{"id":6146,"date":"2008-05-11T02:35:46","date_gmt":"2008-05-11T02:35:46","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=6046"},"modified":"2008-05-11T02:35:46","modified_gmt":"2008-05-11T02:35:46","slug":"dr_phil_peter_guttkuhn_eheverbot_fr_einen_lbecker_polizisten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/dr_phil_peter_guttkuhn_eheverbot_fr_einen_lbecker_polizisten\/","title":{"rendered":"Dr. phil. Peter Guttkuhn: Eheverbot f\u00fcr einen L\u00fcbecker Polizisten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Dr.-Guttkuhn-1-freundl\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Dr.-Guttkuhn-1.jpg\" alt=\"Dr.-Guttkuhn-1\" \/><br \/>\nAuch f\u00fcr den heutigen Pfingstsonntag hat der in L\u00fcbeck arbeitenden Privatgelehrte und Historiker Dr. Peter Guttkuhn in der hier-luebeck-Reihe &#8222;Sonntags-Beitr\u00e4ge&#8220; eine interessante Geschichte ausgesucht, der er folgendes voranstellt:  &#8222;Aus gro\u00dfer Ferne ein m\u00f6glicher Gedanke zur Einf\u00fchrung des Sonntags-Textes am 11. 5. 08: Es ist Muttertag, und der Mann darf die Mutter seiner Kinder nicht heiraten&#8230; <\/p>\n<p>Foto (RB): Dr. Peter Guttkuhn<!--more-->&#8230;Ich pers\u00f6nlich unterhalte seit nahezu 50 Jahren allerbeste Kontakte und Beziehungen zu unserer L\u00fcbecker Polizei. Konkret hier und heute zu Herrn H\u00fcttmann und seinen Kollegen&#8220;:<\/p>\n<p>Eheverbot f\u00fcr einen L\u00fcbecker Polizisten &#8211; Eine j\u00fcdisch-christliche Liebes- und Rechtsgeschichte<br \/>\n&#8222;Am Sonntagmorgen, dem 22. Oktober 1815, zitterte ein Schrei der Entr\u00fcstung durch die Stadt L\u00fcbeck; es war eine bedeutende Summe Geldes, ca. 20.000 Courantmark in verschiedenen M\u00fcnzsorten, mittels gewaltsamen Einbruchs in der Nacht vom 21. auf den 22. Oktober aus der Stadtkasse entwendet worden&#8220;.<\/p>\n<p>Wenn nun auch zu erwarten stand, da\u00df jedermann zur Aufkl\u00e4rung eines Diebstahls, der ihn letztendlich selbst betraf, alles aufbieten werde, so wurden dennoch demjenigen 1.500 Courantmark Belohnung versprochen, der die T\u00e4ter zur Bestrafung anzeigen w\u00fcrde. Dies war aber am 6. November 1815 noch nicht geschehen; vielmehr hatte man am 4. November im Lauerholz, in der Gegend des Kreuzwegs, der nach L\u00fcbeck, Wesloe und Schlutup f\u00fchrt, mehrere der Stadtkasse geh\u00f6rige leere Geldbeutel gefunden, die ohne Zweifel mit dem Diebstahl in Verbindung standen, weshalb die Herren des Gerichts nochmals die oben genannte Belohnung in Erinnerung brachten und demjenigen wenn auch nicht die ganze Summe, so doch mindestens 300 Courantmark versprachen, welcher den oder diejenigen namhaft machen w\u00fcrde, der die Beutel an den erw\u00e4hnten Platz bef\u00f6rdert hatte.<\/p>\n<p>Dem umsichtigen &#8222;Polizeiofficianten&#8220; Alexander gelang es endlich, die Diebe zu entdecken; sie hie\u00dfen Frommhagen, Tillack und Petersen. Das Geld wurde gl\u00fccklicherweise bis auf eine unbedeutende Kleinigkeit in Gold noch vorgefunden und die Diebe zur Strafe ins Spinnhaus, das Gef\u00e4ngnis, abgef\u00fchrt; jedoch entzog sich Petersen durch Selbstmord dieser Strafe. Die beiden andern wu\u00dften nach einigen Jahren zwar aus dem Gef\u00e4ngnis zu entkommen, wurden aber wieder eingefangen und abermals hinter Schlo\u00df und Riegel gebracht, wo sie sp\u00e4ter eines nat\u00fcrlichen Todes starben.<\/p>\n<p>Auch die erneute Verhaftung der beiden Ausbrecher gelang dem t\u00fcchtigen Polizisten Alexander. Er reiste an einem Sabbatmorgen nach Eutin, wohin die R\u00e4uber sich gefl\u00fcchtet hatten. Die zu deren gefesselter \u00dcberf\u00fchrung nach L\u00fcbeck ben\u00f6tigten Hand- und Fu\u00df-Eisen brachte er sogleich mit. Das erfahren wir von dem ber\u00fchmten L\u00fcbecker Rabbiner Dr. Salomon Carlebach (1845-1919), dem&#8217;s &#8222;die selige Frau Nathan&#8220; aus Eutin erz\u00e4hlte. Carlebach meinte, der Polizeidiener Alexander &#8222;soll ein sehr kluger, findiger, den Verbrechern gef\u00e4hrlicher Kopf gewesen sein&#8220;.<\/p>\n<p>Hirsch Alexander war 1790 im k\u00f6niglich holsteinisch-d\u00e4nischen Flecken Moisling s\u00fcdwestlich von L\u00fcbeck geboren. \u00dcber seine Familie wissen wir nichts, nur da\u00df er einen gut zehn Jahre \u00e4lteren Bruder hatte, der mit der Mutter Anfang 1811 von Moisling nach L\u00fcbeck \u00fcbersiedelte. Hirsch Alexander war Jude, Mitglied der d\u00f6rflichen Moislinger orthodoxen Gemeinde. Und wahrscheinlich ist er fr\u00fch schon Halbwaise geworden. Die Mutter soll 1813 in L\u00fcbeck gestorben sein. Der junge Mann ging nach Schweden, um als Soldat seinen Lebensunterhalt zu verdienen.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Jahres 1811, nachdem L\u00fcbeck dem franz\u00f6sischen Kaiserreich einverleibt worden war, kehrte er an die Trave zur\u00fcck und trat als Stellvertreter f\u00fcr den Sohn eines hiesigen B\u00fcrgers in franz\u00f6sische Milit\u00e4rdienste. Bei dem wehrunwilligen jungen L\u00fcbecker handelte es sich um Gustav Joachim Hoyer (1792-1841), den Sohn des Leihhausverwalters in der Aegidienstra\u00dfe. Ende des Jahres 1813 traf Hirsch Alexander unversehrt wieder in L\u00fcbeck ein. Am 1. Januar 1814 wurde er von der Stadt als Polizeidiener eingesetzt, am 1. April 1814 &#8222;in Eid genommen&#8220;, d. h. fest angestellt.<\/p>\n<p>Ein beispielloser, bislang einmaliger Vorgang in der freien Stadt L\u00fcbeck!  Einem Juden wurde ein staatliches Amt \u00fcbertragen, die Position eines von f\u00fcnf Polizeidienern, also Polizisten im Stadtstaat. Man bedenke: Die j\u00fcdischen Bewohner des l\u00fcbeckischen Staatsgebiets galten als geduldete Fremde, sie durften weder Grund- noch Wohneigentum erwerben, besa\u00dfen weder Handels- noch Gewerberechte, litten unter Hochzeits- und Leichengeldern, unter dem &#8222;Zungengeld&#8220; und dem &#8222;Judenleibzoll&#8220;, was bedeutete, da\u00df Moislinger Landjuden, auch wenn sie nur f\u00fcr Stunden die Stadt betreten wollten, erhebliche Eintrittsgelder am Holstentor zu entrichten hatten. Juden durften das B\u00fcrgerrecht nicht erwerben, auch nicht in der Stadt \u00fcbernachten bzw. wohnen, einen z\u00fcnftigen Beruf weder erlernen noch aus\u00fcben. Sie galten als nicht bildungsf\u00e4hig, verdorben und unmoralisch, evangelisch-lutherischer Zivilisation und deren Werteskala unw\u00fcrdig und g\u00e4nzlich ungeeignet.<\/p>\n<p>Bedeutendster Vertreter dieses l\u00fcbeckischen Antijudaismus&#8216;: der Jurist und Senator Dr. Johann Friedrich Hach (1769-1851), der sowohl auf dem Wiener Kongre\u00df als auch dem Frankfurter Bundestag jahrelang in Wort und Schrift die l\u00fcbeckischen Juden erniedrigte, beleidigte und bek\u00e4mpfte. Grund und Ziel seines \u00dcbelwollens: &#8222;Der Jude ist \u00fcberall beschr\u00e4nkt, weil er Jude ist &#8230; Die Absicht aller Beschr\u00e4nkung &#8230; geht offenbar dahin, m\u00f6glichst zu verhindern, da\u00df ihre Zahl sich nicht vermehre &#8230; Beg\u00fcnstigen kann keine Regierung diesen Glauben, so lange sie einen christlichen Staat beherrscht; w\u00fcnschen kann keine Regierung, da\u00df dieser Glaube sich verbreite &#8230; Die Immoralit\u00e4t der Juden im Ganzen ist &#8230; nicht zu leugnen&#8220;. Hach, B\u00fcrgerschaft und Senat blieben dabei, auch wenn sich die H\u00f6fe von Berlin, Wien und St. Petersburg 1815 und 1816 vielfach, wortreich und energisch f\u00fcr die B\u00fcrger- und Menschenrechte auch der l\u00fcbeckischen Juden einsetzten.<\/p>\n<p>Hirsch Alexander, der j\u00fcdische l\u00fcbeckische Stadtpolizist, hat sein Judentum zu keiner Zeit geleugnet und niemals verlassen. Weder vor noch nach der \u00dcbernahme des \u00f6ffentlichen Amtes. Dieser t\u00fcchtige L\u00fcbecker Lokalpatriot machte einen nachhaltigen Eindruck auf die protestantische Obrigkeit, wurde wegen seines au\u00dfergew\u00f6hnlichen, lebenslangen dienstlichen und privaten Engagements f\u00fcr die Stadt zu einem j\u00fcdischen Gegenbeispiel, das alle die pauschalen Vorurteile gegen\u00fcber seinen Glaubensgenossen L\u00fcgen strafte.<\/p>\n<p>Kaum wieder in L\u00fcbeck und ernannt, da verliebte er sich in die evangelische Anna Catharina Reimers, Tochter des L\u00fcbecker B\u00fcrgers Hans Peter Reimers aus dem Stecknitzfahrergang. Eine bescheidene Bleibe fand das junge Paar in der Hartengrube, wo ihm am 11. September 1815 das erste gemeinsame Kind &#8211; Rosina Maria Loretta Louisa &#8211; geboren wurde. Nach neun Tagen lie\u00df man im Dom taufen. Und vier Wochen darauf begann die erfolgreiche Hatz auf die drei Geldr\u00e4uber.<\/p>\n<p> Das zweite Kind &#8211; Carl Marcus Anton Peter, der ein t\u00fcchtiger Musikus wurde &#8211; kam zwei Jahre danach zur Welt, in einer Mietwohnung der Lichten Querstra\u00dfe. Dann zog die Alexander-Familie in das (Erker-)Haus des befreundeten Polizeidieners Johann Hinrich Brandt, Fegefeuer 895 (heute: Nr. 25), das sie 1820 k\u00e4uflich erwarb.<\/p>\n<p>Es begannen turbulente Jahre f\u00fcr den rastlosen Polizeidiener Hirsch Alexander und seine kontinuierlich wachsende Familie, seine kontinuierlich wachsenden finanziellen Schwierigkeiten. Auch wenn das Konkubinat, in dem er mit Anna Catharina Reimers lebte, von Seiten des Staates nicht nur geduldet, sondern sogar f\u00f6rmlich anerkannt wurde. 1822 mu\u00dfte er das Haus im Fegefeuer ver\u00e4u\u00dfern, erwarb das Giebelhaus Fischergrube 370 (heute: Nr. 42), das er ein Jahr sp\u00e4ter bereits wieder verkaufen mu\u00dfte. Mit einem weiteren Haus im Ellerbroock erging&#8217;s ihm genauso. Bis 1824 war die Zahl der Kinder auf sechs angewachsen, das sp\u00e4rliche Gehalt aber gleich geblieben. Zukunftsangst begann sich auszubreiten.<\/p>\n<p>Da richtete der Jude Hirsch Alexander den Antrag an den Senat, die evangelisch-lutherische Mutter seiner Kinder heiraten zu d\u00fcrfen.  Auch das ein einmaliger, bislang beispielloser Vorgang in L\u00fcbeck. Der Senat beauftragte seine beiden Syndici, ein ausf\u00fchrliches und grunds\u00e4tzliches Gutachten zu erstellen. Dr. jur. Carl Georg Curtius (1771-1857) und Dr. jur. Anton Diedrich G\u00fctschow (1765-1833) sahen keine rechtliche M\u00f6glichkeit, eine Ehegenehmigung zu erteilen. Mischehen wurden erst seit 1852 erlaubt. Entsprechend abschl\u00e4gig fiel das Senats-Dekret vom 22. Dezember 1824 aus:<\/p>\n<p> &#8222;Auf hiebevoriges Suppliciren des Israeliten Hirsch Alexander um Erlaubni\u00df zur Verheirathung mit der Christin Catharina Reimers, auch infolge Decrets vom 04. 12. 1824 erstattetes Gutachten der Herren Syndicorum, hat Ein Hochedler Rath decretirt und den Herren des Stadtgerichts aufgetragen, dem als Polizeydiener angestellten Supplicanten anzudeuten, da\u00df seinem Gesuche nicht statt gegeben werden k\u00f6nne&#8220;.<\/p>\n<p> Das Eheverbot war ein au\u00dfergew\u00f6hnlich harter Schicksalsschlag f\u00fcr den gewissenhaften st\u00e4dtischen Polizisten. Am 3. November 1825 starb einer seiner S\u00f6hne. Daraufhin erkrankte er selbst f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit, brachte die Familie dadurch in tiefe Not und gro\u00dfe Schuldenlast. &#8222;Die Herren Pr\u00e4toren&#8220; bewilligten 1826 auf ein Gesuch Alexanders 100 Taler zu dessen Unterst\u00fctzung. Im Januar 1827 erwarb er das Haus K\u00f6nigstra\u00dfe 887 (heute: Nr. 52), &#8222;beim alten Schrangen&#8220;. Am 20. Juli 1829 wurde hier das achte und letzte Kind geboren. Hirsch Alexander rackerte sich ab f\u00fcr die endlich neunk\u00f6pfige Familie. Alle sieben \u00fcberlebenden Kinder &#8211; zwei S\u00f6hne und f\u00fcnf T\u00f6chter &#8211; wurden evangelisch-lutherisch getauft, konfirmiert, schulisch und beruflich ausgebildet.<\/p>\n<p>Da erkrankte er 1837 schwer, lag vier Monate danieder. Die Arzt- und Medikamentenkosten t\u00fcrmten sich, die Schuldenlast wuchs. Bedrohlich verschlechterte sich die soziale Lage der Alexander-Familie. Deshalb richtete der Polizeidiener am 1. April 1839 &#8211; dem 25. Jahrestag seiner Festanstellung durch den Stadtstaat L\u00fcbeck &#8211; ein Bittgesuch an den Senat.<\/p>\n<p>Seine Vorgesetzten, die evangelisch-lutherischen &#8222;Herren des Stadtgerichts&#8220;, erkl\u00e4rten, da\u00df dessen &#8222;Finanzen wohl niemals geh\u00f6rig geregelt gewesen. Seine Verbindung mit einer Christin, welche sieben Kinder zur Folge gehabt, mag wesentlich dazu beigetragen haben, da Supplicant, bey einer m\u00e4\u00dfigen Amts-Einnahme, gegen diese Kinder alle Pflichten eines treuen Familienvaters redlich erf\u00fcllt, ja, f\u00fcr ihre Erziehung wohl mehr verwendet hat, als seine Verh\u00e4ltnisse es eigentlich gestatteten&#8220;. Und zu Alexanders dienstlicher Beurteilung bemerkte die Obrigkeit: &#8222;Der Supplicant ist jetzt seit 25 Jahren im Dienst. Seine Brauchbarkeit als Policeydiener ist anerkannt. Sein Dienst-Eifer bedarf &#8211; was Officianten seiner Art wohl nicht gar h\u00e4ufig nachger\u00fchmt werden kann &#8211; auch jetzt noch mehr des Z\u00fcgels als des Sporns&#8220;.<\/p>\n<p>Aufgrund dieser positiven \u00c4u\u00dferungen des L\u00fcbecker Stadtgerichts, seines Arbeitgebers, beschlossen sowohl der Senat als auch die B\u00fcrgerschaft, dem Bittsteller, der 750 Mark Schulden hatte, 300 Mark als Gratifikation aus dem staatlichen Reservefonds zuflie\u00dfen zu lassen. Die verbleibende Summe von 450 Mark solle Alexander als unverzinslicher Vorschu\u00df aufs Gehalt gezahlt werden &#8211; gegen Hinterlegung seiner Lebensversicherungs-Police in H\u00f6he von 1.500 Mark. Doch bereits einen Monat vor Eintreffen des Geldes mu\u00dfte er das Haus beim alten Schrangen verkaufen; am 22. Mai 1840 zog er mit seiner gro\u00dfen Familie als Mieter in eine kleine Wohnung des Hauses K\u00f6nigstra\u00dfe 697 (heute: Nr. 10), &#8222;bei St. Jacobi&#8220;.<\/p>\n<p>Am 21. Dezember 1842 erschien auf der Kanzlei der Stadt L\u00fcbeck Abraham Meyer Stern, \u00e4ltester Sohn des vorletzten L\u00fcbecker Schutzjuden, &#8222;und zeigte an, da\u00df Hirsch Alexander, Polizey-Diener, 52 Jahre alt, aus Moisling geb\u00fcrtig, unverheyrathet, am 20. Dezember 1842, nachmittags zwei Uhr, in seiner Wohnung in der K\u00f6nigstra\u00dfe belegen, verstorben sey&#8220;.<\/p>\n<p>\nhier-Luebeck bedankt sich bei Dr. Peter Guttkuhn f\u00fcr die freundliche Bereitstellung auch dieses Beitrages. <\/p>\n<p>Dr. Peter Guttkuhn:<br \/>\nDer Wissenschaftler forscht seit Jahren zur deutsch-j\u00fcdischen Geschichte der Hansestadt. Auf nationaler und internationaler Ebene hat er nahezu 190 Titel zu diesem Forschungsgebiet publiziert. Seine Vortr\u00e4ge im In- und Ausland sind sehr gefragt und tragen in erheblichem Ma\u00df zur Aufarbeitung der Geschehnisse in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland bei.<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch f\u00fcr den heutigen Pfingstsonntag hat der in L\u00fcbeck arbeitenden Privatgelehrte und Historiker Dr. Peter Guttkuhn in der hier-luebeck-Reihe &#8222;Sonntags-Beitr\u00e4ge&#8220;<\/p>\n","protected":false},"author":292,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-6146","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/292"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6146"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6146\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}