{"id":7069,"date":"2008-08-28T00:38:45","date_gmt":"2008-08-28T00:38:45","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=6969"},"modified":"2008-08-28T00:38:45","modified_gmt":"2008-08-28T00:38:45","slug":"theater_lbeck_feiert_im_oktober_sein_100_jhriges_jubilum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/theater_lbeck_feiert_im_oktober_sein_100_jhriges_jubilum\/","title":{"rendered":"Theater L\u00fcbeck feiert im Oktober sein 100. j\u00e4hriges Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"TL-08-09\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/TL-08-09.jpg\" alt=\"TL-08-09\" \/><br \/>\nBekannterma\u00dfen feiert das Theater L\u00fcbeck im Oktober 2008 seinen 100. Geburtstag. Aus diesem besonderen Anlass findet in diesem Monat eine Vielzahl unterschiedlichster Veranstaltungen wie auch eine Gala am 11. Oktober im Gro\u00dfen Haus statt. Der Festakt selbst am 1. Oktober.  Nachfolgend au\u00dferdem eine gro\u00dfe \u00dcbersicht:<!--more-->Neben vielen Wiederaufnahmen von Produktionen der letzen Spielzeit steht im Musiktheater die Premiere der Verdi-Oper &#8222;Rigoletto&#8220; am 24. Oktober im Mittelpunkt. Am 01. Oktober um 19.00 Uhr findet ein Festakt zum 100j\u00e4hrigen Geburtstag unseres Hauses statt. Im Anschluss daran wird im Rahmen des Wagner-trifft-Mann-Projektes die Urauff\u00fchrung &#8222;Der Zauberberg&#8220; im Gro\u00dfen Haus gezeigt.<\/p>\n<p>Das Philharmonische Orchester der Hansestadt L\u00fcbeck beginnt seine Spielzeit mit dem 1. Sinfoniekonzert Brahms.Holst am 05. und 06. Oktober. Zwei Sonderkonzerte, die Puccini-Gala, Klangbilder I &#8211; 100.000 Jahre Sex sowie das 1. Kinder-, Jugend- und Familienkonzert &#8222;Wir feiern&#8220; werden ebenfalls zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p>Die nachfolgende Programm-\u00dcbersicht zeigt dar\u00fcber hinaus auch weitere Gastspiele, Lesungen und Sonderveranstaltungen auf:<\/p>\n<p>\n\u00dcbersicht <br \/>\nMusiktheater<br \/>\nRigoletto<br \/>\nMelodramma in tre atti von Giuseppe Verdi<br \/>\nLibretto von Francesco Maria Piave nach dem Versroman &#8222;Le roi s&#8217;amuse&#8220; von Victor Hugo<br \/>\nIn italienischer Sprache mit deutschen \u00dcbertiteln<br \/>\nEine Koproduktion des Theater L\u00fcbeck mit dem Stadttheater Bern<br \/>\nPremiere: Freitag, 24. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Gala 100 Jahre Theater L\u00fcbeck im D\u00fclferbau<br \/>\nSamstag, 11. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nVorabend: Das Rheingold<br \/>\nDer Ring des Nibelungen  B\u00fchnenfestspiel von Richard Wagner<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 29. Oktober 2008, 18.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Die Zauberfl\u00f6te<br \/>\nDeutsche Oper in zwei Aufz\u00fcgen von Wolfgang Amadeus Mozart<br \/>\nDichtung von Emanuel Schikaneder<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 08. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Schauspiel<br \/>\nDer Zauberberg<br \/>\nB\u00fchnenfassung von Michael Wallner nach dem Roman von Thomas Mann<br \/>\nUrauff\u00fchrung: Mittwoch, 01. Oktober 2008, 19.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Hans Albert &#8211; Flieger, gr\u00fc\u00df mir die Sonne!<br \/>\nSchauspiel mit Musik \u00fcber einen Mythos. Von Dirk Witthuhn<br \/>\nWiederaufnahme: Freitag, 03. Oktober 2008 (Theatertag), 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nWas ihr wollt<br \/>\nKom\u00f6die von William Shakespeare &#8211; Deutsch von Thomas Brasch<br \/>\nWiederaufnahme: Sonntag, 12. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Tod eines Handlungsreisenden<br \/>\nVon Arthur Miller<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 22. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Der Steppenwolf<br \/>\nB\u00fchnenfassung von Joachim Lux nach dem Roman von Hermann Hesse<br \/>\nWiederaufnahme: Samstag, 25. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Die fetten Jahre sind vorbei<br \/>\nNach dem Film von Hans Weingartner f\u00fcr die B\u00fchne eingerichtet von Gunnar Dre\u00dfler<br \/>\nWiederaufnahme: Sonntag, 05. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>Huren wollen keine Ohren<br \/>\nEin Charles Bukowski\/Tom Waits-Abend &#8211; Liederabend von und mit Susanne H\u00f6hne<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 22.Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>Der Kick<br \/>\nEin dokumentarisches Drama von Gesine Schmidt und andres Veiel<br \/>\nWiederaufnahme: Donnerstag, 30.Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>Escape<br \/>\nVon Rainer Lewandowski<br \/>\nWiederaufnahme: Dienstag, 28. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Landschaftszimmer<br \/>\nNiederdeutsche B\u00fchne: Der Witwenclub<br \/>\nVon Ivan Menchell &#8211; niederdeutsch von Hans Timmermann<br \/>\nPremiere: Dienstag, 14. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Konzerte<br \/>\n1. Sinfoniekonzert Brahms.Holst<br \/>\nWerke von Johannes Brahms und Gustav Holst<br \/>\nSonntag, 05. Oktober, 11.00 Uhr, und Montag, 06. Oktober 2008, 20.00 Uhr, MuK<\/p>\n<p>Sonderkonzert: Puccini-Gala<br \/>\nZur 100-Jahrfeier des Theater L\u00fcbeck und zum 150. Geburtstag des Komponisten<br \/>\nSamstag, 25. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Sonderkonzert: Klangbilder I 100.000 Jahre Sex<br \/>\nLieder, Texte und Fundst\u00fccke rund um die sch\u00f6nste Sache der Welt<br \/>\nDienstag, 14. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Burgkloster<\/p>\n<p>1. Kinder-, Jugend- und Familienkonzerte  Wir feiern!<br \/>\nFreitag, 31. Oktober und Sonntag, 02. November 2008, jeweils um 11.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Gastspiele<br \/>\n&#8222;Hope for Meuhin&#8220;<br \/>\nBenefizkonzert zugunsten Live Music Now L\u00fcbeck e.V.<br \/>\nDonnerstag, 30. Oktober 2008, 19.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Was uns bleibt ist Atem holen<br \/>\nEin literarisch-musikalischer Abend mit Lyrik von Friedrich H\u00f6lderlin und Musik von Ludwig van Beethoven bis Helmut Lachenmann mit Rainer Iwersen und dem Nomos Qurtett.<br \/>\nDonnerstag, 09. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Abba jetzt!<br \/>\nDie unversch\u00e4mte Hommage an die schwedischen Popg\u00f6tter<br \/>\nFreitag, 10. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Lesung<br \/>\nRobert Gernhardt-Abend<br \/>\nGedichte und Texte des Lyrikers und Schriftstellers Robert Gernhardt<br \/>\nDonnerstag, 23. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>\nSonstiges<\/p>\n<p>Das rote Jubil\u00e4umssofa<br \/>\nMit Sven Simon und Steffen Kubach<br \/>\n&#8222;L\u00fcbecker Legenden: 1908 &#8211; die Anf\u00e4nge im D\u00fclferbau&#8220;<br \/>\nDonnerstag, 09. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>Freiheit f\u00fcr den Jugendstil<br \/>\nVortrag des Sanierungsarchitekten Ivan Peter Chlumsky<br \/>\nMontag, 06. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Musiktheater<\/p>\n<p>Rigoletto<br \/>\nMelodramma in tre atti von Giuseppe Verdi<br \/>\nLibretto von Francesco Maria Piave nach dem Versroman &#8222;Le roi s&#8217;amuse&#8220; von Victor Hugo<br \/>\nIn italienischer Sprache mit deutschen \u00dcbertiteln<br \/>\nEine Koproduktion des Theater L\u00fcbeck mit dem Stadttheater Bern<br \/>\nPremiere: Freitag, 24. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Am 24. Oktober 2008 feiert im Gro\u00dfen Haus des Theater L\u00fcbeck diejenige Oper Premiere, der Giuseppe Verdi seinen gro\u00dfen Durchbruch verdankte: &#8222;Rigoletto&#8220; nach dem Versdrama &#8222;Le Roi s&#8217;amuse&#8220; (&#8222;Der K\u00f6nig am\u00fcsiert sich&#8220;) von Victor Hugo. Erz\u00e4hlt wird die Geschichte eines amoralischen Regenten in einer k\u00fchl taktierenden Gesellschaft einerseits sowie einer grenzenlosen Liebesutopie andererseits. <\/p>\n<p>Der Herzog von Mantua wird von einer ungeheuren Gier nach Frauen getrieben. Sein Hofnarr Rigoletto spornt ihn immer wieder an und verh\u00f6hnt die betrogenen M\u00e4nner und V\u00e4ter, bis einer, Graf Monterone, ihn verflucht. Rigoletto muss realisieren, dass auch seine Tochter Gilda in Gefahr schwebt. Doch alle Einsicht kommt zu sp\u00e4t. Schon l\u00e4ngst hat Gilda sich in den Herzog verliebt. Sie ist entf\u00fchrt und entehrt. Rigoletto schw\u00f6rt Rache, doch Gilda opfert sich f\u00fcr den Geliebten. Gebrochen bleibt der Vater mit der toten Tochter zur\u00fcck. Der Fluch hat sich erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Von Anfang an hing dem Stoff der Geruch des Skandals an: Hugos Drama wurde gleich nach seiner Urauff\u00fchrung 1832 verboten. Und Verdi durfte das St\u00fcck zusammen mit seinem Librettisten Francesco Maria Piave 1851 nur unter Ber\u00fccksichtigung einiger Auflagen als Vorlage zur Oper verwenden. In den wesentlichen Punkten jedoch beharrte Verdi auf seinen Ansichten. So stellt der Titelheld einen Ausbund an H\u00e4sslichkeit dar, und seine Tochter ist noch nach ihrer Ermordung als Stimme aus dem Sack zu h\u00f6ren. Dass das Geschehen der Oper aus der historischen Realit\u00e4t des franz\u00f6sischen Hofes an den Hof zu Mantua in eine unbestimmte Zeit versetzt werden sollte, duldete Verdi hingegen, blieb die Brisanz des St\u00fcckes mit ihrem vielschichtigen Titelheld und dem moralisch haltlosen Herrscher doch auch in dieser vermeintlich harmlosen Umgebung erhalten. Nicht zuletzt die Musik ist hierf\u00fcr verantwortlich. So ist beispielsweise die Arie, in der die Vermessenheit des Herzogs ihren H\u00f6hepunkt findet, auch musikalisch der &#8222;Schlager&#8220; des St\u00fcckes. Verdi machte ihn &#8211; man k\u00f6nnte sagen aus Marketinggr\u00fcnden &#8211; sogar dem S\u00e4nger der Urauff\u00fchrung erst kurz vor der Premiere zug\u00e4nglich, um den Neuheitswert nicht zu verschenken. Wenn der Herzog als uners\u00e4ttlicher Weiberheld im unsterblichen Bravourst\u00fcck aller Verdi-Ten\u00f6re &#8222;La donna \u00e8 mobile&#8220; die Wankelm\u00fctigkeit der Frauen besingt, zeigt er die ganze Unzul\u00e4nglichkeit seines Charakters.<\/p>\n<p> Die Eing\u00e4ngigkeit dieser und anderer Melodien t\u00e4usche dabei ebenso wenig wie zahlreiche romantisierende Inszenierungen der letzten 150 Jahre, die vor allem Gilda zur Lichtgestalt verkl\u00e4rten, dar\u00fcber hinweg, worum es in &#8222;Rigoletto&#8220; geht: Machtmissbrauch, Skrupellosigkeit und die K\u00e4lte einer berechnenden Gesellschaft im Gegensatz zur bewussten, bedingungslosen Hingabe einer zwar Desillusionierten, doch immer noch Liebenden &#8211; Themen, die heute aktuell wie eh und je sind.<\/p>\n<p>Reto Nickler, der dem L\u00fcbecker Opernpublikum aus der vergangenen Spielzeit als Regisseur von &#8222;Elegie f\u00fcr junge Liebende&#8220; in guter Erinnerung sein d\u00fcrfte, begegnet der Problematik zusammen mit den Videok\u00fcnstlern fettFilm (Momme Hinrichs und Torge M\u00f8ller) mit multimedialen Mitteln. Ein \u00dcberwachungsstaat, in dem kein Schritt unbeobachtet bleibt und die Privatsph\u00e4re nahezu aufgehoben ist, wird psychologisch ausgeleuchtet und hautnah erfahrbar. Die musikalische Leitung hat der Erste Kapellmeister Philippe Bach.<br \/>\nMusikalische Leitung: Philippe Bach<br \/>\nInszenierung: Reto Nickler<br \/>\nB\u00fchne: fettFilm (Momme Hinrihcs, Torge M\u00f6ller)<br \/>\n      Kost\u00fcme: Nina Lepilina<br \/>\nChor: Joseph Feigl<br \/>\nMit: Szymon Chojnacki, Sonja Freitag, Wioletta Hebrowska (Studierauftrag) Roswitha C. M\u00fcller, Julia Novikova \/ Olga Peretyatko, Dmitri Golovnin, Andreas Haller, Steffen Kubach, Gerard Quinn \/ Antonio Yang, Wilhelm Schwinghammer, Daniel Szeili<br \/>\nKostprobe: Dienstag, 14. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus, Eintritt frei<br \/>\nPremiere: Freitag, 24. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nWeitere Vorstellungen: Sonntag, 02. November, 18.00 Uhr, Freitag, 14. November 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>\nGala 100 Jahre Theater L\u00fcbeck im D\u00fclferbau<br \/>\nSamstag, 11. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nHundert Jahre Theater L\u00fcbeck: ein gro\u00dfes Ereignis, das gefeiert sein will! Anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums veranstaltet das Theater L\u00fcbeck am 11. Oktober 2008 eine schillernde Geburtstagsgala im Gro\u00dfen Haus. Im legend\u00e4ren Jugendstilraum wird Sie das Ensemble des Schauspiels und Musiktheaters auf eine sinnlich-phantasievolle Reise nehmen: Orte des Theater-Alltags auf den ersten Blick &#8211; die B\u00fchnenpforte, die Maske, die Garderobe, der B\u00fchnenvorhang und manch andere &#8211;  werden auf den zweiten Blick zu Zauberwelten, Welten der Verwandlung, des t\u00e4glichen Ringens mit einer Rolle, zu Orten des Spiels, der Poesie und \u00fcberbordender Energien. Hier entsteht das, was Abend f\u00fcr Abend \u00fcber unsere B\u00fchne geht: Theater! Und das schon seit hundert stolzen Jahren &#8230;<\/p>\n<p>In Texten ber\u00fchmter Zeitgenossen, gro\u00dfer Theaterrecken und Theater-Sinnsucher werden die Orte hinter dem Vorhang lebendig. Zusammen mit dem Orchester und dem Chor des Theaters entsteht ein Panoptikum der Theaterkunst, erf\u00fcllt von Melodien Richard Wagners, Bedrich Smetanas, Giuseppe Verdis, Johann Strau\u00df&#8216; und Wolfgang-Amadeus Mozarts. F\u00fcr alle, die ihr Theater L\u00fcbeck lieben, und diejenigen, die es lieben lernen wollen, ist es die ideale Gelegenheit, die &#8222;Kunstform der absoluten Gegenwart&#8220; (Simon Stephens), das Theater &#8211; Oper und Schauspiel -, rauschend zu feiern!<br \/>\nTermin: Samstag, 11. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>\nVorabend: Das Rheingold<br \/>\nDer Ring des Nibelungen  B\u00fchnenfestspiel von Richard Wagner<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 29. Oktober 2008, 18.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nNachdem in der vergangenen Spielzeit s\u00e4mtliche Vorstellung von Richard Wagners &#8222;Das Rheingold&#8220;, dem Vorabend zum vierteiligen &#8222;Ring des Nibelungen&#8220;, im Theater L\u00fcbeck ausverkauft waren, besteht mit der Wiederaufnahme der Produktion am 29. Oktober 2008 wieder die M\u00f6glichkeit, den Beginn der Tetralogie zu sehen und zu h\u00f6ren. Anthony Pilavachis umjubelte Inszenierung, die ab dem 7. September 2008 mit der Premiere von &#8222;Die Walk\u00fcre&#8220; ihre Fortsetzung findet, stellt eine fantastisch-realistische Umsetzung des vergleichsweise heiteren Anfangsst\u00fcckes dar, das zun\u00e4chst in die Welt der G\u00f6tter, Riesen, Nibelungen und Rheint\u00f6chter entf\u00fchrt. Unter dem Dirigat von GMD und Operndirektor Roman Brogli-Sacher ist wieder das exquisite Wagner-Ensemble mit Stefan Heidemann als Wotan, Veronika Waldner als Ficka, John Pickering als Loge, Antonio Yang als Alberich, Gerard Quinn als Donner u.a. zu erleben. Auch Chantal Mathias, die zum Spielzeitende das Ensemble des Theaters verlassen hat, wird als Freia f\u00fcr die &#8222;Rheingold&#8220;-Auff\u00fchrungen zur\u00fcck an die Trave kommen. <br \/>\nMusikalische Leitung: Roman Brogli-Sacher<br \/>\nInszenierung: Anthony Pilavachi<br \/>\nB\u00fchnenbild: Momme R\u00f6hrbein\t<br \/>\nKost\u00fcme: Angelika Rieck<br \/>\nMit: Sonja Freitag, Chantal Mathias, Sandra Maxheimer, Roswitha C. M\u00fcller, Ulrike Schneider, Veronika Waldner, Patrick Busert, Andreas Haller, Stefan Heidemann Gary Jankowski, Kyung-Jin Jang, John Pickering, Gerard Quinn, Antonio Yang, <br \/>\nStefan Heidemann<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 29. Oktober 2008, 18.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Die Zauberfl\u00f6te<br \/>\nDeutsche Oper in zwei Aufz\u00fcgen von Wolfgang Amadeus Mozart<br \/>\nDichtung von Emanuel Schikaneder<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 08. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nWer in der vergangenen Spielzeit keine Karten mehr f\u00fcr die Neuinszenierung &#8222;Die Zauberfl\u00f6te&#8220; von Wolfgang Amadeus Mozart bekommen hat, erh\u00e4lt nun eine neue Gelegenheit: Ab dem 8. Oktober 2008 steht Mozarts r\u00e4tselhafteste und bekannteste Oper nach dem Libretto von Emanuel Schikaneder wieder auf dem Spielplan des Theater L\u00fcbeck. Anthony Pilavachis Inszenierung, die die Handlung der Freimaureroper behutsam mit der Welt des Zaubersch\u00fclers Harry Potter parallelisiert, wurde nach der Premiere von Publikum und Presse f\u00fcr ihre gelungene Balance zwischen M\u00e4rchenzauber und Aktualit\u00e4t gelobt. Und auch das S\u00e4ngerensemble von Andreas Hallers profundem Sarastro-Bass bis zu Sylvia Kokes koloraturensicherer Interpretation der K\u00f6nigin der Nacht erhielt reichlich Zuspruch. Neben Steffen Kubach als unterhaltsamer Papageno und der &#8222;ihm ganz gleichen&#8220; Papagena Andrea Stadel wird in der neuen Auff\u00fchrungsserie ein Mitglied des neugegr\u00fcndeten Internationalen Opernelitestudios, Anne Ellersiek, als Pamina an der Seite Taminos (Marco Jentzsch\/Daniel Szeili) zu erleben sein. Die jeweilige Abendbesetzung erfragen Sie bitte an der Theaterkasse. Die musikalische Leitung hat GMD und Operndirektor Roman Brogli-Sacher.<br \/>\nMusikalische Leitung: Roman Brogli-Sacher\t<br \/>\nInszenierung: Anthony Pilavachi<br \/>\nAusstattung: Pierre Albert<br \/>\nChor: Joseph Feigl <br \/>\nPhilharmonisches Orchester der Hansestadt L\u00fcbeck<br \/>\nMit: Sonja Freitag, Sylvia Koke, Anne Ellersiek, Sandra Maxheimer, Roswitha C. M\u00fcller, Andrea Stadel, Veronika Waldner; Andreas Baumeister, Patrick Busert, Yong-Ho Choi, Mario Diaz, Andreas Haller, Kyung-Jin Jang, Marco Jentzsch, Steffen Kubach, Antonio Yang<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 08. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nWeitere Vorstellung: Sonntag, 26. Oktober 2008, 18.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Schauspiel<br \/>\nDer Zauberberg<br \/>\nB\u00fchnenfassung von Michael Wallner nach dem Roman von Thomas Mann<br \/>\nUrauff\u00fchrung: Mittwoch, 01. Oktober 2008, 19.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nIn seinem gro\u00dfen Roman &#8222;Der Zauberberg&#8220; (1924) hat Thomas Mann sein Lebensthema  &#8211; die Gef\u00e4hrdung menschlicher Ma\u00dfverh\u00e4ltnisse im Kleinen wie im Gro\u00dfen durch Kr\u00e4fte der Ausschweifung &#8211; zum zweiten Mal nach den &#8222;Buddenbrooks&#8220; (1901) epochal und mit auch heute h\u00f6chst aktueller Brisanz gestaltet.<\/p>\n<p>Ein Besuch des angehenden Hamburger Ingenieurs Hans Castorp bei seinem lungenkranken Vetter Joachim Ziem\u00dfen im Sanatorium Berghof hoch \u00fcber dem schweizerischen Davos setzt ihn den M\u00e4chten von Eros und Thanatos aus und entfernt ihn von Familie, Arbeit und Alltag im &#8222;Flachland&#8220;. In Gestalt der moribunden Liegekur-Gesellschaft, der wundersamen Russin Clawdia Chauchat und des totalit\u00e4ren Gottes-Eiferers Leo Naphta wird Castorp mit den Versuchungen des Sich-gehen-Lassens, der Liebe ohne Zukunft und der Selbstaufgabe im &#8218;Heiligen Krieg&#8216; konfrontiert. Auch die Musik &#8211; Thomas Manns &#8222;Wagner-Sph\u00e4re&#8220; &#8211; mit ihrem einerseits humanen, zum sinnlichen Leben erweckenden, andererseits opiatischen Charakter rei\u00dft den Patriziersohn auf dem Zauberberg in ihren Bann. Der Einfluss des humanistischen Intellektuellen Ludovico Settembrini, der mit Naphta einen erbitterten Kulturenstreit f\u00fchrt, n\u00e4chtliche Traumvisionen und der lebensbejahende Genussmensch Mynheer Peeperkorn erzeugen Gegenbilder. Castorp verf\u00e4llt jedoch dem Sog der Faszination f\u00fcr die &#8222;Zauberberg&#8220;-Welt immer mehr&#8230;<\/p>\n<p>Mit seiner eigens f\u00fcr das Wagner\/Mann-Projekt des Theater L\u00fcbeck entwickelten B\u00fchnenfassung wird der bekannte Romancier (u.a. &#8222;April in Paris&#8220;) und Regisseur (Kainz-Medaille der Stadt Wien) Michael Wallner den Zuschauer unmittelbar in die Atmosph\u00e4re des &#8222;Zauberberg&#8220; versetzen und die zentralen Geschehnisse des Romans mit allen seinen handlungstragenden Figuren in sinnlichen Bildern erfahrbar machen. Das Inszenierungs-Konzept von Michael Wallner, das bildliche Opulenz mit der erz\u00e4hlerischen Klarheit Thomas Manns und dessen pointierter, dialogisch brillanter Sprache verbindet, wird von dem bekannten und mehrfach von Fachzeitschriften zum &#8222;B\u00fchnenbildner des Jahres&#8220; gek\u00fcrten B\u00fchnenbildner Heinz Hauser mit realisiert. Die Kost\u00fcme entwickelt die junge Kost\u00fcmbildnerin Tanja Liebermann, die u.a. am Deutschen Theater Berlin und am D\u00fcsseldorfer Schauspielhaus engagiert war. Originalkompositionen des  Komponisten Alexander Kukelka, Begr\u00fcnder des &#8222;Neuen Wiener MusikTheaters&#8220;, unterst\u00fctzen die sinnliche Atmosph\u00e4re und den szenischen Fluss der Auff\u00fchrung.<br \/>\nInszenierung: Michael Wallner<br \/>\nB\u00fchne: Heinz Hauser\tKost\u00fcme: Tanja Liebermann<br \/>\nKompositionen: Alexander Kukelka\tChorleitung: Joseph Feigl<br \/>\nMit: Claudia H\u00fcbschmann, Astrid F\u00e4rber, Johanna Sembritzki, Thomas Gr\u00e4\u00dfle, J\u00fcrgen Haug, Renato Gr\u00fcnig, J\u00fcrgen Haug, J\u00f6rn Kolpe, Sven Simon, Dirk Witthuhn<br \/>\nKostprobe: Donnerstag, 25. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus, Eintritt frei<br \/>\nPremiere: Mittwoch, 01. Oktober 2008, 19.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nWeitere Vorstellungen: Samstag, 04. Oktober; Samstag, 18. Oktober, Dienstag, 04. November, Samstag, 15. November 2008, jeweils um 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>\nHans Albert &#8211; Flieger, gr\u00fc\u00df mir die Sonne!<br \/>\nSchauspiel mit Musik \u00fcber einen Mythos. Von Dirk Witthuhn<br \/>\nWiederaufnahme: Freitag, 03. Oktober 2008 (Theatertag), 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nHans Albers: Revuek\u00f6nig, Tonfilmstar, &#8222;Blonder Hans&#8220;, blau\u00e4ugiger Frauenheld,  schnoddriger Haudegen und L\u00fcgenbaron. Viele Bilder verbinden sich mit seinem Namen, und doch ist die Figur Albers widerspr\u00fcchlicher, als das Image zun\u00e4chst vermuten l\u00e4sst. Dirk Witthuhn, Hauptdarsteller und Autor, zeigt Albers&#8216; steinigen Weg zum Ruhm, seinen Ehrgeiz, als Schauspieler ernst genommen zu werden, und seine Verwicklung in eine Ideologie, die ihm im Kern zuwider, seinen Zwecken jedoch dienlich war. Wie kam Albers \u00fcberhaupt zu seinem Image? Welche Rolle spielten seine Beziehungen zu Hansi Burg und Heinz R\u00fchmann?<\/p>\n<p>Ein Abend voller Musik &#8211; doppelb\u00f6dig, komisch, herzzerrei\u00dfend -, der die <br \/>\nSchl\u00fcsselszenen eines bewegten Jahrhundertlebens beleuchtet. Hits wie &#8218;La Paloma&#8216;, &#8218;Auf der Reeperbahn&#8216; sind genauso zu h\u00f6ren wie unbekannte Songs des gro\u00dfen Mannes aus Hamburg, St. Georg.<\/p>\n<p>Der Abend, der mit gro\u00dfem Erfolg in der vergangenen Spielzeit gelaufen ist, wird jetzt wieder aufgenommen!<br \/>\nInszenierung: Axel St\u00f6cker<br \/>\nAusstattung: Olga von Wahl\t\t<br \/>\nMusikalische Leitung: Walter Kiesbauer<br \/>\nChoreographie: Amy Share<br \/>\nMit: Susanne H\u00f6hne, Sina Kie\u00dfling, Maria von Bismarck, Till Bauer, Robert Brandt, Philipp Romann, Dirk Witthuhn<br \/>\nWiederaufnahme: Freitag, 03. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele (THEATERTAG)<br \/>\nWeitere Vorstellungen: Sonntag, 05. Oktober, 18.30 Uhr, Donnerstag, 30. Oktober, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>\nWas ihr wollt<br \/>\nKom\u00f6die von William Shakespeare &#8211; Deutsch von Thomas Brasch<br \/>\nWiederaufnahme: Sonntag, 12. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nIn seiner Kom\u00f6die &#8222;Was ihr wollt&#8220; geht es dem gro\u00dfen Ergr\u00fcnder und Erfinder des menschlichen Shakespeare um das Mysterium der Liebe. Betreten wir seine phantastische Insel Illyrien, so sind wir in einer Welt der Musik und der unstillbaren Leidenschaft. Jeder ist hier auf der Suche nach seinem hei\u00df ersehnten &#8222;Gegenst\u00fcck&#8220; und wird doch immer wieder durch Traum- und Trugbilder genarrt. Ein irrsinnig komischer Liebes- und Verwechslungsreigen \u00fcber das R\u00e4tsel, das der Mensch sich selber ist.<\/p>\n<p>Esther Hattenbach lotet in dem poetischen, assoziationsreichen B\u00fchnenbild Geelke Gayckens die Fallh\u00f6he der Figuren auf ihrer Jagd nach dem Gl\u00fcck aus. Shakespeares Lieder wurden von Matthias Flake f\u00fcr diese Inszenierung neu vertont. <br \/>\nInszenierung: Esther Hattenbach<br \/>\nB\u00fchne: Geelke Gaycken \t<br \/>\nKost\u00fcme: Regina Lorenz\t<br \/>\nMusik: Matthias Flake<br \/>\nMit: Sina Kie\u00dfling, Doris Schefer, Anne Schramm; Till Bauer, Renato Gr\u00fcnig, <br \/>\nJ\u00f6rn Kolpe, Philipp Romann, Martin Schwartengr\u00e4ber, Sven Simon, Will Workman.<br \/>\nWiederaufnahme: Sonntag, 12. Oktober 2008,. 18.30 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nWeitere Vorstellungen Sonntag, 26. Oktober, 18.30 Uhr, Sonntag, 09. November 2008, 16.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>\nTod eines Handlungsreisenden<br \/>\nVon Arthur Miller<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 22. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nDer Handelsvertreter Willy Loman hat keinen Erfolg mehr und kehrt von seinen Verkaufsreisen immer verwirrter zur\u00fcck. Seine Frau Linda wei\u00df, dass er sich jede Woche Geld leiht, um den wirtschaftlichen Ruin zu \u00fcberspielen. Als Loman, der dem Au\u00dfendienst nicht mehr gewachsen ist, seinen jungen Chef bittet, ihn f\u00fcr wenig Geld in der Stadt zu besch\u00e4ftigen, wird er entlassen. Loman, dessen Abgr\u00fcnde durch das berufliche Aus aufgerissen werden, fl\u00fcchtet in Tagtr\u00e4ume von einer gl\u00fccklichen Vergangenheit und einer aussichtsreichen Zukunft seines einstigen Lieblingssohns Biff. Aber die Realit\u00e4t dringt in die Traumgeb\u00e4ude der Familie Loman unaufhaltsam ein.<br \/>\nMit &#8222;Death of a salesman&#8220;, 1949 in New York uraufgef\u00fchrt, hat Arthur Miller (1915-2005) eines der ergreifendsten Dramen \u00fcber ein famili\u00e4res Schicksal und eine Vater-Sohn-Beziehung geschaffen.<br \/>\nInszenierung: Pit Holzwarth<br \/>\nAusstattung: Werner Brenner \t<br \/>\nSounddesign: Pit Holzwarth<br \/>\nMit: Astrid F\u00e4rber, Doris Schefer, Anne Schramm, Renato Gr\u00fcnig, Florian Hacke, J\u00f6rn Kolpe, Sven Simon, Will Workman.<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 22. Oktober 2008,. 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nWeitere Vorstellungen Samstag, 08. November, Samstag, 22. November, Donnerstag, 27. November 2008, jeweils um 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>\nDer Steppenwolf <br \/>\nB\u00fchnenfassung von Joachim Lux nach dem Roman von Hermann Hesse<br \/>\nWiederaufnahme: Samstag, 25. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nHarry Haller ist auf der Flucht vor der b\u00fcrgerlichen Welt, die ihn, einen Kriegs\u00fcberlebenden und w\u00fctenden Pazifisten, als Nestbeschmutzer verdammt. In einer Zwischenzone, wo sich Triebhaftes mit der Vernunftwelt paart, streunt Harry als &#8222;Steppenwolf&#8220; umher. Sein Selbst- und Welthass treiben ihn beinahe in den Selbstmord. Hier, am Nullpunkt, liest ihn Hermine von der Stra\u00dfe auf und h\u00e4lt ihm den Spiegel vor. Eine erschreckende, eine magische Welt er\u00f6ffnet sich ihm: &#8222;Nur f\u00fcr Ver-r\u00fcckte!&#8220;<\/p>\n<p>In der Dramatisierung von Joachim Lux erscheint der Weltfl\u00fcchtling und Grenzg\u00e4nger Harry Haller als ein Suchender von ungebrochener Modernit\u00e4t. Klaus Hemmerle inszeniert das Kultwerk als musikalisch orchestrierten Sog ins Unterbewusste. Walter Kiesbauers Kompositionen und Vertonungen von Hesses Gedichten werden von den Schauspielern live gespielt und entfalten einen suggestiven Zauber &#8230;<br \/>\nInszenierung: Klaus Hemmerle<br \/>\nAusstattung: Ralph Zeger<br \/>\nMusikalische Leitung \/ Kompositionen: Walter Kiesbauer<br \/>\nVideospielungen: Rainer Schwarz\t\t\t<br \/>\nMit: Susanne H\u00f6hne, Rebecca Indermaur; Robert Brandt, Thomas Gr\u00e4\u00dfle, Florian Hacke, <br \/>\nAndreas Hutzel, Dirk Witthuhn.<br \/>\nWiederaufnahme: Samstag, 25. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nWeitere Vorstellungen: Freitag, 31. Oktober, Donnerstag, 20. November 2008, <br \/>\njeweils um 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>\nDie fetten Jahre sind vorbei<br \/>\nNach dem Film von Hans Weingartner f\u00fcr die B\u00fchne eingerichtet von Gunnar Dre\u00dfler<br \/>\nWiederaufnahme: Sonntag, 05. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Junges Studio<br \/>\nJule, Jan und Peter steigen nachts in Villen ein, t\u00fcrmen Eigentum zu Skulpturen auf und hinterlassen Botschaften wie &#8222;Sie haben zuviel Geld!&#8220; oder &#8222;Die Erziehungsberechtigten&#8220;. Sie wollen Unruhe bei denen stiften, die nach ihrer Meinung zuviel besitzen und andere ausbeuten, um diesen Besitz ins Unermessliche zu vermehren. Infolge eines Missgeschicks entf\u00fchren sie einen Manager und verfangen sich dadurch in einen Widerspruch: Sie tr\u00e4umen von Freiheit, halten aber einen Menschen gefangen. Sie rechtfertigen das eigene Tun mit dem Kampf f\u00fcr Gerechtigkeit, f\u00fcgen einem anderen Menschen aber gro\u00dfes Ungl\u00fcck zu. Ihr Feindbild wird por\u00f6s, als ihr Opfer Hardenberg von seiner Zeit als &#8218;Revoluzzer&#8216; zu erz\u00e4hlen beginnt&#8230;<\/p>\n<p>Das Entf\u00fchrungsopfer bereitet im Laufe des Abends einen Fisch zu und wird diesen dem Publikum servieren: ein Ritual, das Gemeinschaft stiftet, eine Gemeinschaft, die letztlich aber Utopie bleibt. Die erfolgreiche Inszenierung nach dem Film von Hans Weingartner aus dem Jahr 2004 wird in der Spielzeit 08\/09 mit Sven Simon in der Rolle Hardenbergs wieder aufgenommen. <br \/>\nInszenierung: Dirk Engler<br \/>\nAusstattung: Isabelle Kr\u00f6tsch<br \/>\nMit: Anne Schramm; J\u00f6rn Kolpe, Sven Simon, Will Workman<br \/>\nWiederaufnahme: Sonntag, 05. Oktober 2008, 18.30 Uhr, Junges Studio<br \/>\nWeitere Vorstellung: Mittwoch, 08. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>\nHuren wollen keine Ohren\t<br \/>\nEin Charles Bukowski\/Tom Waits-Abend &#8211; Liederabend von und mit Susanne H\u00f6hne<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 22.Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<br \/>\nEin Abend voller Provokationen, Obsz\u00f6nit\u00e4ten, verlorener Tr\u00e4ume, aber auch voller Witz, Sehns\u00fcchte und Z\u00e4rtlichkeit: Susanne H\u00f6hne spricht, liest und spielt Texte von Charles Bukowski, dem legend\u00e4ren Dichterf\u00fcrsten der Huren, S\u00e4ufer und Verlierer, der sich selbst einmal eine &#8218;st\u00f6rende Missbildung&#8216; nannte, in seine Texten aber Wahrheiten ausspricht, die sich sonst niemand zu sagen traut. Man erf\u00e4hrt von Schaufensterpuppen, Geiern und warum Huren eben keine Ohren haben wollen, eingebettet in melancholisch-schr\u00e4ge Songs von Tom Waits &#8211; Bukowskis musikalischem Bruder im Geiste. Das Junge Studio wird zur Kneipe, in der Susanne H\u00f6hne als Kellnerin, Spielerin und S\u00e4ngerin in Erscheinung tritt und sich an Klavier und Akkordeon selbst begleitet. Der erfolgreiche Abend wird in der neuen Spielzeit wieder aufgenommen.<br \/>\nInszenierung: Patrick Schimanski\tB\u00fchne: Werner Brenner<br \/>\nMit: Susanne H\u00f6hne<br \/>\nWiederaufnahme: Mittwoch, 22. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<br \/>\nWeitere Vorstellung: Sonntag, 26. Oktober, 18.30 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>\nDer Kick\t<br \/>\nEin dokumentarisches Drama von Gesine Schmidt und andres Veiel<br \/>\nWiederaufnahme: Donnerstag, 30.Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<br \/>\nIn der Nacht zum 13. Juli 2002 wurde im uckerm\u00e4rkischen Dorf Potzlow der 16-j\u00e4hrige Marinus von drei jungen M\u00e4nnern misshandelt und nach dem Vorbild des Bordsteinkicks aus dem Film &#8222;American History X&#8220; hingerichtet. Andres Veiel (&#8222;Black Box BRD&#8220;) sammelte die Stimmen von Angeh\u00f6rigen, T\u00e4tern, stummen Zeugen und Nachbarn und l\u00e4sst diese in &#8222;Der Kick&#8220; zu Wort kommen. Extreme Positionen und Meinungen bleiben unkommentiert, sie reiben sich aneinander und widersprechen sich, wodurch jede vorschnelle Etikettierung des Mordes als rechtsradikale Tat konterkariert wird. Am Ende steht die brennende Frage: Kann in einem Klima sozialer K\u00e4lte und Gleichg\u00fcltigkeit das Bewusstsein f\u00fcr den Wert eines Menschenlebens wachsen?<\/p>\n<p>Der Schauspieler Thomas Gr\u00e4\u00dfle verk\u00f6rpert alle Figuren &#8211; wie unter einer Lupe wird der &#8222;Mordfall Potzlow&#8220; zu einer exemplarischen und schmerzhaften Innenschau unserer Gesellschaft.<br \/>\nInszenierung: Kristo \u00a6agor\tB\u00fchne: Isabelle Kr\u00f6tsch<br \/>\nMit: Thomas Gr\u00e4\u00dfle<br \/>\nWiederaufnahme: Donnerstag, 30. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>\nEscape<br \/>\nVon Rainer Lewandowski<br \/>\nWiederaufnahme: Dienstag, 28. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Landschaftszimmer<br \/>\nEin Sch\u00fcler erz\u00e4hlt im Klassenzimmer von seinem Freund Jan, der bei vielen als schwierig und vertr\u00e4umt galt. \u00dcber Texte aus seinem Nachlass entsteht ein Bild des Jungen, das unvollst\u00e4ndig und widerspr\u00fcchlich bleibt. Jan hat kurz vor dem Schulabschluss den Entschluss gefasst, sich in der Schule das Leben zu nehmen. &#8222;Escape&#8220; n\u00e4hert sich dem Thema Gewalt in der Schule auf ungew\u00f6hnliche Weise &#8211; an die Stelle eines &#8222;Frontalunterrichts&#8220; tritt das gemeinsame Nachdenken \u00fcber einen Au\u00dfenseiter, der die Hoffnung, im Leben doch noch Fu\u00df zu fassen, aufgegeben hat.<br \/>\nInszenierung: Knut Winkmann<br \/>\nMit: Philipp Romann<br \/>\nWiederaufnahme: Dienstag, 28. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Landschaftszimmer<\/p>\n<p>Niederdeutsche B\u00fchne: Der Witwenclub<br \/>\nVon Ivan Menchell &#8211; niederdeutsch von Hans Timmermann<br \/>\nPremiere: Dienstag, 14. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nIda, Luzie und Doris sind Witwen, haben ihre M\u00e4nner nach heutigen Lebenserwartungen zu fr\u00fch verloren. Einmal im Monat gehen sie zusammen auf den Friedhof und besuchen die Gr\u00e4ber ihrer Verflossenen.<\/p>\n<p>Das ist aber auch schon alles, was sie gemeinsam haben. Die Art, wie sie mit ihrer Trauer umgehen, wie sie versuchen, ein eigenes Leben ohne Partner zu f\u00fchren, k\u00f6nnte bei den drei Freundinnen kaum unterschiedlicher sein: da ist die zur\u00fcckhaltende, etwas sch\u00fcchterne Ida, die sich in sich selbst verkriechende Doris und die kontakthungrige, gelegentlich \u00fcberdrehte Luzie. Und das ist der Ansatz f\u00fcr die innere Spannung, die (Selbst?-) Ironie und gelegentlich auch Eifersucht und Neid in den Dialogen von Ivan Menchells St\u00fcck &#8222;De Witwenclub&#8220;. Es ist jedoch alles andere als eine dramatisierte Darstellung einer psychotherapeutischen Selbstfindungsgruppe, sondern eine achtersinnige Charakterkom\u00f6die mit viel Witz und ein wenig berechtigte Kritik an der heutigen Gesellschaft.<br \/>\nInszenierung: Marianne Schubart-Vibach<br \/>\nPremiere: Dienstag, 14. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nWeitere Vorstellungen: Mittwoch, 23. Oktober, Dienstag, 28. Oktober 2008, <br \/>\njeweils um 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Konzerte<br \/>\n1. Sinfoniekonzert<br \/>\nBrahms.Holst<br \/>\nWerke von Johannes Brahms und Gustav Holst<br \/>\nSonntag, 05. Oktober, 11.00 Uhr<br \/>\nund Montag, 06. Oktober 2008, 20.00 Uhr, MuK<\/p>\n<p>Johannes Brahms (1833 &#8211; 1897)<br \/>\nSonate f\u00fcr Klarinette und Klavier f-Moll op. 120 Nr. 1 f\u00fcr Klarinette und Orchester bear\tbeitet von Luciano Berio<\/p>\n<p>Gustav Holst (1874 &#8211; 1934)<br \/>\nThe Planets op. 32<\/p>\n<p>Johannes Brahms komponierte 1894 seine beiden einzigen Klarinettensonaten f\u00fcr den Meininger Hofkapell-Klarinettisten Richard M\u00fchlfeld. Dessen viel gelobtes Spiel inspirierte Brahms, sich in seinen letzten Lebensjahren noch einmal intensiv der Kammermusik zu widmen; so entstanden neben den Sonaten f\u00fcr Klarinette und Klavier op. 120 auch das Trio f\u00fcr Klarinette, Violoncello und Klavier op. 114 sowie das Klarinettenquintett op. 115. Sie alle geh\u00f6ren zum Sp\u00e4twerk des Komponisten, der wieder einmal mit mehreren Werken das Spektrum eines Instrumentes nicht nur in virtuoser, sondern vor allem in klanglicher Hinsicht ausloten wollte. Gerade die f-Moll Sonate bietet eine F\u00fclle an M\u00f6glichkeiten, die sich in der Interpretation mit Orchester noch pr\u00e4chtiger entfalten lassen &#8211; Luciano Berio fertigte eine solche Orchesterfassung 1984 als Auftragsarbeit f\u00fcr das Los Angeles Philharmonic Orchestra an.<\/p>\n<p>Nicht mehr und nicht weniger als den Klang des Universums wollte der Engl\u00e4nder Gustav Holst mit seiner 1914 bis 1917 entstandenen Orchestersuite &#8222;The Planets&#8220; (Die Planeten) einfangen. Um diesem Ansinnen musikalisch gerecht zu werden, bedarf es eines ungemein gro\u00dfen Orchesterapparates, der im letzten, &#8222;Neptun, der Mystiker&#8220; \u00fcberschriebenen Satz noch durch einen Frauenchor erg\u00e4nzt wird. Holst befasste sich eingehend mit Astrologie, um die differenzierten &#8222;Charakterportraits&#8220; zu schaffen: Ein unerbittlicher Rhythmus treibt Mars, den &#8222;Kriegsbringer &#8222;, voran; konterkariert wird er von der Idylle der Venus, der &#8222;Friedensbringerin&#8220;. Rasch huscht der &#8222;gefl\u00fcgelte Bote&#8220; Merkur vor\u00fcber, um Jupiter, dem &#8222;Bringer der Fr\u00f6hlichkeit&#8220; Platz zu machen. Hier wird der Begriff des &#8222;Jovialen&#8220; greifbar. Doch dann tritt der Ernst auf den Plan: Saturn, der &#8222;Bringer des Alters&#8220;. Uranus zeigt als &#8222;Magier&#8220;, dass er mit klanglichen Extremen spielen und sie ausbalancieren kann, bevor Neptun den H\u00f6rer in die <br \/>\nunendlichen Weiten des Universums entf\u00fchrt. Mit der Aufnahme dieser Sinfonischen Dichtung und Berios Brahms-Bearbeitung setzt das Philharmonische Orchester auch seine erfolgreiche CD-Reihe fort.<\/p>\n<p>Musikalische Kinderbetreuung w\u00e4hrend des Sonntagskonzertes in Kooperation mit der Musik- und Kunstschule L\u00fcbeck und mit der freundlichen Unterst\u00fctzung der Orchesterfreunde L\u00fcbeck e.V.<\/p>\n<p>Dirigent: Roman Brogli-Sacher<br \/>\nKlarinette: Reiner Wehle<br \/>\nEinf\u00fchrung: Eine Stunde vor Konzertbeginn<br \/>\nTermine: Sonntag, 05. Oktober, 11.00 Uhr, und Montag, 06. Oktober 2008, 20.00 Uhr, MuK<\/p>\n<p>\nSonderkonzert: Puccini-Gala<br \/>\nZur 100-Jahrfeier des Theater L\u00fcbeck und zum 150. Geburtstag des Komponisten<br \/>\nSamstag, 25. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Er liebte die Frauen, das Jagen, schnelle Autos und das gute Leben &#8211; doch am meisten liebte Giacomo Puccini zum Gl\u00fcck seine Arbeit, die nicht nur ihm selbst zu einigem Reichtum verhalf, sondern auch die Opernwelt um einige der beliebtesten Werke reicher machte. Es verwundert nicht, dass ein Mann, der das Leben so leidenschaftlich auskostete, auch seine Opernfiguren h\u00f6chstes Liebesgl\u00fcck und tiefe Tragik durchleben lie\u00df. Den 150. Geburtstag des gro\u00dfen Komponisten feiern die Solisten des Theater L\u00fcbeck und das Philharmonische Orchester mit einer Puccini-Gala, die H\u00f6hepunkte aus Werken wie &#8220; Manon Lescaut&#8220;, &#8222;Madama Butterfly&#8220; oder &#8222;La Rondine&#8220; mit dem herzzerrei\u00dfenden letzten Akt von &#8222;La Boh\u00e8me&#8220; verbindet. Die musikalische Leitung hat der Erste Kapellmeister des Theaters, Philippe Bach.<br \/>\nDirigent: Philippe Bach<br \/>\nMit: Mitgliedern des Opernensembles des Theater L\u00fcbeck <br \/>\nTermin: Samstag, 25. Oktober 2008, 19.30 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>\nSonderkonzert: Klangbilder I 100.000 Jahre Sex<br \/>\nLieder, Texte und Fundst\u00fccke rund um die sch\u00f6nste Sache der Welt<br \/>\nDienstag, 14. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Burgkloster<\/p>\n<p>Nachdem in der vergangenen Saison die Zusammenarbeit des Theater L\u00fcbeck und den L\u00fcbecker Museen mit den &#8222;Klangbilder&#8220;-Konzerten \u00e4u\u00dferst erfolgreich angelaufen ist, wird die Reihe in der Spielzeit 2008\/09 fortgesetzt. Den Anfang macht ein Abend zum Thema Sex und Musik, angebunden an die Ausstellung &#8222;100.000 Jahre Sex&#8220; im Kulturforum Burgkloster, die mit Exponaten vom \u00e4ltesten Kondom der Welt bis zur Reizw\u00e4sche aus der Bronzezeit Liebe und Lust arch\u00e4ologisch beleuchtet.<\/p>\n<p> Auch Andrea Stadel und Steffen Kubach, Mitglieder des Opernensembles des Theater L\u00fcbeck, haben sich auf eine Ausgrabungsexpedition quer durch die Zeiten begeben und sind dabei in den verschiedensten musikalischen Genres f\u00fcndig geworden. Wer bisher dachte, Musik w\u00e4re eine k\u00f6rperlose Kunst, die wenig mit Erotik und Sex zu tun hat, wird w\u00e4hrend dieses Konzerts eines Besseren belehrt: Mal geht es auf textlicher Ebene eindeutig zur Sache, mal versteckt sich die Erotik zwischen den Notenlinien oder zeigt sich in subtilen musikalischen Spannungen, die die Anziehung zwischen den Geschlechtern illustrieren. Vom Barock bis zur Gegenwart, von der Arie bis zum Rocksong wird Witziges, Ernstes und auch Schl\u00fcpfriges \u00fcber die sch\u00f6nste Sache der Welt zu erfahren sein.<\/p>\n<p>Wie immer ist im Eintrittspreis auch der Besuch der Ausstellung enthalten.<br \/>\nGesang: Andrea Stadel, Steffen Kubach <br \/>\nKlavier: Alexander B\u00fclow<br \/>\nModeration: Sascha Mink<br \/>\nTermin: Dienstag, 14. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Burgkloster<\/p>\n<p>1. Kinder-, Jugend- und Familienkonzerte<br \/>\nWir feiern!<br \/>\nFreitag, 31. Oktober<br \/>\nund Sonntag, 02. November 2008<br \/>\njeweils um 11.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Ums Feiern dreht sich alles im 1. Kinder-, Jugend- und Familienkonzert des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt L\u00fcbeck am 31. Oktober und 2. November 2008 jeweils um 11.00 Uhr im Gro\u00dfen Haus. Das Theater wird n\u00e4mlich in diesem Herbst 100 Jahre alt. Moni, die Schiffsratte, hat bei ihren Reisen im Sommer deshalb \u00fcberall auf der Welt nach festlicher Musik Ausschau gehalten und ist mit einer riesigen Tasche voller Noten wieder in L\u00fcbeck angekommen. Hoffentlich kann Phil, die schlaue Theaterratte, ihr erkl\u00e4ren, was sie da alles mitgebracht hat. Zu h\u00f6ren gibt es aus England Ausschnitte aus der &#8222;Feuerwerksmusik&#8220; von Georg Friedrich H\u00e4ndel und das Orchesterst\u00fcck &#8222;Celebration&#8220; von Edward Gregsons, einen &#8222;Festmarsch&#8220; aus China von Hsiao Shusien und einen aus \u00d6sterreich von Johann Strau\u00df und au\u00dferdem Ruperto Chap\u00ecs temperamentvolles &#8222;El Tambor de Granaderos&#8220; aus Spanien- alles zusammen ein richtiges Feuerwerk aus T\u00f6nen. Die musikalische Leitung des Konzertes hat Philippe Bach, der Erste Kapellmeister des Theaters. Die beiden Moderationsfiguren Phil und Moni werden gespielt von Stephan Schlafke und Silke Technau vom Figurentheater L\u00fcbeck. Geeignet ist das Konzert f\u00fcr Kinder ab 6 Jahren. Im Anschluss an das Konzert am Sonntag stellen verschiedene Orchestermusiker in den Foyers des Theaters ihre Instrumente vor.<br \/>\nDirigent: Philippe Bach<br \/>\nFigurenspieler: Silke Technau und Stephan Schlafke<br \/>\nF\u00fcr Kinder ab 6 Jahren<br \/>\nTermin: Freitag, 31. Oktober und Sonntag, 02. November 2008, jeweils um 11.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>Gastspiele<br \/>\n&#8222;Hope for Meuhin&#8220; <br \/>\nBenefizkonzert zugunsten Live Music Now L\u00fcbeck e.V.<br \/>\nDonnerstag, 30. Oktober 2008, 19.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<br \/>\nDaniel Hope kam 1974 in Durban\/S\u00fcdafrika zur Welt. Mit elf Jahren wurde er von Yehudi Menuhin eingeladen, mit ihm Duos von B\u00e9la Bart\u00f3k f\u00fcr das Deutsche Fernsehen aufzuzeichnen; so begann eine intensive Freundschaft mit \u00fcber 60 gemeinsamen Konzerten, darunter auch Menuhins letzter Auftritt am 07. M\u00e4rz 1999 in der D\u00fcsseldorfer Tonhalle. Lang ist die Liste der Dirigenten und Orchester, mit denen Hope bisher zusammengearbeitet hat; regelm\u00e4\u00dfig ist er Gast bei Festivals wie BBC Proms, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Klangbogen Wien, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und den Manchester Proms.<\/p>\n<p>Am 30. Oktober gibt Daniel Hope ein Benefizkonzert zugunsten Live Music Now L\u00fcbeck ev. V. Am Klavier begleitet ihn Sebastian Knauer. <br \/>\nVioline: Daniel Hope<br \/>\nKlavier: Sebastian Knauer<br \/>\nTermin: Donnerstag, 30. Oktober 2008, 19.00 Uhr, Gro\u00dfes Haus<\/p>\n<p>\nWas uns bleibt ist Atem holen<br \/>\nEin literarisch-musikalischer Abend mit Lyrik von Friedrich H\u00f6lderlin und Musik von Ludwig van Beethoven bis Helmut Lachenmann mit Rainer Iwersen und dem Nomos Qurtett.<br \/>\nDonnerstag, 09. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nEine faszinierende Montage aus Text und Musik hat der Rezitator und Regisseur Rainer Iwersen in Zusammenarbeit mit dem  Musikwissenschaftler Prof. Dr. Nicolas <br \/>\nSchalz geschaffen: Gedichte H\u00f6lderlins stehen im Wechsel mit Teilen u.a. der gro\u00dfen Streichquartette von Beethoven, Webern und Lachenmann, die von dem weithin bekannten Nomos-Quartett gespielt werden und um die Themen Freiheit, Revolution, Kindheit, Heimat, Tod und das Schreiben kreisen.<br \/>\nTermin: Donnerstag, 09. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>Abba jetzt!<br \/>\nDie unversch\u00e4mte Hommage an die schwedischen Popg\u00f6tter<br \/>\nFreitag, 10. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nDie Popgruppe ABBA vorzustellen, hie\u00dfe Kn\u00e4ckebrot nach Stockholm tragen. Drei schr\u00e4ge V\u00f6gel im Frack &#8211; die erfolgreichen Theaterschauspieler Thilo Nest und Hanno Friedrich und der begnadeter Pianist Alexander Paeffgen &#8211; pr\u00e4sentieren eine subtil ironische Verbeugung vor den vier gro\u00dfen Schweden. Sie variieren Welterfolge wie S.O.S., Money-Money, Dancing Queen und Waterloo und f\u00fchren mit witzig-frechen Conferencen (und einem handfesten Streit!) dabei durch den Abend. Mit ABBA jetzt! l\u00e4sst sich das Publikum um Jahre zur\u00fcckversetzen, erinnert sich der ber\u00fchmten Evergreens, wenn die erregenden Versionen des Trios musikalisch die schwedische Mitternachtssonne in seinem Herzen aufgehen lassen!<br \/>\nTermin: Freitag, 10. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n<p>\nLesung<br \/>\nRobert Gernhardt-Abend<br \/>\nGedichte und Texte des Lyrikers und Schriftstellers Robert Gernhardt<br \/>\nDonnerstag, 23. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<br \/>\nAnl\u00e4sslich der Ausstellung &#8222;Robert Gernhardt &#8211; Die letzten Bilder&#8220; im G\u00fcnter Grass-Haus veranstaltet das Theater L\u00fcbeck eine Lesung mit komischen Gedichten und Texten aus Werken des Lyrikers und Schriftstellers Robert Gernhardt.<br \/>\nTermin: Donnerstag, 23. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>Sonstiges<br \/>\nDas rote Jubil\u00e4umssofa<br \/>\nMit Sven Simon und Steffen Kubach<br \/>\n&#8222;L\u00fcbecker Legenden: 1908 &#8211; die Anf\u00e4nge im D\u00fclferbau&#8220;<br \/>\nDonnerstag, 09. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<br \/>\n100 Jahre Theater L\u00fcbeck!  Anlass f\u00fcr uns, gemeinsam mit den Conf\u00e9renciers Sven Simon und Steffen Kubach in die Geschichte des D\u00fclferbaus einzutauchen. In unserer neuen Reihe &#8222;Das rote Jubil\u00e4umssofa&#8220; k\u00f6nnen Sie an vier Talk-Abenden spannende Theater-Geschichte und ungew\u00f6hnliche Geschichten \u00fcber die Menschen dahinter erfahren: Von den Anf\u00e4ngen des Theater L\u00fcbeck bis in die Gegenwart. Den Start macht unser Sofa mit &#8222;L\u00fcbecker Legenden: 1908 &#8211; die Anf\u00e4nge im D\u00fclferbau&#8220;, als Experte ist u.a. der Architekt Ivan Peter Chlumsky eingeladen, der f\u00fcr den Umbau des Theaters in den 90er Jahren verantwortlich zeichnete. <br \/>\nTermin: Donnerstag, 09. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Junges Studio<\/p>\n<p>\nFreiheit f\u00fcr den Jugendstil<br \/>\nVortrag des Sanierungsarchitekten Ivan Peter Chlumsky<br \/>\nMontag, 06. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<br \/>\nIn den Jahren zwischen 1993 und 1996 wurde das Theater L\u00fcbeck grundlegend saniert. Technische M\u00e4ngel und Defizite im Feuerschutz hatten den Ausschlag dazu gegeben. Schlie\u00dflich aber gelang es, auch den seit 1938 hinter Rabitzkonstruktionen versteckten Jugendstildekor des Gro\u00dfen Hauses freizulegen und in den Kammerspielen die historischen Befunde mit den Erfordernissen eines modernen Theaters zu vers\u00f6hnen. Der Wiedereinzug 1996 wurde zum gro\u00dfen Erlebnis f\u00fcr die Theaterbesucher und -mitarbeiter. Der Sanierungsarchitekt Ivan Peter Chlumsky berichtet anhand von Bildern und konkreten Lichtbeispielen in den Kammerspielen von Martin D\u00fclfers Jugendstiltheater und seiner Sanierung.<br \/>\nTermin: Montag, 06. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Kammerspiele<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bekannterma\u00dfen feiert das Theater L\u00fcbeck im Oktober 2008 seinen 100. Geburtstag. 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