{"id":6565,"date":"2008-06-25T02:20:21","date_gmt":"2008-06-25T02:20:21","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=6465"},"modified":"2008-06-25T02:20:21","modified_gmt":"2008-06-25T02:20:21","slug":"verdi_zeigt_keinerlei_entgegenkommen_in_tarifverhandlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/verdi_zeigt_keinerlei_entgegenkommen_in_tarifverhandlungen\/","title":{"rendered":"Ver.di zeigt keinerlei Entgegenkommen in Tarifverhandlungen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"AutokraftDBLogo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/AutokraftDBLogo.jpg\" alt=\"AutokraftDBLogo\" \/><br \/>\nDie schwierigen Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di stehen vor dem Scheitern. Denn ver.di zeigt seit Beginn der Tarifverhandlungen am 18. April keinerlei Entgegenkommen, sondern beharrt weiterhin auf einer Ausgangsforderung von 14 Prozent. Die AUTOKRAFT hingegen hat mehrfach ihr Angebot erh\u00f6ht. <!--more-->Neben einer monatlichen Lohnerh\u00f6hung von 127,50 Euro ab 1. Juli 2008 wurde zuletzt eine Einmalzahlung von 1100 Euro f\u00fcr die unteren Entgeltgruppen angeboten. Unter dem Strich entspricht das Angebot einer Lohnerh\u00f6hung von \u00fcber sechs Prozent.<\/p>\n<p>&#8220; Das Verhalten von Ver.di ist v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich. Alles ist vorbereitet, damit unsere Mitarbeiter jetzt eine kr\u00e4ftige Lohnerh\u00f6hung bekommen k\u00f6nnen. Mit unserem Angebot liegen wir beim Einstiegslohn der Busfahrer um rund 12 Prozent \u00fcber dem Tarif des Omnibus Verbands Nord (Tarif des privaten Omnibusgewerbes in Schleswig-Holstein) und deutlich \u00fcber den Abschl\u00fcssen unserer Wettbewerber in Schleswig-Holstein und allen vergleichbaren Abschl\u00fcssen in der Deutschland. Wir haben mit diesem Angebot die berechtigten Interessen unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach Ausgleich der hohen Preissteigerungen gerade in den Bereichen Energie und Nahrungsmittel ber\u00fccksichtigt. Alle Angebote wurden jedoch von ver.di sehr nachdr\u00fccklich als nicht verhandlungsf\u00e4hig abgelehnt.<\/p>\n<p>Offenkundig wollen die ver.di -Funktion\u00e4re aus \u00fcbergeordneten Gr\u00fcnden insbesondere Sch\u00fcler und Eltern im Regen stehen lassen. Sie schaden unseren Kunden und dem Traditionsunternehmen AUTOKRAFT. Wir fordern ver.di auf, diesen unverantwortlichen Kurs zu stoppen und mit einer realistischen Forderung an den Verhandlungstisch zur\u00fcckzukehren&#8220;, so Arne Vo\u00df, kaufm\u00e4nnischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der AUTOKRAFT und Verhandlungsf\u00fchrer in den Tarifverhandlungen.<br \/>\nSchon bei unserem jetzigen Angebot hat die AUTOKRAFT bei zuk\u00fcnftigen Verkehrsangeboten einen deutlichen Kostennachteil im Wettbewerbsmarkt.<\/p>\n<p>Preissteigerungen und die Einnahmer\u00fcckg\u00e4nge u.a. durch die K\u00fcrzung der Ausgleichsleistungen in der Sch\u00fclerbef\u00f6rderung k\u00f6nnen nur bedingt durch Preiserh\u00f6hungen bei der Autokraft ausgeglichen werden, da die AUTOKRAFT in entsprechende Tarifverb\u00fcnde (HVV, SH-Tarif) integriert ist. <br \/>\nSollte ver.di dennoch zu Streiks aufrufen, wird die AUTOKRAFT alles daran setzen, einen Notfahrplan zu erstellen und die Kunden hier\u00fcber umgehend zu informieren. Dieses ist jedoch nur dann m\u00f6glich, wenn ver.di hier\u00fcber rechtzeitig, mindestens einen Tag vorher, informiert.<\/p>\n<p>Dass dies gerade im Verkehrsbereich \u00fcbliche Praxis ist, an die sich bisher auch ver.di gehalten hat, hat zuletzt der Streik der KVG Busfahrer in Kiel gezeigt. <br \/>\nDie AUTOKRAFT sichert mit einem Liniennetz von rund 18.700 Kilometern die Mobilit\u00e4t f\u00fcr \u00fcber 45 Millionen Fahrg\u00e4ste pro Jahr. Mit den rund 420 eigenen und 435 angemieteten Bussen und rund 750 Mitarbeitern f\u00e4hrt die AUTOKRAFT mehr als 43 Millionen Kilometer im Jahr.<\/p>\n<p>Die AUTOKRAFT ist ein Unternehmen der DB Stadtverkehr GmbH. DB Stadtverkehr f\u00fchrt die Gesch\u00e4fte der Deutschen Bahn im Regionalbus- und Ballungsraumverkehr. Hierzu geh\u00f6rt ein Netzwerk von 22 Busgesellschaften, die S-Bahnen Berlin und Hamburg sowie \u00fcber 70 Beteiligungen an Verkehrsunternehmen und -gemeinschaften in Deutschland. Das Unternehmen ist mit rund 12.200 Mitarbeitern und 3,4 Millionen Fahrg\u00e4sten t\u00e4glich die gr\u00f6\u00dfte Nahverkehrsgesellschaft Deutschlands.<\/p>\n<p>Quelle: DB HH\/Autokraft<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die schwierigen Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di stehen vor dem Scheitern. 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