{"id":6969,"date":"2008-08-14T17:33:59","date_gmt":"2008-08-14T17:33:59","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=6869"},"modified":"2008-08-14T17:33:59","modified_gmt":"2008-08-14T17:33:59","slug":"ihk_zu_lbeck_stellt_umfassendes_regionales_verkehrskonzept_vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/ihk_zu_lbeck_stellt_umfassendes_regionales_verkehrskonzept_vor\/","title":{"rendered":"IHK zu L\u00fcbeck stellt umfassendes regionales Verkehrskonzept vor"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"IHK-VerkKonzept-zu-03\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/IHK-VerkKonzept.jpg\" alt=\"IHK-VerkKonzept\" \/><br \/>\nDie Region L\u00fcbeck mit dem Hafen an der Spitze hat seine Rolle als Logistik-Drehscheibe zum Ostseeraum in den vergangenen Jahren kr\u00e4ftig ausgebaut. Wie die IHK zu L\u00fcbeck in einem ersten umfassenden Verkehrskonzept f\u00fcr die L\u00fcbecker Region darstellt, zeichnen sich dennoch weitere Engp\u00e4sse ab. Dieses Konzept soll als Forderung an die Politik bei der \u00dcberarbeitung des Bundesverkehrswegeplanes von 2003 Ber\u00fccksichtigung finden. Foto RB &#8211; BU siehe Textende<!--more-->Der Bau der A 20, die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg-L\u00fcbeck, die Anbindung \u00fcber die neue B 207 und die Nordtangente verbessern die Verkehrsanbindung unserer Region und des Hafens ganz entscheidend.<\/p>\n<p>Trotzdem zeichnen sich weitere Engp\u00e4sse ab. Da vor allem der G\u00fcterverkehr weiter deutlich schneller w\u00e4chst als das Bruttoinlandsprodukt, steigt die Stauanf\u00e4lligkeit auf den Hauptmagistralen und insbesondere im Gro\u00dfraum Hamburg. Die IHK zu L\u00fcbeck fordert deshalb weitere Anstrengungen zum Ausbau der Verkehrswege im Norden. &#8222;Gefordert ist vor allem der Bund: Der Norden wickelt \u00fcber seine H\u00e4fen einen Gro\u00dfteil des deutschen Au\u00dfenhandels ab. Er ben\u00f6tigt deshalb auch einen h\u00f6heren Anteil an den Verkehrsinvestitionen des Bundes&#8220;, sagte Professor Dr. Bernd Rohwer, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK zu L\u00fcbeck. Bisher, so Rohwer, erhalte der Norden sogar weniger Investitionsmittel, als es seinem Bev\u00f6lkerungsanteil entspr\u00e4che. &#8222;Die Bundespolitik muss realisieren, dass die Drehscheibenfunktion der Hafenregionen in Norddeutschland der gesamten Volkswirtschaft zu Gute kommt&#8220;, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei der Pr\u00e4sentation des IHK-Verkehrskonzeptes.<\/p>\n<p>In der Brosch\u00fcre listet die IHK erstmals ihre Forderungen an Politik und Verwaltung zum Ausbau der Verkehrswege in einem alle Verkehrstr\u00e4ger umfassenden und auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Konzept auf. Die IHK-Vollversammlung hat das Papier einstimmig beschlossen. Rohwer: &#8222;Der Zeitplan ist bewusst gew\u00e4hlt: Da noch in diesem Jahr die \u00dcberarbeitung des 2003 beschlossenen Bundesverkehrswegeplanes beginnt, muss unsere Region ihre Forderungen rechtzeitig formulieren und in die Beratungen einbringen. Angesichts der neuen langfristigen Planungen des Bundes ab 2009\/10 m\u00fcssen wir verdeutlichen, was f\u00fcr unsere Region wichtig ist.&#8220; <\/p>\n<p>Die IHK zu L\u00fcbeck werde dabei helfen, neue belastbare regionale Entwicklungsdaten in die Prognosen einzubringen, damit die Priorit\u00e4tensetzung auch f\u00fcr den Bund schl\u00fcssig ist. Ganz oben auf der IHK-Liste stehen die Fertigstellung der Autobahn A 20, der Bau der festen Fehmarnbelt-Querung, die H\u00f6herstufung der Autobahn A 21 mit einer Elbquerung bei Geesthacht, die Ert\u00fcchtigung des Elbe-L\u00fcbeck-Kanals sowie die Qualit\u00e4tssteigerungen im Eisenbahnpersonenverkehr. Die IHK zu L\u00fcbeck fordert die schnelle Ratifizierung des unterschriftsreifen Staatsvertrages \u00fcber den Bau der festen Fehmarnbelt-Querung zwischen Deutschland und D\u00e4nemark noch in diesem Jahr und den z\u00fcgigen Start der Planungs- und Bauarbeiten, damit die Br\u00fccke sp\u00e4testens im anvisierten Jahr 2018 in Betrieb gehen kann. <\/p>\n<p>Die deutsche Seite hat dem Partner D\u00e4nemark den Neubau beziehungsweise die Ert\u00fcchtigung der Hinterlandverbindungen zugesagt. Daf\u00fcr muss die Bundesrepublik sch\u00e4tzungsweise 800 Millionen Euro aufwenden. Vorgesehen sind der vierspurige Ausbau der Autobahn A 1 bis Puttgarden, die Elektrifizierung der Bahnstrecke L\u00fcbeck-Puttgarden und der leistungsgerechte Ausbau der Eisenbahnstrecke Hamburg-L\u00fcbeck-Puttgarden. &#8222;Das schlie\u00dft den Bau eines zweiten Gleises in Richtung Fehmarn unbedingt mit ein. Auch \u00fcber den Fehmarnsund ben\u00f6tigen wir eine leistungsf\u00e4hige Bahnverbindung&#8220;, betonte Rohwer. <\/p>\n<p>Zur Gew\u00e4hrleistung der optimalen Verteilung des stetig zunehmenden G\u00fcterverkehrs setzt sich die IHK zu L\u00fcbeck f\u00fcr den vollst\u00e4ndigen Ausbau der Bundesstra\u00dfe 404 zwischen Bargteheide zur A 21 und ihren Anschluss an das nieders\u00e4chsische Autobahnnetz (A 250\/A 7) einschlie\u00dflich Elbquerung als Ostumfahrung Hamburgs ein. &#8222;Dieses Vorhaben geh\u00f6rt in den Vordringlichen Bedarf des n\u00e4chsten Bundesverkehrswegeplanes. Die jetzt geplante Dreispurigkeit des Abschnittes vom Autobahnkreuz Bargteheide bis zur Anschlussstelle Schwarzenbek entspricht nicht dem zu erwartenden Verkehrswert dieser Verbindung. Hier ist ein vierspuriger Ausbau des Abschnittes zielgerichtet&#8220;, sagte Rohwer. <\/p>\n<p>Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium in Kiel arbeiten f\u00fcnf norddeutsche IHKs und der ADAC zurzeit an einer aktualisierten Potenzialanalyse. Gro\u00dfes Potenzial hat auch die Binnenschifffahrt. &#8222;Die regionale Wirtschaft und vor allem der Hafen L\u00fcbeck haben ein vitales Interesse am z\u00fcgigen Ausbau des Elbe-L\u00fcbeck-Kanals&#8220;, so Rohwer. Durch Modellvorhaben im Zuge des Programmes ISETEC II (Innovative Seehafentechnologien) wollen die Planer den Kanal st\u00e4rker in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit r\u00fccken, um den Druck auf die Politik zum z\u00fcgigen Ausbau des Bauwerks zu erh\u00f6hen und neue logistische L\u00f6sungen voranzutreiben. &#8222;Auch in der Binnenschifffahrt liegt die Zukunft im Transport von Containern. Die geplanten Container-Terminals in Lauenburg\/Elbe und Geesthacht werden dazu beitragen, das Ladungsaufkommen auf dem Kanal zu steigern&#8220;, erl\u00e4uterte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Auch f\u00fcr den Schienenverkehr im Norden fordert die IHK zu L\u00fcbeck nachhaltige Verbesserungen.<\/p>\n<p>Trotz der Einf\u00fchrung einer ICE-Verbindung in Richtung M\u00fcnchen mit dem Winterfahrplan appelliert die regionale Wirtschaft an die Verantwortlichen, weitere ICE-Verbindungen vor allem nach Frankfurt am Main und in den K\u00f6lner Raum zu etablieren. Wichtig ist auch die rasche Realisierung eines dritten Gleises zwischen Hamburg und L\u00fcbeck, vorrangig im Bereich Hamburg-Ahrensburg\/Bad Oldesloe. Im G\u00fcterverkehr kommt es darauf an, dass nach der Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg-L\u00fcbeck der Ausbau des G\u00fcterbahnhofes D\u00e4nischburg und die Elektrifizierung und Ert\u00fcchtigung der so genannten Uferbahn schnell vorankommen.<\/p>\n<p>Auch das Oberzentrum L\u00fcbeck ben\u00f6tigt ein leistungsf\u00e4higes st\u00e4dtisches Verkehrssystem. Die IHK fordert daher die konsequente und z\u00fcgige Umsetzung des zusammen mit Stadt und Land erarbeiteten Konzepts &#8222;L\u00fcbeck staufrei 2015&#8220;. Auf der Liste der bis 2010 zu verwirklichenden Priori\u00e4ten stehen die Umgestaltung des Lindenplatzes, die Optimierung der Ampelschaltung in der Fackenburger Allee mit der aktuell realisierten Rechtsabbiegerspur in H\u00f6he Bei der Lohm\u00fchle und die Linksabbiegerspur am Holstentorplatz in Richtung Willy-Brandt-Allee sowie die Errichtung einer Ampelanlage des Lindenplatzes. Insbesondere die Einf\u00fchrung einer Verkehrssteuerung und eines EDV-gest\u00fctzten Lkw-F\u00fchrungskonzeptes sind zu verfolgen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem setzt sich die IHK zu L\u00fcbeck ein f\u00fcr eine Ert\u00fcchtigung der Eisenbahnstrecken Hamburg-Kaltenkirchen-Neum\u00fcnster, L\u00fcbeck-Kiel, L\u00fcbeck-L\u00fcneburg, Hamburg-Schwarzenbek sowie f\u00fcr den Ausbau des Regionalflughafens L\u00fcbeck-Blankensee und des L\u00fcbecker Hafens. F\u00fcr den Kreis Segeberg fordert die IHK eine Schnellbahnverbindung zum Hamburg-Airport und den Ausbau der A 7 mit zus\u00e4tzlichen Anschlussstellen im Raum Norderstedt. Auch der Bau der S-Bahn vom Hamburger Hauptbahnhof bis Ahrensburg und dar\u00fcber hinaus und eine Ortsumfahrung f\u00fcr Bargteheide geh\u00f6ren zu den Forderungen im Verkehrskonzept der IHK.<\/p>\n<p>Das Verkehrskonzept f\u00fcr die Region L\u00fcbeck ist als Brosch\u00fcre zu beziehen bei der Industrie- und Handelskammer zu L\u00fcbeck, Standortpolitik, Ramona Stangl, Fackenburger Allee 2, 23554 L\u00fcbeck, Telefon (0451) 6006-188, E-Mail: stangl@ihk-luebeck.de oder als Download im Internet unter www.ihk-schleswig-holstein.de, Dokumenten-Nummer: 16245 verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Quelle: IHK zu L\u00fcbeck<\/p>\n<p>BU: IHK-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Professor Dr. Bernd Rohwer sowie die IHK-Mitarbeiter R\u00fcdiger Schacht und Martin Krause stellten das kompakte Verkehrskonzept f\u00fcr die Region L\u00fcbeck vor.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Region L\u00fcbeck mit dem Hafen an der Spitze hat seine Rolle als Logistik-Drehscheibe zum Ostseeraum in den vergangenen Jahren<\/p>\n","protected":false},"author":292,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-6969","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6969","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/292"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6969"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6969\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6969"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6969"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6969"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}