{"id":71393,"date":"2012-07-30T15:39:11","date_gmt":"2012-07-30T13:39:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=71393"},"modified":"2012-07-30T15:39:11","modified_gmt":"2012-07-30T13:39:11","slug":"tw-2012-positives-fazit-von-jugendschutz-und-polizei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/tw-2012-positives-fazit-von-jugendschutz-und-polizei\/","title":{"rendered":"TW 2012: Positives Fazit von Jugendschutz und Polizei"},"content":{"rendered":"<p>Gut 200 Jugendschutz-Kontrollen des Aktionsb\u00fcndnisses \u2013 Gelungene Kooperation<\/p>\n<p>Nach Beendigung der Travem\u00fcnder Woche 2012 zieht das Aktionsb\u00fcndnis gegen Alkoholmissbrauch eine insgesamt positive Bilanz: Im nunmehr vierten Jahr des Aktionsb\u00fcndnisses hat sich die Zusammenarbeit der Kooperationspartner bew\u00e4hrt. Ihm geh\u00f6ren der Kinder- und Jugendschutz, der Ordnungsdienst und die Gewerbeangelegenheiten der Stadtverwaltung sowie die L\u00fcbecker Polizei und die Bundespolizei an. Zudem unterst\u00fctzen die L\u00fcbecker Verkehrsgesellschaft und die Deutsche Bahn das B\u00fcndnis.<!--more--><\/p>\n<p>Die Kollegen von Ordnungs- und Jugendamt waren w\u00e4hrend der Travem\u00fcnder Woche t\u00e4glich im Einsatz \u2013 ab 16 Uhr bis mindestens 1 Uhr nachts. Die Teams zeigten ihre Pr\u00e4senz w\u00e4hrend der zehnt\u00e4gigen Veranstaltung auf der Festmeile und der Umgebung der TW. Je nach Besucherandrang waren bis zu zehn Mitarbeiter der unterschiedlichen st\u00e4dtischen Bereiche flexibel im Einsatz; im Durchschnitt sieben. Die Polizeidirektion L\u00fcbeck beteiligte sich ebenfalls an den Jugendschutzkontrollen. Sie unterst\u00fctzte die Teams des Kinder- und Jugendschutzes. Des Weiteren wurde von den Fu\u00dfstreifen der Polizei auf der \u201eMeile\u201c Jugendliche in den Focus genommen und Kontrollen durchgef\u00fchrt. Rund zehn Prozent der gesch\u00e4tzten fast eine Million Besucher der Travem\u00fcnder Woche, also rund 100 000, sind Kinder- und Jugendliche. Der \u00fcberwiegende Teil von ihnen verhielt sich unauff\u00e4llig.<\/p>\n<p>Kontrolliert wurden in diesem Jahr rund 200 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Eine nochmalige Steigerung zum Vorjahr, als es gut 160 Heranwachsende waren. \u00dcber die H\u00e4lfte der Jugendlichen konnte ohne weitere Ma\u00dfnahmen entlassen werden. Alle anderen wurden in der Regel den Eltern \u00fcbergeben, um den Nachhauseweg sicherzustellen.<\/p>\n<p>Das Konzept hat die Institutionen zusammengebracht. \u201eDurch die Vielf\u00e4ltigkeit der verschiedenen Kompetenzen, aber auch der Einbindung einer Pr\u00e4ventionsveranstaltung vor Ort, werden die Jugendlichen erreicht und es kann ad\u00e4quat reagiert werden. F\u00fcr die kommenden Jahre sollte diese Zusammenarbeit beibehalten werden\u201c, so Karen Wotha, Jugendschutzbeauftragte.<\/p>\n<p>Neu war in diesem Jahr, dass bei Superm\u00e4rkten \u00fcberpr\u00fcft wurde, ob Jungerwachsene Minderj\u00e4hrigen Alkohol besorgten und diesen gaben. In den F\u00e4llen wurde der Alkohol f\u00fcr die Dauer der TW beschlagnahmt und eine Anzeige wegen Versto\u00dfes gegen das Jugendschutzgesetz erstattet.<\/p>\n<p>Bei zwei Peer-Projekten, der direkten Ansprache von Kindern und Jugendlichen durch junge Erwachsene, sensibilisierten sie diese durch Gespr\u00e4che und der Teilnahme an einem Quiz \u00fcber den Umgang mit Alkohol \u2013 bzw. betonten, dass man auch ohne Bier und Cocktails prima feiern kann (\u201eNull Alkohol \u2013 voll Power\u201c).<\/p>\n<p>F\u00fcr Karen Wotha ist klar: \u201ePr\u00e4vention ist wichtig. Es sollte nicht dem Zufall \u00fcberlassen bleiben, ob Jugendliche \u00fcber gesetzliche Vorschriften und Wirkungen von Alkohol auf den K\u00f6rper informiert sind.\u201c<\/p>\n<p>Auch die Polizeidirektion L\u00fcbeck zieht f\u00fcr die diesj\u00e4hrige Veranstaltung eine positive Bilanz &#8211; einen kleinen Wermutstropfen bildet das letzte Wochenende.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Sicherheit an Land waren t\u00e4glich bis zu 60 Polizeibeamtinnen und Beamte der Landespolizei Schleswig-Holstein im Einsatz und vor Ort pr\u00e4sent. Personell wurden die L\u00fcbecker Polizisten von der 1. Einsatzhundertschaft aus Eutin unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Offene Pr\u00e4senz und konsequentes Einschreiten sollte auch in diesem Jahr dazu f\u00fchren, das Fehlverhalten, insbesondere durch Jugendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene sowie anderen angetrunkenen Gruppierungen, unterbunden wird. Dieses gelang \u00fcberwiegend. Das Er\u00f6ffnungswochenende und die Tage in der Woche verliefen aus polizeilicher Sicht eher ruhig.<\/p>\n<p>Allerdings mussten am vergangenen Wochenende die eingesetzten Beamtinnen und Beamten eine Vielzahl von Eins\u00e4tzen bew\u00e4ltigen. Auff\u00e4llig war, dass oftmals Gruppierungen von jungen Erwachsenen (im Alter bis zirka 25 Jahren) daran beteiligt waren.<\/p>\n<p>So kam es am Samstag, 28. Juli 2012, von 20 Uhr bis zum Morgen um 3:40 Uhr zu 34 Eins\u00e4tzen auf dem Travem\u00fcnder Woche Festgel\u00e4nde und im Anschluss daran in deren Umfeld. Die Einsatzpalette reichte von Streitigkeiten, dem Nichtbefolgen von erteilten Platzverweisen, K\u00f6rperverletzungen und einer verletzten Person, welche in Glasscherben gefallen war.<\/p>\n<p>Dennoch: \u201eGemessen an der hohen Besucherzahl blieb es bei kleineren Auseinandersetzungen. Gr\u00f6\u00dfere Konflikte gab es in diesem Jahr nicht\u201c, bilanziert der stellvertretende Leiter des 3. Polizeireviers, Matthias Kipp.<\/p>\n<p>Begleitender Schwerpunkt war auch in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit dem Jugendschutz sowie Ordnungsdienst der Hansestadt L\u00fcbeck. \u201eSo konnten wir vor allem an den Treffpunkten der Jugendlichen hohe Pr\u00e4senz zeigen\u201c, erkl\u00e4rt Kipp.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut 200 Jugendschutz-Kontrollen des Aktionsb\u00fcndnisses \u2013 Gelungene Kooperation Nach Beendigung der Travem\u00fcnder Woche 2012 zieht das Aktionsb\u00fcndnis gegen Alkoholmissbrauch eine<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[14],"tags":[6863,292,129,6862,6861],"class_list":["post-71393","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tipps-informationen","tag-fazit","tag-jugendschutz","tag-polizei","tag-positives","tag-tw-2012"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71393","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=71393"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71393\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":71394,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/71393\/revisions\/71394"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=71393"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=71393"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=71393"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}