{"id":7218,"date":"2008-09-12T20:23:58","date_gmt":"2008-09-12T20:23:58","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=7118"},"modified":"2008-09-12T20:23:58","modified_gmt":"2008-09-12T20:23:58","slug":"dds_apollinariskirche_ist_rheinische_kunststtte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/dds_apollinariskirche_ist_rheinische_kunststtte\/","title":{"rendered":"DDS: Apollinariskirche ist &#8222;Rheinische Kunstst\u00e4tte&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"DDenkmSch-Logo\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/DDenkmSch-Logo.jpg\" alt=\"DDenkmSch-Logo\" \/><br \/>\nDer Apollinariskirche von Remagen ist ein eigenes Heft der &#8222;Rheinischen Kunstst\u00e4tten&#8220;, des renommierten Kunstf\u00fchrer des Rheinischen<br \/>\nVereins f\u00fcr Denkmalpflege, gewidmet.<br \/>\n<!--more-->Die neue Publikation stellten am 9. September 2008  im Rekreationsraum des Klosters die beiden Autoren, Dr. Paul-Georg Custodis und Stephan Pauly sowie Erich Schmitz vom F\u00f6rderverein Apollinariskirche gemeinsam mit Pater Bartolom\u00e9 von der &#8222;Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe&#8220; und Elke von W\u00fcllenweber von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) vor. <\/p>\n<p>Das 30 Seiten starke und reich bebilderte Heft 503 widmet sich der in den letzten Jahren dank der Hilfe von Kommune, Landesdenkmalamt, Kreis, Land, Bund, dem F\u00f6rderverein sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz restaurierten Kirche, die als wichtiges Werk der Neogotik im Rheintal gilt. Die beiden Autoren gelten als ausgewiesene Kenner rheinland-pf\u00e4lzischer Architekturgeschichte. Der Erl\u00f6s aus dem Verkauf des Kirchenf\u00fchrers flie\u00dft der &#8222;Stiftung Wallfahrtskirche&#8220; zu. <\/p>\n<p>An der Stelle von Vorg\u00e4ngerbauten aus dem 12. Jahrhundert lie\u00df Franz Egon Graf von F\u00fcrstenberg-Stammheim 1839 n\u00f6rdlich von Remagen eine neue Wallfahrtskirche im neogotischen Stil erbauen. Die Pl\u00e4ne f\u00fcr die Kirche mit Krypta und Grablege f\u00fcr die Familie entwarf der K\u00f6lner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner.<\/p>\n<p>\u00dcber einem Grauwackerschiefersockel wurde der Kirchenbau, in dem die Hauptreliquie des Heiligen Apollinaris verehrt wird, \u00fcber dem Grundriss eines gleicharmigen griechischen Kreuzes errichtet. Die westliche Fassade erhielt eine Doppelturmanlage, auch der Ostchor wird von hohen, schlanken Fialt\u00fcrmen flankiert. In dem hoch \u00fcber dem Rhein gelegenen, weithin sichtbaren Bau verbindet Zwirner Schinckel&#8217;sche Einfl\u00fcsse mit hochgotischen Details des K\u00f6lner Domes. <\/p>\n<p>Die Innenausmalung der Kirche f\u00fchrte 1843-1853 die D\u00fcsseldorfer K\u00fcnstlergruppe der &#8222;Nazarener&#8220; nach einem einheitlichen Bildprogramm aus. Die Themen betreffen Szenen aus dem Leben Christi, Mariens und des Heiligen Apollinaris. Die Apollinariskirche gilt neben dem K\u00f6lner Dom als eines der Hauptwerke der Neogotik und Zwirners.<\/p>\n<p>2007 wurde in der Obhut der DSD die Stiftung Apollinariskirche errichtet, die zuk\u00fcnftig die Pflege und den Erhalt der ber\u00fchmten Wallfahrtskirche f\u00f6rdert. Die Kirche ist seit Anfang 2007 in das Eigentum der rechtsf\u00e4higen &#8222;Stiftung Wallfahrtskirche auf dem Apollinarisberg in Remagen&#8220; \u00fcbergegangen. Nachdem die Franziskaner nach \u00fcber 150 Jahren den Apollinarisberg verlassen haben, \u00fcbernahm die &#8222;Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe&#8220; das Kloster. <\/p>\n<p>Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterst\u00fctzte seit 1998 die Restaurierungsarbeiten an der Kirche und \u00fcbernahm 2007 die Verwaltung der Treuhandstiftung. Insgesamt konnte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dank privater Spenden und der Mittel der Lotterie  fast 100 Denkmale in Rheinland-Pfalz unterst\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Apollinariskirche von Remagen ist ein eigenes Heft der &#8222;Rheinischen Kunstst\u00e4tten&#8220;, des renommierten Kunstf\u00fchrer des Rheinischen Vereins f\u00fcr Denkmalpflege, gewidmet.<\/p>\n","protected":false},"author":292,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-7218","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/292"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7218\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}