{"id":75364,"date":"2012-11-15T10:33:27","date_gmt":"2012-11-15T09:33:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=75364"},"modified":"2012-11-15T10:33:27","modified_gmt":"2012-11-15T09:33:27","slug":"wirtschaftsminister-und-chefin-der-regionaldirektion-nord-der-ba-in-parchim-moglichkeiten-der-einstiegsqualifizierung-besser-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wirtschaftsminister-und-chefin-der-regionaldirektion-nord-der-ba-in-parchim-moglichkeiten-der-einstiegsqualifizierung-besser-nutzen\/","title":{"rendered":"Wirtschaftsminister und Chefin der Regionaldirektion Nord der BA in Parchim: M\u00f6glichkeiten der Einstiegsqualifizierung besser nutzen"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstag hat der Minister f\u00fcr Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe gemeinsam mit der Leiterin der Regionaldirektion Nord der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit; Margit Haupt-Koopmann, beim Unternehmensbesuch der Aufbau Service Petersen GmbH in Parchim \u00fcber M\u00f6glichkeiten der \u201eIntegration in Ausbildung und Einstiegsqualifizierung\u201c sowie zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt informiert.<!--more--> \u201eEs wird einen versch\u00e4rften Wettbewerb um Fachkr\u00e4fte geben. Die duale Ausbildung ist f\u00fcr die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern immer noch die beste M\u00f6glichkeit, zuk\u00fcnftigen Fachkr\u00e4ftenachwuchs sichern zu k\u00f6nnen. Bei der mittelfristigen Personalplanung der Unternehmen ist es ratsam, weiter auf die berufliche Erstausbildung und anschlie\u00dfend auf die \u00dcbernahme zu setzen\u201c, sagte der Minister f\u00fcr Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Donnerstag vor Ort. \u00dcber 1.300 Ausbildungspl\u00e4tze konnten in diesem Ausbildungsjahr nicht besetzt werden.<\/p>\n<p>Nach dem j\u00fcngsten IAB-Betriebspanel f\u00fcr Mecklenburg-Vorpommern wurden im Jahr 2011 56 Prozent aller Auszubildenden von ihren Ausbildungsbetrieben \u00fcbernommen, im Jahr 2005 waren es nur 32 Prozent. \u201eDie Wahrscheinlichkeit nach der Ausbildung eine Besch\u00e4ftigung im Ausbildungsbetrieb aufzunehmen, ist damit in Mecklenburg-Vorpommern so hoch wie nie zuvor. Im Vergleich zu den alten Bundesl\u00e4ndern (67 Prozent \u00dcbernahmequote) ist hier noch \u00b4Luft nach oben\u00b4\u201c, so Glawe weiter. \u201eF\u00fcr die Unternehmen geht es allerdings nicht darum, sich auf die Situation nur einzustellen. Besser ist es, die Herausforderungen zu erkennen, sie anzunehmen und zu handeln\u201c, sagte Glawe.<\/p>\n<p>Das Wirtschaftsministerium und die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit sind daran interessiert, besonders auf die M\u00f6glichkeiten aufmerksam zu machen, die Jugendlichen den Einstieg in einen sp\u00e4teren Beruf erleichtern und zugleich Unternehmer mit ihrem potentiellen Fachkr\u00e4ftenachwuchs vertraut machen. Dazu geh\u00f6rt die \u201ebetriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ)\u201c.<\/p>\n<p>Sie bietet den Unternehmen die M\u00f6glichkeit, im Rahmen eines Praktikums den jungen Menschen besser kennen zu lernen und stellt in vielen F\u00e4llen eine Br\u00fccke in betriebliche Ausbildung dar. \u201eDie gute \u00dcbernahmequote von rund 60 Prozent in eine betriebliche Ausbildung spricht f\u00fcr die Wirksamkeit der Ma\u00dfnahme. Hier profitieren der Unternehmer und der Praktikant in besonderer Weise voneinander\u201c, so Glawe.<\/p>\n<p>Margit Haupt-Koopmann betonte: \u201eIm Jahresdurchschnitt nutzen knapp 300 Jugendliche dieses Angebot in Mecklenburg-Vorpommern. Hier kann ich mir angesichts des st\u00e4ndig wachsenden Fachkr\u00e4ftebedarfs und der demografischen Entwicklung deutliche h\u00f6here Zahlen vorstellen. Denn wir m\u00fcssen alle Potenziale nutzen. Ich setze dabei auf das Interesse der Betriebe an der eigenen Wettbewerbs- und Zukunftsf\u00e4higkeit. Sie sollten daher auch Jugendlichen mit Startschwierigkeiten, die noch nicht f\u00fcr eine Ausbildung in Betracht kommen, eine Chance geben. Der Vorteil: Die Betriebe erhalten &#8211; wenn sie die Einstiegsqualifizierung nutzen &#8211; einen Jugendlichen, der ein Jahr sp\u00e4ter fit f\u00fcr eine Ausbildung ist.\u201c<\/p>\n<p>Minister Glawe unterstrich dar\u00fcber hinaus: \u201eDie richtige Wahl des Ausbildungsberufes ist besonders wichtig. Sie hilft auch, sp\u00e4tere Vertragsl\u00f6sungen zu verhindern. Deshalb unterst\u00fctzt das Wirtschaftsministerium Projekte zur Berufsfr\u00fchorientierung in der Freizeit und in der Zeit des Sch\u00fclerpraktikums. Diese Ma\u00dfnahmen bieten den Jugendlichen die M\u00f6glichkeit, sich \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu qualifizieren, in verschiedenen Berufsfeldern auszuprobieren und an Betriebsbesichtigungen teilzunehmen.\u201c Im Rahmen der Berufsfr\u00fchorientierung stellt das Wirtschaftsministerium f\u00fcr die F\u00f6rderperiode von 2009 bis 2013 insgesamt 4,15 Mio. Euro aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF) zur Verf\u00fcgung. Das Wirtschaftsministerium f\u00f6rdert u.a. Projekte, Sch\u00fclerexkursionen zu Unternehmen, Gro\u00dfbetrieben, Technologiezentren, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Universit\u00e4ten und Messen sowie Sch\u00fclerfirmen.<\/p>\n<p>\u201eViele Jugendliche sind noch zu wenig \u00fcber Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen in ihrer Region informiert. Sie suchen deshalb von vornherein einen Ausbildungsplatz \u00fcber die Landesgrenzen hinaus. Deshalb werben wir weiter mit unserer Fachkr\u00e4ftekampagne \u00b4Durchstarten in MV \u2013 Dein Land, deine Chance\u00b4\u201c, so Glawe. Auf der Internetseite der Fachkr\u00e4ftekampagne \u201eDurchstarten in MV &#8211; Dein Land, deine Chance\u201c (<a href=\"http:\/\/www.durchstarten-in-mv.de\/\">www.durchstarten-in-mv.de<\/a>) werden weiter Ausbildungsangebote von \u00fcber 1.060 Unternehmen ver\u00f6ffentlicht. Das Wirtschaftsministerium unterst\u00fctzt Unternehmen beispielsweise im Rahmen der Verbundausbildung oder der \u00fcberbetrieblichen Lehrlingsunterweisung im Handwerk. Beide Programme sowie auch die Fachkr\u00e4ftekampagne werden aus dem Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF) unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Information zum \u201eEQ \u2013 betriebliche Einstiegsqualifizierung\u201c<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Ziel der betrieblichen Einstiegsqualifizierung ist, Jugendlichen in einem Zeitraum von mindestens sechs bis maximal zw\u00f6lf Monaten eine Perspektive f\u00fcr den Einstieg in eine Ausbildung zu geben. Bei der Einstiegsqualifizierung haben sie die M\u00f6glichkeit, einen Ausbildungsberuf in einem Unternehmen kennen zu lernen und sich auf eine sp\u00e4tere Ausbildung &#8211; m\u00f6glichst im gleichen Betrieb &#8211; vorzubereiten. Das Programm bietet den Unternehmen eine Chance, die Jugendlichen \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum kennen zu lernen und in Ruhe entscheiden zu k\u00f6nnen, ob er oder sie sp\u00e4ter in eine Ausbildung oder Besch\u00e4ftigung \u00fcbernommen werden kann.<\/p>\n<p>Zielgruppe der EQ sind Ausbildungsbewerber mit individuell eingeschr\u00e4nkten Vermittlungsperspektiven, die auch nach dem 30. September eines Jahres noch nicht in Ausbildung vermittelt sind. Der Betrieb erh\u00e4lt hierf\u00fcr von der Arbeitsagentur oder dem jeweiligen Tr\u00e4ger der Grundsicherung eine Verg\u00fctung von 216,- Euro\/Monat (ab 01.08.2010) sowie einen pauschalierten Anteil am durchschnittlichen Gesamtsozialversicherungsbeitrag. Dieser Betrag wird j\u00e4hrlich neu berechnet und betr\u00e4gt aktuell 109,- Euro.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Aufbau Service Petersen GmbH in Parchim <\/span><\/strong><\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer hei\u00dft Hinrich Petersen. Die Aufbau Service Petersen GmbH ist seit 1992 am Markt, rund 20 Besch\u00e4ftigte arbeiten im Unternehmen. Die Firma bietet u.a. Leistungen im Bereich Fahrzeugumbau, Fahrzeuglackierung, Unfallinstandsetzung, gesundes Sitzen im Fahrzeug mit Spezialsitzen. Dazu geh\u00f6ren auch behindertengerechte Fahrzeugumbauten, ergonomische &amp; orthop\u00e4dische Sitze, Fahrschulumbauten oder Restaurierung von Young- und Oldtimern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstag hat der Minister f\u00fcr Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe gemeinsam mit der Leiterin der Regionaldirektion Nord der<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[5],"tags":[9062],"class_list":["post-75364","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-politik-wirtschaft","tag-wirtschaftsminister-und-chefin-der-regionaldirektion-nord-der-ba-in-parchim-moglichkeiten-der-einstiegsqualifizierung-besser-nutzen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=75364"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":75366,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/75364\/revisions\/75366"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=75364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=75364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=75364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}