{"id":71063,"date":"2012-07-19T21:51:55","date_gmt":"2012-07-19T19:51:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=71063"},"modified":"2012-07-19T21:51:55","modified_gmt":"2012-07-19T19:51:55","slug":"microsoft-macht-jeden-bildschirm-zum-touchscreen-stift-mit-kamera-funktioniert-auch-auf-herkommlichen-screens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/microsoft-macht-jeden-bildschirm-zum-touchscreen-stift-mit-kamera-funktioniert-auch-auf-herkommlichen-screens\/","title":{"rendered":"Microsoft macht jeden Bildschirm zum Touchscreen &#8211; Stift mit Kamera funktioniert auch auf herk\u00f6mmlichen Screens"},"content":{"rendered":"<p>Redmond (pte018\/19.07.2012\/12:23) &#8211; Microsofts Forschungsabteilung arbeitet an einem neuen Stift, der Touch-Eingabe auf jedem Bildschirm erm\u00f6glichen soll. In die Spitze des &#8222;Zauberstabs&#8220; ist eine Minikamera integriert, die mit einer Aufl\u00f6sung von 512 x 512 Pixel in der Lage ist, einzelne Bildpunkte auf jedem Bildschirm zur Positionsbestimmung zu verwenden, wie extremetech.com berichtet.<!--more-->Pr\u00fcfung Pixel f\u00fcr Pixel<\/p>\n<p>Den Aufsetz-Winkel erkennt der Bildsensor, indem er kontinuierlich pr\u00fcft, welche Pixel sich im Fokus befinden. Um die Position auf dem Bildschirm bestimmen zu k\u00f6nnen, versteckt die Software eine exakte Landkarte in den Blaut\u00f6nen des Displays. F\u00fcr Menschen ist die Anpassung nicht sichtbar.<\/p>\n<p>&#8222;Die Technologie k\u00f6nnte sich als preiswerte Alternative zu teuren Touchscreens entwickeln, vor allem bei gro\u00dfen Formaten. TFT-Bildschirme sind viel billiger und mit dem Stift k\u00f6nnten trotzdem direkte Eingaben get\u00e4tigt werden, wenn auch ohne Multitouch-Unterst\u00fctzung. Wie gut das funktioniert, muss aber erst in Benutzerstudien festgestellt werden&#8220;, sagt Boris Beckmann-Dobrev vom Fraunhofer Institute for Production Systems and Design Technology <a href=\"http:\/\/www.ipk.fraunhofer.de\" rel=\"external\" target=\"_blank\">http:\/\/www.ipk.fraunhofer.de<\/a> .<\/p>\n<p>Hohe Aufl\u00f6sung<\/p>\n<p>Stifte mit integrierten Kameras gibt es schon l\u00e4nger. Microsofts Entwurf versucht aber erstmals einen Bildsensor zu verbauen, der hochaufl\u00f6send genug ist, um einzelne Pixel verfolgen zu k\u00f6nnen. Dadurch wird der Stift umso pr\u00e4ziser, je h\u00f6her die Pixeldichte des zu bedienenden Bildschirms ist. Damit ist der Digital-Schreibstock nicht nur in der Lage, die Eingabe f\u00fcr alle Arten von Bildschirmen zu \u00fcbernehmen, sondern erm\u00f6glicht auch eine pr\u00e4zise Eingabe auf Smartphones, die normalerweise auf Finger kalibriert sind.<\/p>\n<p>&#8222;Das halte ich nicht f\u00fcr eine Marktl\u00fccke. Die kapazitiven Displays moderner Smartphones k\u00f6nnen mit Kohlenstoffstiften bedient werden. Die Genauigkeit kann mit feineren Spitzen soweit erh\u00f6ht werden, dass einzelne Pixel angew\u00e4hlt werden k\u00f6nnen. Dann besteht allerdings die Gefahr, den Bildschirm zu zerkratzen&#8220;, so Beckmann-Dobrev.<\/p>\n<p>Mit dem Stift k\u00f6nnten beispielsweise Dokumente problemlos elektronisch unterschrieben werden, was einen Beitrag zum Sparen von Papier leistet. Auch Notizen und Hervorhebungen in elektronischen Texten k\u00f6nnen mit der Technik auf jedem Bildschirm vorgenommen werden. Momentan ist der Stift in der Entwicklungsphase. Wann Microsoft seine Enticklung auf den Markt bringen will, ist bisher nicht bekannt.<\/p>\n<p>Technische H\u00fcrden<\/p>\n<p>Ein Problem des Stifts ist die fehlende Druckempfindlichkeit. Manche herk\u00f6mmliche Bildschirme, die nicht f\u00fcr eine Eingabe durch Ber\u00fchrung ausgelegt sind, reagieren empfindlich auf Druck und k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden sogar brechen, wenn zuviel Kraft auf die Oberfl\u00e4che einwirkt. Deshalb wird der Microsoft-Wunderkuli wohl nie in der Lage sein, auf verschiedene Nuancen im Anpressdruck zu reagieren. Damit bleibt dem Stift des Softwareherstellers der Bereich der professionellen Grafik verschlossen. Dort ist Drucksensitivit\u00e4t ein wichtiges Attribut der Eingabe mit dem Stift, die \u00fcblicherweise \u00fcber eine externe Zeichenfl\u00e4che funktioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Redmond (pte018\/19.07.2012\/12:23) &#8211; Microsofts Forschungsabteilung arbeitet an einem neuen Stift, der Touch-Eingabe auf jedem Bildschirm erm\u00f6glichen soll. 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