{"id":7113,"date":"2008-09-01T21:43:11","date_gmt":"2008-09-01T21:43:11","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=7013"},"modified":"2008-09-01T21:43:11","modified_gmt":"2008-09-01T21:43:11","slug":"staatssekretrin_karin_roth_rckenwind_fr_modernisierung_elbelbeckkanal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/staatssekretrin_karin_roth_rckenwind_fr_modernisierung_elbelbeckkanal\/","title":{"rendered":"Staatssekret\u00e4rin Karin Roth: R\u00fcckenwind f\u00fcr Modernisierung Elbe-L\u00fcbeck-Kanal"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"HO-Roth-SH\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/HO-Roth-SH.jpg\" alt=\"HO-Roth-SH\" \/><br \/>\nKr\u00e4ftigen R\u00fcckenwind erhielt die Modernisierung des Elbe-L\u00fcbeck-Kanals durch den Besuch der Parlamentarischen Staatssekret\u00e4rin Karin Roth in L\u00fcbeck, den die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm organisiert hatte. Im Anhang ein Modernisierungs-Konzept.<\/p>\n<p>Foto: v.l.n.r. G\u00fcnther Meienberg, Gabriele Hiller-Ohm und Karin Roth und bezogen zur Modernisierung des Kanals Stellung.<!--more-->Bund, Land und Wirtschaft wollen k\u00fcnftig an einem Strang ziehen, um die n\u00f6tigen Bauma\u00dfnahmen voranzutreiben.<\/p>\n<p>In einer Gespr\u00e4chsrunde im L\u00fcbecker Rathaus, an der sich das Landesverkehrsministerium, die L\u00fcbecker Stadtverwaltung, die lauenburgische Kreisverwaltung, Repr\u00e4sentanten mehrerer St\u00e4dte und Gemeinden der Kanalregion, die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, die Bahn, die LHG, die IHK und verschiedene Vereine aus dem Bereich der Binnenschifffahrt ebenso beteiligen wie Vertreter der SPD von der Bundes-, der Landes- und der kommunalen Ebene, standen zwei Fragen im Mittelpunkt: Erstens: Wie kann die Anpassung von Br\u00fccken und Schleusen an die Anforderungen f\u00fcr die moderne Binnenschifffahrt beschleunigt werden? Und zweitens: Ist der Ausbau auch wirtschaftlich sinnvoll?<\/p>\n<p>Um eine Befahrbarkeit der Wasserstra\u00dfe mit mehrlagiger Ladung zu erm\u00f6glichen, m\u00fcssen die Durchfahrtsh\u00f6hen der Br\u00fccken angehoben werden. W\u00e4hrend diese Ma\u00dfnahme bei den bundeseigenen Br\u00fccken gut vorankommt, gab es bislang Probleme bei der Abstimmung mit dem Land und der Bahn. Besonders dringend w\u00e4re die Anhebung der landeseigenen Br\u00fccken in B\u00fcchen und bei Anker\/K\u00fchsen. Gabriele Hiller-Ohm und Karin Roth dr\u00e4ngen hier seit langem auf eine Forcierung der Planungen, w\u00e4hrend das Land bislang abblockte, weil die Br\u00fccken noch verkehrssicher sind und damit aus Kieler Sicht kein Notwendigkeit f\u00fcr eine Erneuerung besteht. &#8222;Wenn nur der Bund seine Br\u00fccken anhebt und die des Landes bleiben, wie sie sind, dann ist das Geld schlecht investiert&#8220;, erkl\u00e4rte Roth. G\u00fcnther Meienberg, der als Abteilungsleiter f\u00fcr Verkehr und Stra\u00dfenbau das Kieler Ministerium vertrat, sagte der Staatssekret\u00e4rin volle Kooperation zu. Wenn der Bund die Anhebung wolle, werde das Land sie umsetzen. Die Kostenaufteilung sei noch zu kl\u00e4ren, aber Kiel werde seinen Anteil \u00fcbernehmen- und Planung sowie Umsetzung organisieren. Die Staatssekret\u00e4rin versprach ihrerseits, dass der Bund umgehend die Gespr\u00e4che aufnehmen werde, um Zeitplan, Umsetzung und Kostenteilung zu verabreden. Gespr\u00e4che sollen au\u00dferdem mit der Bahn, die eine Br\u00fccke bei Dalldorf besitzt, und dem Kreis wegen der Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke in Berkenthin gef\u00fchrt werden. Als Vertreter des Referats Planen und Bauen der Kreisverwaltung Lauenburg sagte Michael Birgel zu, dass der Kreis die Planung und Umsetzung der Br\u00fcckenerh\u00f6hung \u00fcbernehmen werde.<\/p>\n<p>Ins Stocken geraten ist seit einiger Zeit der Ausbau der Schleusen. Das Bauwerk in Witzeeze hat noch eine Restnutzungsdauer von zehn Jahren, die n\u00f6rdlicher gelegenen Schleusen sind noch bis zu 20 Jahre verkehrssicher. Gabriele Hiller-Ohm dr\u00e4ngt auch hier auf eine Beschleunigung der Modernisierung: &#8222;20 Jahre sind einfach zu lange. Vor diesem Hintergrund ist das Konzept des Vereins zur F\u00f6rderung des Elbstromes, die alten Schleusen zun\u00e4chst nur zu verl\u00e4ngern, hochinteressant. Es muss jedoch gekl\u00e4rt werden, ob man hier keine Milchm\u00e4dchenrechnung aufmacht, wenn man in die Verl\u00e4ngerung investiert und dann nach wenigen Jahren die Schleuse lahmgelegt ist, weil die \u00fcberalterte Technik versagt.&#8220; Um keine Zeit zu verlieren, beauftragte Karin Roth die anwesenden F\u00fchrungskr\u00e4fte der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, das Konzept im Hinblick auf Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Zu den Forderungen der Wirtschaft nach einem schnellen Ausbau des Kanals erkl\u00e4rte die Staatssekret\u00e4rin: &#8222;Angesichts der Wachstumsraten im L\u00fcbecker Hafen ist eine wasserseitige Hinterlandanbindung zur Entlastung der Stra\u00dfe nat\u00fcrlich w\u00fcnschenswert, und wir kennen die Prognosen, dass sich der Warentransport auf dem Elbe-L\u00fcbeck-Kanal bei entsprechender Modernisierung verdoppeln lie\u00dfe. Aber der Kanal k\u00f6nnte auch heute schon st\u00e4rker genutzt werden, als es tats\u00e4chlich der Fall ist. Ich sehe daher auch eine Bringschuld auf der Seite der Nutzer. Ich fordere die Wirtschaft auf, ihre Prognosen auch durch Realit\u00e4ten zu belegen!&#8220; Sie bot an, sich mit der L\u00fcbecker Hafen-Gesellschaft und der Wirtschaft an einen Tisch zu setzen, um diese Frage zu er\u00f6rtern.<\/p>\n<p>Die Gespr\u00e4chsrunde zum Elbe-L\u00fcbeck-Kanal soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden. &#8222;Wir werden uns sp\u00e4testens im Juni 2009 wieder hier treffen. Ich bin zuversichtlich, dass wir bis dahin schon ein gutes St\u00fcck vorangekommen sind&#8220;, erkl\u00e4rt Gabriele Hiller-Ohm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kr\u00e4ftigen R\u00fcckenwind erhielt die Modernisierung des Elbe-L\u00fcbeck-Kanals durch den Besuch der Parlamentarischen Staatssekret\u00e4rin Karin Roth in L\u00fcbeck, den die Bundestagsabgeordnete<\/p>\n","protected":false},"author":292,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-7113","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/292"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7113"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7113\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}