{"id":7003,"date":"2008-08-17T19:01:58","date_gmt":"2008-08-17T19:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=6903"},"modified":"2008-08-17T19:01:58","modified_gmt":"2008-08-17T19:01:58","slug":"landesentwicklungsplan_ihk_signalisiert_prinzipielle_untersttzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/landesentwicklungsplan_ihk_signalisiert_prinzipielle_untersttzung\/","title":{"rendered":"Landesentwicklungsplan: IHK signalisiert prinzipielle Unterst\u00fctzung"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"Dr.-Rohwer-0806\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/Dr.-Rohwer-0806.jpg\" alt=\"Dr.-Rohwer-0806\" \/><br \/>\nDie IHK Schleswig-Holstein hat in einer Stellungnahme den Entwurf des Landesentwicklungsplans 2009 (LEP) grunds\u00e4tzlich begr\u00fc\u00dft. Dazu Professor Dr. Bernd Rohwer, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Schleswig-Holstein:<br \/>\nFoto (RB): Professor Dr. Bernd Rohwer<!--more-->Er hebt hervor, &#8222;mit den im Landesentwicklungsplan formulierten Zielen und Grunds\u00e4tzen wird einer St\u00e4rkung des Standortes Schleswig-Holsteins &#8211; auch als maritime Modellregion Europas &#8211; Rechnung getragen&#8220;.<\/p>\n<p>Insbesondere die Fortschreibung des Landesraumordnungsplans als Landesentwicklungsplan zeigt einen notwendigen und unterst\u00fctzenswerten Wechsel, mit dem die sich \u00e4ndernde Rolle Schleswig-Holsteins in Deutschland und Nordeuropa betont wird. Das System der Zentralen Orte, das Kommunen je nach Gr\u00f6\u00dfe und Funktion verschiedene Aufgaben zuweist, wird als Grundmotiv des Landesentwicklungsplans von der IHK Schleswig-Holstein unterst\u00fctzt. Ebenfalls bef\u00fcrwortet die IHK die Verantwortungsverlagerung f\u00fcr die nachgeordnete Regionalplanung auf die kommunale Ebene. In diesem Zusammenhang erinnert die IHK aber an die Kontrollfunktion des Landes, um Zielabweichungen zu vermeiden. <\/p>\n<p>Im Einzelnen unterst\u00fctzt die IHK Schleswig-Holstein vor allem den Ansatz der Entwicklungsachsen: &#8222;Die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Verkehrswege entlang dieser Achsen hat gro\u00dfe Bedeutung f\u00fcr die Zukunft des Landes, zumal an ihnen entlang Entwicklungsimpulse von Hamburg nach Schleswig-Holstein gelenkt werden sollen. F\u00fcr den zukunftsweisenden, wirtschaftlichen Fortschritt des Landes und die Entfaltung unserer Unternehmen ist dieser Impuls von enormer Wichtigkeit&#8220;, betont Rohwer. Sie sind dar\u00fcber hinaus eine gute Erg\u00e4nzung im Hinblick auf die Planung von Gewerbegebieten vor allem au\u00dferhalb der bislang m\u00f6glichen Standorte. <\/p>\n<p>Im Verkehrsbereich fehlen jedoch nach Auffassung der IHK Schleswig-Holstein einige Aussagen, beispielsweise zur Bedeutung der J\u00fctlandroute f\u00fcr den Schienenverkehr, zu den notwendigen Ausbauma\u00dfnahmen im Nord-Ostsee-Kanal und zur Zukunft des Luftverkehrs. Damit auch das Zentrum Schleswig-Holsteins sowie sein n\u00f6rdlicher und westlicher Landesteil von den Vorteilen profitieren, die vom Bau einer festen Querung \u00fcber den Fehmarn-Belt zu erwarten sind, pl\u00e4diert die IHK Schleswig-Holstein f\u00fcr die Schaffung einer leistungsf\u00e4higen Ost-West-Verbindung entlang des Stra\u00dfenzuges B202 &#8211; A210 -B203 von Oldenburg \u00fcber Kiel und Rendsburg bis an die Westk\u00fcste. Kritisiert wird au\u00dferdem die Aussage im Planentwurf, dem \u00d6PNV in den Ballungszentren grunds\u00e4tzlichen Vorrang vor einem Ausbau der Stra\u00dfenverkehrsinfrastruktur einzur\u00e4umen. Dies w\u00fcrde die Standortqualit\u00e4t massiv beeintr\u00e4chtigen, da der \u00d6PNV f\u00fcr den gewerblichen Verkehr keine Alternative darstellt. <\/p>\n<p>Der im LEP formulierte gegenseitige Ausschluss von R\u00e4umen f\u00fcr Windkraft und Schwerpunktr\u00e4umen f\u00fcr Tourismus und Erholung ist aus Sicht der IHK Schleswig-Holstein nicht n\u00f6tig. Fast an der gesamten Westk\u00fcste kommt es zu entsprechenden Nutzungs\u00fcberschneidungen. G\u00e4stebefragungen haben zudem ergeben, dass dies von den G\u00e4sten des Landes weitgehend unkritisch akzeptiert wird. <\/p>\n<p>Bildungsthemen ber\u00fccksichtigt der LEP-Entwurf nach Meinung der Industrie- und Handelskammer zu wenig. So trifft der Plan &#8211; obwohl quasi Grundlage der Politik der Landesregierung &#8211; keinerlei Aussagen zum Ausbau der Hochschulstruktur. Trotz knapper Kassen muss dies unbedingt ge\u00e4ndert werden. Bei den Berufsbildenden Schulen m\u00fcssen Ortsn\u00e4he und Fachlichkeit der Berufsschule in einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis gegeneinander abgewogen werden. Denn die Erreichbarkeit von Berufsschulen ist ebenso wie die Qualit\u00e4t des Berufschulunterrichts von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe. Insofern kommt den Schulentwicklungsplanungen erhebliche Bedeutung zu. <\/p>\n<p>Die insbesondere von kommunaler Seite vorgebrachte Kritik an den Festlegungen zur Wohnungsversorgung, unter anderem an der Bedarfsfeststellung und der Ausrichtung auf Schwerpunkte, wird von der IHK Schleswig-Holstein nicht geteilt. Die Aussagen des Planentwurfs ergeben sich klar aus der demografischen Entwicklung des Landes. <\/p>\n<p>Quelle: IHK Schleswig-Holstein &#8211; Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern Flensburg, Kiel und L\u00fcbeck <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die IHK Schleswig-Holstein hat in einer Stellungnahme den Entwurf des Landesentwicklungsplans 2009 (LEP) grunds\u00e4tzlich begr\u00fc\u00dft. 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