{"id":7206,"date":"2008-09-12T17:42:08","date_gmt":"2008-09-12T17:42:08","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=7106"},"modified":"2008-09-12T17:42:08","modified_gmt":"2008-09-12T17:42:08","slug":"fdp_lbeck__schlechte_politik_fr_jugendliche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/fdp_lbeck__schlechte_politik_fr_jugendliche\/","title":{"rendered":"FDP L\u00fcbeck : Schlechte Politik f\u00fcr Jugendliche"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"DrozellaWolfgang\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/DrozellaWolfgang.jpg\" alt=\"DrozellaWolfgang\" \/><br \/>\n&#8222;Die bildungspolitischen Rahmenbedingungen sind katastrophal,&#8220; stellt Wolfgang Drozella, sozialpolitischer Sprecher der FDP L\u00fcbeck, fest. <\/p>\n<p>Foto: Wolfgang Drozella<br \/>\n<!--more-->Der konjunkturelle Aufschwung der vergangenen drei Jahre schl\u00e4gt sich auch auf dem Ausbildungsmarkt  positiv nieder. Die Zahl der Ausbildungspl\u00e4tze im Land steigt laufend. &#8222;Auffallend ist aber, dass in den nicht-handwerklichen Ausbildungsberufen bei Weitem nicht gen\u00fcgend Bewerber gefunden werden. Verschiedene Betriebe haben einen doppelt bis dreimal so hohen Bedarf an Auszubildenden, als es Bewerber gibt&#8220;, merkt Wolfgang Drozella, sozialpolitischer Sprecher der FDP L\u00fcbeck, kritisch an.<\/p>\n<p>Immer mehr Betrieben gelingt es mittlerweile nicht mehr, geeignete Auszubildende zu finden. Einzelne zweifeln sogar schon daran, \u00fcberhaupt neue Lehrlinge einstellen zu k\u00f6nnen. Und die Begr\u00fcndung bei den Unternehmen ist fast immer die Gleiche: Es werden nicht ausreichend qualifizierte Bewerber gefunden, die die gestellten Anforderungen erf\u00fcllen. <\/p>\n<p>Die schulischen Leistungen der Jugendlichen, insbesondere an den Haupt- und Realschulen, sind f\u00fcr Drozella zum gro\u00dfen Teil &#8222;dramatisch schlecht&#8220;. &#8222;Eine gute Schulbildung ist der wichtigste Schl\u00fcssel zur Schaffung neuer Ausbildungspl\u00e4tze. Doch die Bildungspolitik der vergangenen 20 Jahre hat kl\u00e4glich versagt. Die SPD-Bildungspolitik hat es nicht geschafft, die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ausbildungsf\u00e4hig zu machen&#8220;, kritisiert der Liberale. Es n\u00fctze nichts, mit zahlreichen Projekten an den Symptomen herumzudoktern, wenn man die Ursachen nicht bek\u00e4mpft. &#8222;Es n\u00fctzen keine Forderungen von SPD und Gewerkschaften nach Ausbildungsplatzabgaben. Es n\u00fctzt kein Ausbildungsbonus von Bundesarbeitsminister Scholz. Denn was hat ein Arbeitgeber von 6000 Euro staatlicher F\u00f6rderung, wenn er einen Lehrling einstellt, der nicht in der Lage ist, einfachste Rechenoperationen durchzuf\u00fchren oder der deutschen Sprache nicht m\u00e4chtig ist? Und auch die Nachqualifizierungsma\u00dfnahmen der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, die die Beitragszahler im \u00dcbrigen allein im Jahr 2007 349 Millionen Euro gekostet haben, k\u00f6nnen die Defizite nicht ausgleichen&#8220;, so Drozella weiter. Nach seiner Auffassung h\u00e4tte man die 349 Millionen Euro an die Schulen gegeben m\u00fcssen. <\/p>\n<p>Neben der mangelhaften schulischen Qualifikation ist es f\u00fcr den FDP-Politiker eine traurige Tatsache, dass es den Jugendlichen oftmals auch an sozialen Kompetenzen wie Teamf\u00e4higkeit, Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft fehlt. Auch das ist nach Drozellas Meinung eine direkte Konsequenz der Schulpolitik. &#8222;Wenn im derzeitigen sozialdemokratischen Bildungssystem Zielstrebigkeit und Leistungsbereitschaft eher bestraft als belohnt werden und wenn Gleichmacherei wichtiger ist als individuelle F\u00f6rderung, dann d\u00fcrfen sich Politiker \u00fcber die derzeitige Situation auch nicht beschweren. Ziel verantwortungsvoller Politik muss es sein, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass den jungen Menschen eine Perspektive erm\u00f6glicht wird, um am Berufsleben teilzuhaben. In der Gesellschaft wird nicht nur der materielle Wohlstand durch den Erfolg in der Erwerbsarbeit bestimmt, sondern auch Selbstwertgef\u00fchl und Anerkennung durch andere. Und eine solide Berufsausbildung ist f\u00fcr die meisten Menschen einer der entscheidenden Schritte auf dem Weg in ein erfolgreiches Berufsleben. Und diese Chance wird den jungen Menschen nicht immer gegeben&#8220;, erkl\u00e4rt Wolfgang Drozella.<\/p>\n<p>Quelle: FDP Ll\u00fcbeck<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Die bildungspolitischen Rahmenbedingungen sind katastrophal,&#8220; stellt Wolfgang Drozella, sozialpolitischer Sprecher der FDP L\u00fcbeck, fest. 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