{"id":66895,"date":"2012-03-23T09:32:38","date_gmt":"2012-03-23T08:32:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=66895"},"modified":"2012-03-23T09:33:04","modified_gmt":"2012-03-23T08:33:04","slug":"umweltministerin-rumpf-situation-der-ausgleichsflachen-in-schleswig-holstein-ist-positiv-eingriffs-und-ausgleichsregelung-hat-sich-seit-1973-bewahrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/umweltministerin-rumpf-situation-der-ausgleichsflachen-in-schleswig-holstein-ist-positiv-eingriffs-und-ausgleichsregelung-hat-sich-seit-1973-bewahrt\/","title":{"rendered":"Umweltministerin Rumpf: Situation der Ausgleichsfl\u00e4chen in Schleswig-Holstein ist positiv \u2013 Eingriffs- und Ausgleichsregelung hat sich seit 1973 bew\u00e4hrt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2010\/06\/erstes-jahr-weltnaturerbe-wattenmeer-%e2%80%93-bilanz-von-umweltministerin-juliane-rumpf-ein-groser-gewinn-fur-schleswig-holstein\/dr-juliane-rumpf\/\" rel=\"attachment wp-att-17721\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-17721\" title=\"Dr. Juliane Rumpf\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Dr.-Juliane-Rumpf.jpg\" alt=\"\" width=\"119\" height=\"177\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Dr.-Juliane-Rumpf.jpg 335w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Dr.-Juliane-Rumpf-214x320.jpg 214w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2010\/06\/Dr.-Juliane-Rumpf-227x340.jpg 227w\" sizes=\"auto, (max-width: 119px) 100vw, 119px\" \/><\/a>KIEL. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat die Praxis des Ausgleichs f\u00fcr Eingriffe in die Natur in Schleswig-Holstein positiv bewertet. Im Landtag sagte die Ministerin: &#8222;&#8220;Flexibel, kooperativ und von hoher Qualit\u00e4t \u2013 das sind meine Ziele f\u00fcr die Eingriffsregelung des Naturschutzes.&#8220;&#8220; Sie betonte, der Ansatz sei bei seiner Einf\u00fchrung beispiellos und bahnbrechend gewesen.<!--more--> Schon 1973 habe Schleswig-Holstein dieses Prinzip in das damals erste Landesnaturschutzgesetz in Deutschland aufgenommen. &#8222;&#8220;Aus heutiger Sicht war das eine Meisterleistung&#8220;&#8220;, so Rumpf. &#8222;&#8220;Das Innovative der Eingriffsregelung ist bis heute, dass der Verursacher eines Eingriffs in die Natur f\u00fcr die Folgen Verantwortung \u00fcbernimmt und den Eingriff durch positiv wirkende Naturschutzma\u00dfnahmen ausgleicht. Das ist das praktizierte Verursacherprinzip.&#8220;&#8220;<\/p>\n<p>Das Prinzip der Eingriffsregelung habe weiterhin G\u00fcltigkeit. Allerdings sagte Rumpf, dass die fr\u00fcher geltende schlichte Gleichung, Ausgleich bedeutet Umwandlung landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen in Naturfl\u00e4chen, so heute nicht mehr angewendet werden k\u00f6nne. Seit 1979 habe die schleswig-holsteinische Landwirtschaft bereits 89.000 Hektar f\u00fcr Siedlungs-, Verkehrs- und Waldfl\u00e4chen verloren. Daneben gebe es inzwischen 25.000 Hektar an Kompensationsfl\u00e4chen f\u00fcr erfolgte Eingriffe. Heute m\u00fcssten intelligentere, flexiblere und effizientere L\u00f6sungen f\u00fcr einen wirkungsvollen Ausgleich gefunden werden. So seien nicht genutzte Fl\u00e4chen, die qualitativ aufgewertet werden k\u00f6nnen, eine geeignete Alternative zur Herausnahme landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen aus der Bewirtschaftung. Die Umweltministerin erinnerte an das vor wenigen Jahren eingef\u00fchrte Instrument der \u00d6kokonten, das neue Impulse gegeben und sich so bew\u00e4hrt habe. Schon 1.900 Hektar seien von der Landwirtschaft in ein solches \u00d6kokonto eingebucht.<\/p>\n<p>Daneben existierten schlie\u00dflich auch weiterhin die Ersatzzahlungen, falls Ausgleichs- oder Ersatzma\u00dfnahmen nicht durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnten. Durch diese Zahlungen st\u00e4nden Kreisen und kreisfreien St\u00e4dten in Schleswig-Holstein j\u00e4hrlich etwa zweieinhalb bis drei Millionen Euro zur Verf\u00fcgung, die auch k\u00fcnftig zur \u00f6kologischen Aufwertung von bereits vorhandenen Naturschutzfl\u00e4chen verwendet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KIEL. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf hat die Praxis des Ausgleichs f\u00fcr Eingriffe in die Natur in Schleswig-Holstein positiv bewertet. 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