{"id":6791,"date":"2008-07-20T18:02:09","date_gmt":"2008-07-20T18:02:09","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=6691"},"modified":"2008-07-20T18:02:09","modified_gmt":"2008-07-20T18:02:09","slug":"travemnder_woche_auf_rauschefahrt_mit_kurs_nordost","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/travemnder_woche_auf_rauschefahrt_mit_kurs_nordost\/","title":{"rendered":"Travem\u00fcnder Woche: Auf Rauschefahrt mit Kurs Nordost"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"TW08-BSC-MK\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/TW08-BSC-MK\" alt=\"TW08-BSC-MK\" \/><br \/>\nKr\u00e4ftige Schauerb\u00f6en schickten am Sonnabendnachmittag zum Auftakt der 119. Travem\u00fcnder Woche die Rekordzahl von 56 Segelyachten auf die erste Etappe des vierten Baltic Sprint Cups nach Karlskrona in Schweden. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee feuerte um 15 Uhr auf der L\u00fcbecker Bucht den ersten Startschuss in den grauen Ostseehimmel. Auf die Teilnehmer warten zwei Regattawochen mit vier Etappen in f\u00fcnf L\u00e4nder. Dunkel zog die Front kurz vor dem Start \u00fcber Travem\u00fcnde auf.<\/p>\n<p>Foto: MK\/Travem\u00fcnder Woche <\/p>\n<p> <!--more-->So verabschiedete das Ostseebad die Flotte der 56 teilnehmenden Crews mit dicken Tropfen und Hagelk\u00f6rnern. <\/p>\n<p>Auf dem Startschiff WAsgardW des L\u00fcbecker Yacht-Clubs aber war die Laune bestens. Wolfgang Tiefensee, Bundesminister f\u00fcr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, \u00fcbernahm die ehrenvolle Aufgabe, das erste Drittel des Teilnehmerfelds, die kleineren Cruiseryachten, auf den Weg zu schicken. Mehr als 450 Seglerinnen und Segler des teilnehmerst\u00e4rksten Baltic Sprint Cups seit seiner Premiere 2005 hatten zun\u00e4chst eine kurze Startkreuz zu absolvieren, bevor sie unter bunten Spinnakern in Rauschefahrt den Kurs Nordost einschlugen.<\/p>\n<p>Das wird ein ganz schnelles Rennen. Ich gehe bei dem kr\u00e4ftigen S\u00fcdwestwind davon aus, dass die ersten Yachten schon am Sonntagmorgen in Karlskrona sein werden&#8220;, meinte Henning Rocholl von SAIL &#038; RACE, Organisator des Baltic Sprint Cups. Und in der Tat verspricht der Wetterbericht anst\u00e4ndigen &#8222;Schiebewind&#8220;mit eingestreuten st\u00fcrmischen B\u00f6en, der am Sonntag (20. Juli) sogar noch zunehmen soll.<\/p>\n<p>Mit ihrem leuchtend roten Spinnaker gab die Crew der &#8222;Chaos Quarante&#8220;die Richtung an und f\u00fchrte das Feld aus der L\u00fcbecker Bucht zun\u00e4chst Richtung Bornholm. Skipper Thomas Nielsen aus Eckernf\u00f6rde rundete die Luvtonne mit seiner Dufour 40 mit Abstand als Erster und setzte das leuchtende Vorwindsegel. &#8222;So fahren wir jetzt durch bis ins Ziel&#8220;rief er den zahlreichen Begleitbooten zu. Bereits vor dem Start war Nielsen zuversichtlich und kampfbereit: &#8222;Wir sind im vergangenen Jahr Zweite geworden, diesmal wollen wir gewinnen:&#8220;<\/p>\n<p>Die zweite Startgruppe, die vom Schirmherrn Etappe Travem\u00fcnde, L\u00fcbecks B\u00fcrgermeister Bernd Saxe, auf den Weg geschickt wurde, war hart umk\u00e4mpft. Den kurzen Weg zur Luvtonne nutzte Reinhold Riel aus Westerland mit seiner &#8222;Sinfonie Sylt&#8220;um sich knapp an die Spitze zu setzen, gefolgt von John Weldings Flensburger Crew auf der &#8222;Black Jack&#8220;:<\/p>\n<p>Die Spannung stieg noch einmal, bevor die so genannten Racer, reinrassige Rennyachten, in der dritten und letzten Startgruppe auf die Reise gingen. David Aisher, Kommodore des Royal Ocean Racing Club in London, legte mit seiner  &#8222;Yeoman XXXII&#8220; den besten Start hin. &#8222;Wir haben mit unserem Boot wahrscheinlich die meisten Seemeilen gesegelt&#8220;; verglich Aisher sein Team mit den Crews der Schwesterschiffe &#8222;guts&#8217;n glory&#8220;von Christopher Wuttke aus B\u00fcckeburg und &#8222;Danebury&#8220;von Mike Catania, der unter der Flagge der Britischen Jungferninseln antritt. Die drei Yachten vom Typ Rogers 46 lassen einen spannenden Wettkampf erwarten. &#8222;Wir werden sehr hart k\u00e4mpfen m\u00fcssen, um zu gewinnen&#8220;; so Aisher.<\/p>\n<p>Die mit 25 Metern gr\u00f6\u00dfte Yacht im Rennen, der Maxiracer &#8222;Calypso&#8220;von Gerd Clausen aus Hamburg, setzte sich trotz eines schlechten Starts bereits auf der nur zwei Seemeilen kurzen Kreuz gegen den Wind an die Spitze ihrer Wertungsgruppe. Aber der Weg war da noch lang. 216 Seemeilen liegen vor dem Bug der Hochseesegler. Die Positionen der Schiffe und Zwischenst\u00e4nde sind ist im Internet auf der Website www.balticsprintcup.com \u00fcber den Race Tracker zu verfolgen.<\/p>\n<p>Mit einer rauschenden Start-Up-Party des Hafensponsors &#8222;SE Spezial-Electronic AG&#8220;von Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christopher Wuttke wurde am Freitagabend der vierte Baltic Sprint Cup im Garten des &#8222;Columbia Hotel Casino Travem\u00fcnde&#8220;offiziell eingel\u00e4utet. Minister Tiefensee gelobte eigene Seefestigkeit f\u00fcr die bevorstehende Regattabegleitfahrt und w\u00fcnschte den Aktiven eine spannende wie erfolgreiche Regatta. &#8222;Henning Rocholl und Alan Green haben einen gro\u00dfartigen Job gemacht, das alles zu organisieren&#8220;,bedankte sich David Aisher im Namen aller Segler.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag legten die Yachten ab, um sich den zahlreichen Besuchern der Travem\u00fcnder Woche in einer gro\u00dfen Auslaufparade zu pr\u00e4sentieren. Der &#8222;G\u00e4nsemarsch&#8220; der 56 Hochseeyachten wurde am Ufer von Moderator Gert Girschkowski verbal begleitet und von tausenden Zuschauern interessiert verfolgt. Bei ihrer Parade verabschiedeten sich die Segler mit z\u00fcnftigen La-Ola-Wellen von Travem\u00fcnde und passierten unter Applaus die Travem\u00fcndung. Die weiteren Stationen nach Karlskrona werden die litauische Hafenstadt Klaipeda sowie Gdynia und Gdansk in Polen sein.<\/p>\n<p>Quelle: Travem\u00fcnder Woche <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kr\u00e4ftige Schauerb\u00f6en schickten am Sonnabendnachmittag zum Auftakt der 119. 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