{"id":71332,"date":"2012-07-26T16:40:04","date_gmt":"2012-07-26T14:40:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=71332"},"modified":"2012-07-26T16:40:04","modified_gmt":"2012-07-26T14:40:04","slug":"bundesverband-und-musikmarkt-veroffentlichen-aktuelle-gfk-studie-zum-veranstaltungsmarkt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/bundesverband-und-musikmarkt-veroffentlichen-aktuelle-gfk-studie-zum-veranstaltungsmarkt\/","title":{"rendered":"Bundesverband und Musikmarkt ver\u00f6ffentlichen aktuelle GfK-Studie zum Veranstaltungsmarkt"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Hamburg \/ M\u00fcnchen, 26. Juli 2012.<\/span> Der deutsche Konzert- und Veranstaltungsmarkt hat sich von den d<a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2012\/07\/bundesverband-und-musikmarkt-veroffentlichen-aktuelle-gfk-studie-zum-veranstaltungsmarkt\/bdv_musikmarkt_gfk_studie2011cjuri_jan_reetz\/\" rel=\"attachment wp-att-71333\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-71333\" title=\"BDV_MUSIKMARKT_GFK_STUDIE2011(c)Juri_Jan_Reetz\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/BDV_MUSIKMARKT_GFK_STUDIE2011cJuri_Jan_Reetz-320x212.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/BDV_MUSIKMARKT_GFK_STUDIE2011cJuri_Jan_Reetz-320x212.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/BDV_MUSIKMARKT_GFK_STUDIE2011cJuri_Jan_Reetz-510x340.jpg 510w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/BDV_MUSIKMARKT_GFK_STUDIE2011cJuri_Jan_Reetz.jpg 550w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a>ramatischen Umsatzr\u00fcckg\u00e4ngen der Jahre 2008 und 2009 erholt. Das belegt eine aktuelle Konsumstudie, die im Auftrag des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft (bdv) und dem Branchenmagazin Musikmarkt von der Gesellschaft f\u00fcr Konsumforschung (GfK) erstellt wurde. Nachdem der Branchenumsatz in den Jahren 2008 und 2009 gegen\u00fcber 2007 um insgesamt 15 Prozent von 3,9 Milliarden auf 3,2 Milliarden Euro gesunken war, wurde der Spitzenumsatz von 2007 im Jahre 2011 mit einem Rekordumsatz von 3,943 Milliarden Euro sogar noch \u00fcbertroffen.<\/p>\n<ul>\n<li>Branche erzielt Rekordumsatz<\/li>\n<li>Trendwende nach Besucherr\u00fcckgang in 2009<\/li>\n<\/ul>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Damit erzielte die Branche gegen\u00fcber dem letzten Erhebungszeitraum einen Wachstum von 24 Prozent. Der Umsatz basiert auf 32,9 Millionen Besuchern, was einem Zugewinn von 7 Prozent bzw. zwei Millionen Konsumenten entspricht. Insgesamt wurden 122,1 Millionen Besuche und damit fast 16 Millionen mehr als 2009 ermittelt.<\/p>\n<p>Trotz der positiven Umsatzentwicklung mahnt Jens Michow, Pr\u00e4sident des bdv, jedoch zur Zur\u00fcckhaltung: \u201eUmsatzergebnisse sind grunds\u00e4tzlich ein wichtiger Gradmesser f\u00fcr die wirtschaftliche Bedeutung eines Marktes. Wer aus den vorliegenden Ergebnissen jedoch folgert, dass es der Branche offensichtlich besser denn je geht, irrt erheblich! Umsatz sagt bekanntlich nichts \u00fcber den Gewinn aus. Tats\u00e4chlich haben sich die Unternehmensgewinne nicht synchron zum Umsatz entwickelt. Wer die drastisch gestiegenen Produktions- und Durchf\u00fchrungskosten kennt, wird das leicht nachvollziehen k\u00f6nnen\u201c. Ursache f\u00fcr die Kostenexplosion der letzten Jahre seien einerseits die drastisch erh\u00f6hten Honorarforderungen insbesondere internationaler K\u00fcnstler sowie deren weitaus teurere B\u00fchnenproduktionen. Daneben wirkten sich seit 2010 zwangsl\u00e4ufig auch sukzessiv steigende Durchf\u00fchrungskosten wie z.B. die von den Veranstaltern an die GEMA zu zahlenden Verg\u00fctungen auf die H\u00f6he der Eintrittspreise aus.<\/p>\n<p>Stefan Zarges, Chefredakteur des Fachmagazins Musikmarkt: \u201eInteressant erscheint mir, dass der dramatische Besucherr\u00fcckgang der Jahre 2008 und 2009 im Vergleich zum Jahr 2007 zwar weitgehend, jedoch trotz des gestiegenen Umsatzes l\u00e4ngst noch nicht vollst\u00e4ndig aufgeholt wurde. W\u00e4hrend 2007 noch rund 127 Millionen Tickets verkauft wurden, waren es im vergangenen Jahr nur noch 122 Millionen.\u201c Jens Michow erg\u00e4nzt: \u201eDie K\u00fcnstler m\u00f6gen zwar mit weniger Besuchern mehr Umsatz und damit auch einen h\u00f6heren Profit generieren. Im Ergebnis bleibt auf diesem Wege jedoch ein Teil ihres Publikums auf der Strecke. Es bleibt zu w\u00fcnschen, dass dies endlich erkannt wird und der Erkenntnis Taten folgen.\u201c<\/p>\n<p>Konstant blieb allerdings auch 2011 die Tatsache, dass der Veranstaltungsmarkt gleich hinter dem deutschen Buchmarkt die Spitzenposition des deutschen Entertainment-Marktes &#8211; weit vor dem Games-, Tontr\u00e4ger-und Kinomarkt &#8211; einnimmt.<\/p>\n<p>Interessante Informationen liefert die Studie zu der wirtschaftlichen Bedeutung der einzelnen Veranstaltungsgenres. Umsatzzuw\u00e4chse erzielten 2011 erstaunlicherweise die klassische Musik und die Oper, Hard Rock\/Heavy Metal und Musik-Festivals. Das wirtschaftlich bedeutendste Genre, das Musical, konnte trotz eines weiterhin hohen Umsatzniveaus von den Wachstumsimpulsen nicht profitieren. Der Umsatzanteil des Genres am Musikveranstaltungsmarkt sank um 2 Prozent, was jedoch durch geringf\u00fcgig gestiegene Kartenpreise ausgeglichen wurde. Auf l\u00e4ngere Sicht sind die Anteile der Repertoirearten im Musikbereich &#8211; von gewissen Schwankungen abgesehen &#8211; allerdings relativ konstant, wobei klassische Musik noch nie auf so einem hohen Niveau war wie in 2011.<\/p>\n<p>Bei Veranstaltungen, bei denen Musik nicht im Vordergrund steht, war das Comedy-Genre der Gewinner. Es verzeichnete gegen\u00fcber 2009 einen Umsatzzuwachs von 80 Millionen Euro und damit einen Anstieg von fast 50 Prozent des Umsatzes des Jahres 2009.<\/p>\n<p>Die demografische Entwicklung der Bev\u00f6lkerung spiegelt sich auch in der Altersstruktur der Veranstaltungsbesucher wider: Bei Veranstaltungsbesuchen wird jeder dritte Euro inzwischen von Senioren ab 60 Jahren und jeder f\u00fcnfte Euro von der Zielgruppe 40 bis 49 Jahre ausgegeben.<\/p>\n<p>Diese und zahlreiche weitere aufschlussreiche Informationen zu Besucherzahlen, Eintrittspreisen und der wirtschaftlichen Bedeutung der diversen Veranstaltungssparten und Genres liefert die Studie in 28 Charts mit ausf\u00fchrlichen Erl\u00e4uterungen. Die aktuelle Studie ist f\u00fcr 79 Euro (inklusive Mehrwertsteuer und Versand) beim Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (<a title=\"http:\/\/www.veranstaltungswirtschaft.de\/\" href=\"http:\/\/www.veranstaltungswirtschaft.de\">www.veranstaltungswirtschaft.de<\/a>) oder beim Branchenmagazin Musikmarkt (<a title=\"http:\/\/www.musikmarkt.de\/\" href=\"http:\/\/www.musikmarkt.de\">www.musikmarkt.de<\/a>) erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>(Foto: links Stefan Zarges\/Musikmarkt, rechts Jens Michow\/bdv)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg \/ M\u00fcnchen, 26. Juli 2012. 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