{"id":72806,"date":"2012-09-02T08:06:19","date_gmt":"2012-09-02T06:06:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=72806"},"modified":"2012-08-31T15:10:48","modified_gmt":"2012-08-31T13:10:48","slug":"das-schlechte-wetter-zeigt-investitionen-in-den-tourismus-notwendiger-als-je-zuvor-sparkassen-tourismusbarometer-schleswig-holstein-2012-vorgestellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/das-schlechte-wetter-zeigt-investitionen-in-den-tourismus-notwendiger-als-je-zuvor-sparkassen-tourismusbarometer-schleswig-holstein-2012-vorgestellt\/","title":{"rendered":"Das schlechte Wetter zeigt: Investitionen in den Tourismus notwendiger als je zuvor \/ Sparkassen-Tourismusbarometer Schleswig-Holstein 2012 vorgestellt"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2012\/09\/das-schlechte-wetter-zeigt-investitionen-in-den-tourismus-notwendiger-als-je-zuvor-sparkassen-tourismusbarometer-schleswig-holstein-2012-vorgestellt\/tourismusverband-s-h\/\" rel=\"attachment wp-att-72807\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-72807\" title=\"Tourismusverband S-H\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Tourismusverband-S-H.jpg\" alt=\"\" width=\"235\" height=\"180\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Tourismusverband-S-H.jpg 500w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Tourismusverband-S-H-320x245.jpg 320w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Tourismusverband-S-H-443x340.jpg 443w\" sizes=\"auto, (max-width: 235px) 100vw, 235px\" \/><\/a>31.08.2012, Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V.<br \/>\nBildbeschreibung: Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V.<\/p>\n<p>Die Tourismusbranche Schleswig-Holstein geht mit ged\u00e4mpften Erwartungen in das restliche Jahr 2012. Investitionen in Infrastruktur, Betriebe, Produkte und Marketing sind daher weiterhin unerl\u00e4sslich, um Schleswig-Holsteins im Wettbewerb zu st\u00e4rken. Zu diesen Ergebnissen kommt das diesj\u00e4hrige Sparkassen-Tourismusbarometer, dessen Jahresbericht jetzt der Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. und der Sparkassen- und Giroverband f\u00fcr Schleswig-Holstein ver\u00f6ffentlichen.<!--more--><\/p>\n<p>Das Tourismusjahr 2011 schloss f\u00fcr Schleswig-Holstein mit einem leichten Zuwachs ab. Der verregnete Sommer dr\u00fcckt den Zuwachs auf 0,2 Prozent. Damit liegt das Urlaubsland Schleswig-Holstein bei den \u00dcbernachtungszahlen im Deutschlandvergleich erneut unter dem Durchschnitt. Mittelfristig (2011 gegen\u00fcber 2006) war die bundesweite Nachfragedynamik mit \u00fcber 12 Prozent sogar fast doppelt so hoch wie im n\u00f6rdlichsten Bundesland (6,4 Prozent).<\/p>\n<p>Die aktuelle Entwicklung bis Ende Juni 2012 zeigt sich uneinheitlich: Zwar liegen die Zahlen des Statistikamt Nord f\u00fcr ganz Schleswig-Holstein leicht \u00fcber Vorjahresniveau, allerdings sind die Entwicklungen in einzelnen Orten sehr unterschiedlich. \u00dcber die Statistik werden sch\u00e4tzungsweise nur rund 30 Prozent der gesamten \u00dcbernachtungen in Schleswig-Holstein abgebildet. &#8222;Ein Zustand f\u00fcr einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige Schleswig-Holstein, der dringend ge\u00e4ndert werden muss&#8220;, so Dr. J\u00f6rn Klimant, stellvertretender Vorsitzender des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein e.V..<\/p>\n<p>Aktuelle Umfragen in den Destinationen spiegeln die uneinheitliche Tendenz im Land wider: Die meisten der befragten Orte meldeten im Vergleich zum Vorjahr gleich bleibende \u00dcbernachtungszahlen (Ver\u00e4nderungsrate +1 Prozent bis -1 Prozent) bis Mitte August. Das Gesamtergebnis f\u00fcr das Jahr 2012 h\u00e4ngt nun von der Nachfrage im Herbst ab. Anders gesagt: F\u00fcr die meisten Orte w\u00e4re das Erreichen des Niveaus des Vorjahres bereits ein Erfolg.<\/p>\n<p>Branchenthema 2012: Zukunft der Tourismusf\u00f6rderung und -finanzierung<br \/>\nDie Tourismusf\u00f6rderung war in der Vergangenheit sinnvoll und erfolgreich &#8211; das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Sparkassen-Tourismusbarometers 2012. \u201eDie Tourismusf\u00f6rderung ist der Schl\u00fcssel f\u00fcr einen zukunftsf\u00e4higen Tourismusstandort Schleswig-Holstein und daher auch f\u00fcr die Zukunft unverzichtbar\u201c, res\u00fcmiert Reinhard Boll, Pr\u00e4sident des Sparkassen- und Giroverbandes f\u00fcr Schleswig-Holstein. In diesem Jahr wurden die Projekttr\u00e4ger Sparkassen- und Giroverband f\u00fcr Schleswig-Holstein und Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. bei der Erstellung der Analyse inhaltlich und finanziell durch das Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Sowohl im Bereich der \u00f6ffentlichen Infrastruktur als auch in der F\u00f6rderung einzelner Betriebe und im Tourismusmarketing ist in den letzten Jahren sehr erfolgreich an der Steigerung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit gearbeitet worden. Die Bek\u00e4mpfung des Investitionsstaus ist absolut notwendig: \u201eScharbeutz und St. Peter-Ording sind eindrucksvolle Beispiele f\u00fcr eine gelungene Neuausrichtung von Tourismusorten. Dies h\u00e4tten die Gemeinden aus eigener Kraft ohne \u00f6ffentliche F\u00f6rderung nicht bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen&#8220;, so Reinhard Meyer, Minister f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie des Landes Schleswig-Holstein.<\/p>\n<p>Das Sparkassen-Tourismusbarometer zeigt auch Erfolge der einzelbetrieblichen F\u00f6rderung des Landes auf. Zwischen 2008 und 2012 investierten \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Betriebe insgesamt 232,4 Millionen Euro, 28,8 Millionen Euro stammten davon aus F\u00f6rdermitteln der EU, des Bundes und des Landes.<\/p>\n<p>Im Jahresbericht des Sparkassen-Tourismusbarometers werden mit dem Strandgut Resort St. Peter-Ording und dem Landhotel Gasthof Oldenw\u00f6hrden gute Beispiele dargestellt. F\u00fcr die Zukunft attestiert das Tourismusbarometer im Bereich der Investitionsf\u00f6rderung f\u00fcr Betriebe weiterhin hohen Bedarf. &#8222;Wir brauchen auch in Zukunft Programme, die eine gezielte F\u00f6rderung der kleinen und mittleren Beherbergungsbetriebe erm\u00f6glichen. Nur so k\u00f6nnen wir den Strukturwandel bew\u00e4ltigen und die L\u00fccke zu Mitbewerbern schlie\u00dfen&#8220;, unterstreicht Reinhard Meyer die Ergebnisse.<\/p>\n<p>Die Analyse des Sparkassen-Tourismusbarometers, durchgef\u00fchrt von der dwif-Consulting GmbH, zeigt weiterhin Defizite bei der kommunalen Infrastruktur und im betrieblichen Sektor auf. Diese Tatsache verbunden mit der immer noch schwierigen Marktposition machen Investitionen in Infrastruktur, Betriebe, Produkte und Marketing in den n\u00e4chsten Jahren weiterhin unabdingbar. Allerdings steht der wichtigste Finanzierungsbaustein auf der Kippe: Hintergrund ist die zuk\u00fcnftige Tourismusf\u00f6rderung in der neuen EU-F\u00f6rderperiode ab 2014, die gegen\u00fcber der laufenden F\u00f6rderperiode voraussichtlich deutlich weniger Mittel f\u00fcr die Infrastruktur in der Tourismuswirtschaft zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<p>\u201eDie sich abzeichnenden dramatischen Einschnitte in Tourismusf\u00f6rderung der neuen EU-F\u00f6rderperiode 2014 bis 2020 gef\u00e4hrdet die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Tourismuswirtschaft in Schleswig-Holstein\u201c, bilanziert Klimant.<\/p>\n<p>In der laufenden EU-F\u00f6rderperiode flossen seit 2007 allein f\u00fcr die \u00f6ffentliche Tourismusinfrastruktur Zusch\u00fcsse in H\u00f6he von 54,1 Millionen Euro und l\u00f6sten Investitionen in H\u00f6he von 83,1 Millionen Euro aus. \u201eBleibt es bei den Planungen, bedeutet dies dramatische Auswirkungen auf die Tourismuswirtschaft in Schleswig-Holstein\u201c, bef\u00fcrchtet Meyer. \u201cGemeinsam mit dem Tourismusverband und weiteren Partnern k\u00e4mpfen wir f\u00fcr eine Beibehaltung der derzeitigen Tourismusf\u00f6rderung&#8220;, sagte Meyer.<\/p>\n<p>Das Sparkassen-Tourismusbarometer Schleswig-Holstein erscheint in diesem Jahr bereits zum 10. Mal. Der Jahresbericht 2012 kann ab sofort als CD bestellt werden \u2013 anl\u00e4sslich des 10j\u00e4hrigen Bestehens des Tourismusbarometers zum Jubil\u00e4umspreis von 20,- Euro (zzgl. Versandkosten). Parallel zum Jahresbericht wurde eine 40-seitige Management Summary erstellt. Diese kann, solange der Vorrat reicht, beim Tourismusverband Schleswig-Holstein e. V. angefordert werden (Tel.: 0431 &#8211; 56 01 05 &#8211; 0; E-Mail: info@tvsh.de). Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des schleswig-holsteinischen Sparkassen-Tourismusbarometers unter www.sparkassen-tourismusbarometer-sh.de.<\/p>\n<p>Hintergrundinformationen zur wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus: Zahlen, Daten, Fakten<br \/>\nRund 76 Millionen \u00dcbernachtungen und \u00fcber 130 Millionen Tagesausfl\u00fcge bewirken Ums\u00e4tze von \u00fcber 7.5 Milliarden Euro. J\u00e4hrlich werden vom Statistischen Landesamt rund 24 Mio. \u00dcbernachtungen gez\u00e4hlt. Damit wird jedoch nur ein Teil des tats\u00e4chlichen \u00dcbernachtungsvolumens (Betriebe mit mind. 9 Betten und Touristikcamping) abgebildet. Nicht enthalten sind \u00dcbernachtungen im \u201eGrauen Beherbergungsmarkt\u201c: \u00dcbernachtungen in kleineren Betrieben, Dauercamping, Freizeitwohnsitze sowie Verwandten- und Bekanntenbesuche. In diesem Sektor werden in Schleswig-Holstein aber \u00fcber 50 Millionen \u00dcbernachtungen generiert, so dass sich insgesamt ein \u00dcbernachtungsvolumen von 76 Mio. \u00dcbernachtungen j\u00e4hrlich ergibt. Mit den rund 130 Millionen Tagesausfl\u00fcgen ergeben sich 7,5 Milliarden Euro Umsatz.<\/p>\n<p>Tourismus sichert Einkommen und Besch\u00e4ftigung und st\u00fctzt strukturschwache Regionen<br \/>\nVon den Ums\u00e4tzen wird ein Teil direkt zu L\u00f6hnen oder Geh\u00e4ltern, der andere Teil wird f\u00fcr Vorleistungen \u2013 den Einkauf von G\u00fctern, Waren und Dienstleistungen, die zur Erstellung des touristischen Produkts ben\u00f6tigt werden \u2013 verwendet. Dies erzeugt wiederum Einkommen bei den Lieferanten in der 2. Umsatzstufe. Rein rechnerisch bezogen im Ergebnis ca. 170.130 Einwohner in Schleswig-Holstein ihr Einkommen im Jahr 2009 vollst\u00e4ndig aus dem Tourismus. Gemessen am gesamten Volkseinkommen Schleswig-Holsteins betrug der touristisch induzierte Anteil 6 Prozent. (Quelle: IMT 2010). In l\u00e4ndlichen Gebieten bietet der Tourismus oftmals die einzige wirtschaftliche Perspektive: So stammen beispielsweise 37,5 Prozent des Volkseinkommens an der Westk\u00fcste aus dem Tourismus. F\u00fcr die Inseln erh\u00f6ht sich dieser Wert auf sch\u00e4tzungsweise 80-90 Prozent (Quelle: dwif: 2005).<\/p>\n<p>Der Tourismus bringt dem Land Schleswig-Holstein enorm viel Geld ein, st\u00fctzt den hiesigen Wirtschaftsstandort und auch den Landeshaushalt gewaltig. Der Schleswig-Holstein-Tourismus generierte allein im Jahr 2010 ein Steueraufkommen f\u00fcr Bund, L\u00e4nder und Kommunen von 844 Millionen Euro, 263 Millionen flossen davon in den Landeshaushalt Schleswig-Holstein \u00fcber den Finanzausgleich zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>31.08.2012, Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. Bildbeschreibung: Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. 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