstliche Z\u00e4hne oder als Anker f\u00fcr Br\u00fccken, festsitzende oder herausnehmbare Prothesen. Implantierter Zahnersatz besteht aus drei Komponenten: einer k\u00fcnstlichen Wurzel, einem Verbindungsst\u00fcck und einer k\u00fcnstlichen Zahnkrone bzw. der Br\u00fccke oder Prothese. Der Einsatz des Implantats erfolgt schrittweise: Es beginnt mit der gr\u00fcndlichen Untersuchung und Planung. Liegen Zahn- oder Zahnfleischerkrankungen vor, m\u00fcssen diese zuerst behandelt werden und ausheilen. Au\u00dferdem muss der Kieferknochen gen\u00fcgend Substanz aufweisen. Ist er zu d\u00fcnn, wird aus nat\u00fcrlichem oder k\u00fcnstlichem Knochenmaterial der Kiefer an der vorgesehenen Stelle wieder aufgebaut. Erst wenn der Kieferknochen gesund und stark ist, wird die k\u00fcnstliche Zahnwurzel eingesetzt. In den folgenden drei bis acht Monaten heilt das Implantat ein und verw\u00e4chst fest mit dem Kieferknochen. Zum Schluss werden das Verbindungsst\u00fcck und die neue Zahnkrone oder Br\u00fccke eingesetzt.<\/p>\n<p>Die Kosten eines Implantats sind individuell unterschiedlich. Durchschnittlich kostet die Implantation einer k\u00fcnstlichen Wurzel etwa 750 bis 1.500 Euro. Hinzu kommen Kosten in \u00e4hnlicher H\u00f6he f\u00fcr die k\u00fcnstliche Zahnkrone. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen den befundorientierten Festzuschuss,  gleichg\u00fcltig ob sich der Patient f\u00fcr eine Br\u00fccke oder ein Implantat entscheidet. F\u00fcr ein Einzelimplantat im Frontzahnbereich betr\u00e4gt der Festzuschuss mit 20 % Bonus ca. 480 Euro. <\/p>\n<p>Ambulante Psychotherapie: Mindestquote hat sich nicht bew\u00e4hrt: Ende 2008 l\u00e4uft die als \u00dcbergangsregelung geschaffene Mindestquote f\u00fcr \u00c4rzte in der psychotherapeutischen Versorgung aus. R\u00fcckblickend hat sich diese Quote nicht bew\u00e4hrt. Vielmehr hat sie die Besetzung mehrerer hundert f\u00fcr die Behandlung psychisch kranker Menschen ben\u00f6tigter Praxissitze verhindert. Einen ausf\u00fchrlichen Bericht lesen Sie auf der Seite der Bundespsychotherapeutenkammer <\/p>\n<p>Schleswig-Holsteins Apotheker begr\u00fc\u00dfen kritische Stellungnahme zu Handelsketten: Das Europ\u00e4ische Parlament hat in der vergangenen Woche internationale Einzelhandelsketten wegen des Missbrauchs ihrer Marktmacht kritisiert. Die Parlamentarier beklagen einen Verlust an Produktvielfalt, kulturellem Erbe sowie Einzelhandelsverkaufsstellen und Besch\u00e4ftigungsqualit\u00e4t und fordern die Europ\u00e4ische Kommission dazu auf, die Auswirkungen der Konzentration auf Kleinunternehmen, Zulieferer, Arbeitnehmer und Verbraucher zu untersuchen. Die schleswig-holsteinischen Apotheker teilen die Bef\u00fcrchtungen der Politiker und warnen vor vergleichbaren Entwicklungen bei der Arzneimittelversorgung, sollten Apothekenketten in Deutschland zugelassen werden. In der jetzigen Diskussion werden unabh\u00e4ngige Apotheken h\u00e4ufig als antiquiert und Ketten als innovativ dargestellt. Blickt man jedoch hinter die Kulissen, erkennt man sehr schnell, dass einige gro\u00dfe Konzerne versuchen, eine Realit\u00e4t nach ihren Vorstellungen herbeizureden. Den Verbrauchern und Patienten wird damit jedoch nicht geholfen. Potenzielle Kettenbetreiber vermitteln den Eindruck, Medikamente zu Discountpreisen anzubieten. Dabei wird oft \u00fcbersehen, dass ein \u00fcberm\u00e4\u00dfiger oder falscher Verbrauch von Arzneimitteln sehr sch\u00e4dlich sein kann. Medikamente sind keine Bonbons und k\u00f6nnen nicht verramscht werden wie Produkte des t\u00e4glichen Bedarfs. F\u00fcr eine sachgerechte Versorgung ist medizinisch-pharmazeutischer Sachverstand der \u00f6ffentlichen Apotheke unabdingbar. Weitere Informationen dazu erhalten Sie bei der Apothekerkammer Schleswig-Holstein. <\/p>\n<p>Der Zahnarzt hilft beim Steuern sparen : Der Eigenanteil f\u00fcr Zahnbehandlungen kann unter bestimmten Voraussetzungen als au\u00dfergew\u00f6hnliche Belastung ber\u00fccksichtigt werden. Informationen dazu enth\u00e4lt das Faltblatt &#8222;Zahnbehandlung und Steuern&#8220;, das in vielen Zahnarztpraxen erh\u00e4ltlich ist. Das Faltblatt steht auf der Homepage der Zahn\u00e4rztekammer Schleswig-Holstein zum Download bereit unter http:\/\/www.zaek-sh.de\/Patientenservice\/Patientenhotline\/steuern.htm. Hier besteht auch die M\u00f6glichkeit, die pers\u00f6nliche Grenze des j\u00e4hrlichen steuerlichen Grenzbetrags ermitteln zu lassen. <\/p>\n<p>Kindertagespflege professionalisieren: Bis 2013 soll bundesweit f\u00fcr rund ein Drittel der Kinder unter drei Jahren eine Betreuung au\u00dferhalb der Familie m\u00f6glich sein. Nach diesen Pl\u00e4nen der Bundesregierung m\u00fcssten neben zus\u00e4tzlichen Pl\u00e4tzen in Kindertagesst\u00e4tten j\u00e4hrlich mindestens 30.000 Betreuungspl\u00e4tze in der Kindertagespflege (&#8222;Tagesm\u00fctter&#8220;) zus\u00e4tzlich geschaffen werden. Den kompletten Artikel finden Sie unter: http:\/\/www.bptk.de\/show\/937212.html<\/p>\n<p>Leseger\u00e4te-Pauschale zur eGK kommt: Niedergelassene \u00c4rzte m\u00fcssen die neuen Leseger\u00e4te f\u00fcr die elektronische Gesundheitskarte nicht komplett selbst bezahlen. Die Spitzenverb\u00e4nde der Krankenkassen werden die technische Infrastruktur in den Praxen in Form einer Pauschale mitfinanzieren. Nach Angaben der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung (KBV) gilt diese Regelung auch f\u00fcr Zweitger\u00e4te wie etwa f\u00fcr den mobilen Einsatz bei Hausbesuchen und Notdiensten. \u00dcber die H\u00f6he der Pauschalen gebe es noch keine Einigung. KBV-Vorstand Carl-Heinz M\u00fcller erkl\u00e4rte aber, f\u00fcr niedergelassene \u00c4rzte und Psychotherapeuten werde die Technik kostenneutral bleiben. \u00c4rzteverb\u00e4nde hatten das nach Sch\u00e4tzungen des Bundesgesundheitsministeriums zwischen 1,4 und 1,6 Mrd. Euro teure Projekt aus Kosten- und Datenschutzgr\u00fcnden wiederholt heftig kritisiert. Nachfragen an Marco Dethlefsen.<\/p>\n<p>Bildungsreferent eingestellt: Seite dem 1. M\u00e4rz 2008 ist Volker Warneke zust\u00e4ndiger Bildungsreferent des Edmund-Christiani-Seminars der \u00c4rztekammer Schleswig-Holstein. Das ECS  in Bad Segeberg ist Aus- und Fortbildungsst\u00e4tte f\u00fcr medizinisches Assistenzpersonal wie z. B.   Arzthelferinnen\/Medizinische Fachangestellte. Das vollst\u00e4ndige Programm ist im Internet abrufbar.<\/p>\n<p>Finanzielle Vorteile beim Zahnarztbesuch sichern :<br \/>\n1. Bonus f\u00fcr bares Geld &#8211; Mit dem regelm\u00e4\u00dfigen Zahnarztbesuch kann man sich h\u00f6here Zusch\u00fcsse zum Zahnersatz sichern, die Besuche werden im Bonusheft dokumentiert. Wer in den vergangenen f\u00fcnf Jahren j\u00e4hrlich beim Zahnarzt war, erh\u00f6ht die Zuzahlung der Krankenkasse um 20 Prozent. Sind sogar zehn Jahre mit regelm\u00e4\u00dfiger Kontrolle verzeichnet, w\u00e4chst der Festzuschuss um 30 Prozent an.<br \/>\n2. Keine Praxisgeb\u00fchr f\u00fcr Vorsorge &#8211; Experten empfehlen zwei Zahnarztbesuche pro Jahr. Daf\u00fcr f\u00e4llt keine Praxisgeb\u00fchr an. Zahnstein kann einmal pro Jahr bei der Kontrolle entfernt werden, ohne dass die zehn Euro f\u00e4llig werden. Sind beim Vorsorge-Termin R\u00f6ntgenaufnahmen oder andere Diagnosema\u00dfnahmen erforderlich, gilt das ebenso. <br \/>\n3. Ausgaben vermeiden mit Zusatzversicherung &#8211; Kosten, die gar nicht erst zu Buche schlagen, sind besonders angenehm. Mit einer Zahnzusatzversicherung kann man vorsorgen. Aber aufgepasst: Die Leistungen der Versicherer sind recht unterschiedlich. F\u00fcr Zahnersatz haben viele Versicherer Wartezeiten und in den ersten Jahren bestimmte H\u00f6chstbetr\u00e4ge festgelegt. Wer glaubt, die Versicherung schon bald in Anspruch nehmen zu m\u00fcssen, sollte darauf besonders achten. (Quelle: Zahn\u00e4rztekammer Schleswig-Holstein) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Interessengemeinschaft der Heilberufe (IDH) vergibt auch in 2008 wieder einen Medienpreis Gesundheit an JournalistInnen. 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