{"id":65445,"date":"2012-03-06T13:50:47","date_gmt":"2012-03-06T12:50:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=65445"},"modified":"2012-03-06T13:50:47","modified_gmt":"2012-03-06T12:50:47","slug":"beseitigung-gefahrlicher-munition-aus-dem-seegebiet-kolberger-heide-fur-dieses-jahr-erfolgreich-abgeschlossen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/beseitigung-gefahrlicher-munition-aus-dem-seegebiet-kolberger-heide-fur-dieses-jahr-erfolgreich-abgeschlossen\/","title":{"rendered":"Beseitigung gef\u00e4hrlicher Munition aus dem Seegebiet Kolberger Heide f\u00fcr dieses Jahr erfolgreich abgeschlossen"},"content":{"rendered":"<h1><\/h1>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Sprengung einer Ankertaumine am 27. Februar 2012, der Jet ist etwa 15 Meter hoch\" src=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/SharedDocs\/Bilder\/Cover\/IM\/AFK\/41_sprengung2012__blob=normal.jpg\" alt=\"Sprengung einer Ankertaumine am 27. Februar 2012, der Jet ist etwa 15 Meter hoch\" width=\"280\" height=\"210\" \/>Sprengung einer Ankertaumine am 27. Februar 2012, der Jet ist etwa 15 Meter hoch <cite>Dr. Knobloch (Bundesamt f\u00fcr Seeschifffahrt und Hydrographie) 2012<\/cite><\/p>\n<p>Sieben gef\u00e4hrliche Seeminen und Torpedok\u00f6pfe, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs in einem Versenkungsgebiet an der s\u00fcdlichen Ausfahrt der Kieler F\u00f6rde abgelagert wurden, sind erfolgreich beseitigt worden. Wie das Innenministerium am Dienstag (6. M\u00e4rz) in Kiel mitteilte, lief der diesj\u00e4hrige Einsatz des Kampfmittelr\u00e4umdienstes trotz der widrigen Wetterbedingungen unfallfrei und reibungslos.<!--more--><\/p>\n<p>Zum Schutz der Schweinswale kam die in Schleswig-Holstein in mehrj\u00e4hriger Arbeit weiterentwickelte so genannte Blasenschleiertechnik zum Einsatz. Durch einen Hohlzylinder aus Luftblasen um die Sprengstelle herum wird die nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen f\u00fcr Schweinswale und andere Meeress\u00e4ugetiere gef\u00e4hrliche Fl\u00e4che um 97 Prozent verkleinert &#8211; ein Erfolg der engen Kooperation der maritimen Forschung der Bundeswehr, allen voran der Wehrtechnischen Dienststelle 71, der Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, der Wasserschutzpolizei, der beteiligten Spezialunternehmen f\u00fcr maritime Technologie und des Kampfmittelr\u00e4umdienstes.<\/p>\n<p>Zum geplanten Beginn des Einsatzes am 20. Februar waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und die Einsatzkr\u00e4fte standen bereit. Die erste Einsatzwoche hindurch lie\u00dfen Wind und Seegang jedoch keine sicheren Arbeiten auf See zu. Erst am darauffolgenden Montag wurde die erste Ankertaumine gesprengt, nachdem sie von der Versenkungsstelle geborgen und an den Sprengplatz verzogen worden war. An diesem Tag und am Mittwoch konnten je zwei, am darauffolgenden Freitag sogar drei Gro\u00dfsprengk\u00f6rper sprengtechnisch vernichtet werden.<\/p>\n<p>Damit sind die Sprengarbeiten des Kampfmittelr\u00e4umdienstes vor Heidkate f\u00fcr dieses Jahr abgeschlossen. Bei Nacharbeiten wird jedoch weitere, bergungsf\u00e4hige Munition aus dem Wasser geholt und umweltgerecht an Land entsorgt werden. Die dann ger\u00e4umte \u201eSch\u00fcttstelle A\u201c wird nachkontrolliert und die Gef\u00e4hrdungslage anschlie\u00dfend zusammen mit den durch die Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord in Zusammenarbeit der Einsatzflottille 1 erhobenen Daten \u00fcber die Gesamtbelastung der Verdachtsfl\u00e4che in der Kieler Bucht durch die Fachleute des Landeskriminalamts neu bewertet. Dieses umfassende und aktualisierte Lagebild ist die Grundlage f\u00fcr die Planung und Vorbereitung weiterer Ma\u00dfnahmen zur Gefahrenabwehr in diesem Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sprengung einer Ankertaumine am 27. 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