{"id":66622,"date":"2012-03-21T09:00:50","date_gmt":"2012-03-21T08:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=66622"},"modified":"2012-03-20T17:59:55","modified_gmt":"2012-03-20T16:59:55","slug":"sozialminister-garg-starkung-der-altenpflege-durch-neue-zugangswege-zur-altenpflegeausbildung-neue-regelung-erleichtert-berufseinstieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/sozialminister-garg-starkung-der-altenpflege-durch-neue-zugangswege-zur-altenpflegeausbildung-neue-regelung-erleichtert-berufseinstieg\/","title":{"rendered":"Sozialminister Garg: St\u00e4rkung der Altenpflege durch neue Zugangswege zur Altenpflegeausbildung \u2013 neue Regelung erleichtert Berufseinstieg"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2010\/06\/gesundheitsminister-garg-grosere-flexibilitat-fur-den-arztberuf-%e2%80%93-initiative-schleswig-holsteins-zur-gesundheitsministerkonferenz\/dr-heiner-garg\/\" rel=\"attachment wp-att-17917\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-17917\" title=\"Dr. Heiner Garg\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Dr.-Heiner-Garg.jpg\" alt=\"\" width=\"138\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Dr.-Heiner-Garg.jpg 335w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Dr.-Heiner-Garg-214x320.jpg 214w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Dr.-Heiner-Garg-227x340.jpg 227w\" sizes=\"auto, (max-width: 138px) 100vw, 138px\" \/><\/a>KIEL. Sozialminister Dr. Heiner Garg hat das Kabinett \u00fcber die neue Landesverordnung \u00fcber die Ausbildung und Pr\u00fcfung in der Altenpflegehilfe informiert. Altenpflegehelfer oder -helferinnen unterst\u00fctzen Pflegefachkr\u00e4fte bei der Pflege und Betreuung pflegebed\u00fcrftiger oder behinderter Menschen. Die Verordnung enth\u00e4lt Regelungen, die den Einstieg in den Pflegehelferberuf \u2013 und damit auch in den Pflegeberuf insgesamt \u2013 erleichtern. Sie tritt Anfang April in Kraft. <!--more--><br \/>\n\u201e<q>Menschen f\u00fcr den Beruf der Altenpflege zu gewinnen, geh\u00f6rt zu den gro\u00dfen Herausforderungen unserer Gesellschaft<\/q>\u201c, so Minister Garg. \u201e<q>Angesichts der demographischen Entwicklung ben\u00f6tigen wir eine Vielzahl von gemeinsamen Anstrengungen, um den zuk\u00fcnftigen Bedarf decken zu k\u00f6nnen. Einen Beitrag dazu leistet die Neuregelung zur Altenpflegehilfe in Schleswig-Holstein. Durch sie wird der Berufseinstieg flexibler ohne die Qualit\u00e4t zu vernachl\u00e4ssigen<\/q>\u201c, so Garg.<\/p>\n<p>Kernelemente der Neuregelungen sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Schaffung einer M\u00f6glichkeit zur Ablegung einer Externenpr\u00fcfung f\u00fcr Personen mit langj\u00e4hriger Berufserfahrung in der Pflege;<\/li>\n<li>Verk\u00fcrzung der Altenpflegehilfeausbildung von 18 auf 12 Monate;<\/li>\n<li>Aufnahme einer Modellklausel f\u00fcr die Erprobung anderer Ausbildungsformen<\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201e<q>In der Altenpflege ist es vor dem Hintergrund des Bedarfes inakzeptabel, wenn hochmotivierte Menschen mit oftmals langj\u00e4hriger Berufserfahrung nur schwer ein- oder aufsteigen k\u00f6nnen. Entscheidend f\u00fcr den Beruf muss sein, was jemand kann und nicht wie lange seine Ausbildung dauert<\/q>\u201c, so Garg. Mit der Verordnung wird erstmalig in Schleswig-Holstein die M\u00f6glichkeit zur Ablegung einer so genannten Externenpr\u00fcfung f\u00fcr ungelernte und angelernte Kr\u00e4fte in der Altenpflege geschaffen. Eine Externenpr\u00fcfung ist die Abschlusspr\u00fcfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit dem Unterschied, dass die Teilnehmer der Pr\u00fcfung keine Berufsausbildung absolviert haben und somit als \u201eExterne\u201c gelten.<\/p>\n<p>\u201e<q>Gerade f\u00fcr Arbeitskr\u00e4fte mit langj\u00e4hriger Berufserfahrung in der Pflege und hohem Praxisbezug wird damit ein erleichterter Zugangsweg zu einem qualifizierten Berufsabschluss er\u00f6ffnet<\/q>\u201c, so Garg. Hierzu wurde im Vorfeld ein Modellprojekt mit ca. 60 Absolventen erfolgreich durchgef\u00fchrt. Beteiligt waren die Pflegeschulen der AWO in Tornesch, des DRK in Kiel und des Instituts f\u00fcr berufliche Aus- und Fortbildung der Diakonie in Neum\u00fcnster.<br \/>\nAbsolventinnen und Absolventen der Altenpflegehilfeausbildung oder Personen mit bestandener Externenpr\u00fcfung k\u00f6nnen bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen auch in einer verk\u00fcrzten Altenpflegeausbildung den Abschluss zur Altenpflegerin\/zum Altenpfleger (Fachkraft) machen.<\/p>\n<p>\u201e<q>Mit diesem Schritt tragen wir auf Landesebene zur Verbesserung der Ausbildungssituation bei. Weitere Schritte m\u00fcssen auch auf Bundesebene folgen. Dazu geh\u00f6ren auch eine Ann\u00e4herung von Altenpflege- und Krankenpflegeausbildung inklusiver modularer Elemente zur individuellen Weiterbildung sowie die Schaffung einer einheitlichen Finanzierungsregelung f\u00fcr die Pflegeausbildung insgesamt<\/q>\u201c, betonte Garg. Derzeit ist auf Bundesebene ein neues Pflegeberufegesetz in Arbeit.<\/p>\n<p>Hintergrund<br \/>\nIn Schleswig-Holstein gibt es rund 660 station\u00e4re Pflegeeinrichtungen mit etwa 28.000 Besch\u00e4ftigten und rund 400 ambulante Dienste mit etwa 9.000 Besch\u00e4ftigten. In den Einrichtungen und Diensten arbeiten rund 8.000 Altenpflegerinnen\/Altenpfleger (Fachkr\u00e4fte) und rund 1.800 Altenpflegehelferinnen\/Altenpflegehelfer sowie rund 3000 ungelernte Kr\u00e4fte.<\/p>\n<p>Mit 2.022 Auszubildenden in der Altenpflege wurde in Schleswig-Holstein im Jahr 2011 ein neuer H\u00f6chststand erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr (1.869 Auszubildende) betr\u00e4gt die Steigerungsrate rund 8,5 %. Gegen\u00fcber dem Jahr 2007 betr\u00e4gt die Steigerung 57 %.<\/p>\n<p>Nach der aktuellen Bedarfseinsch\u00e4tzung wird bis zum Jahr 2020 die Zahl der Besch\u00e4ftigten in der Altenpflege um rund 11.000 Arbeitskr\u00e4fte ansteigen, wovon innerhalb der Gruppe der Pflegefachkr\u00e4fte rund 2.100 Altenpflegefachkr\u00e4fte sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. 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