{"id":75755,"date":"2012-11-21T10:15:15","date_gmt":"2012-11-21T09:15:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=75755"},"modified":"2012-11-21T10:15:15","modified_gmt":"2012-11-21T09:15:15","slug":"regionalkonferenz-2012-der-metropolregion-hamburg-blickt-auf-den-tourismus-der-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/regionalkonferenz-2012-der-metropolregion-hamburg-blickt-auf-den-tourismus-der-zukunft\/","title":{"rendered":"Regionalkonferenz 2012 der Metropolregion Hamburg blickt auf den Tourismus der Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><strong><\/strong><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Regionalkonferenz_01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-75756\" title=\"Regionalkonferenz_01\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/11\/Regionalkonferenz_01-216x216.jpg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"216\" \/><\/a>Gemeinsam den Tourismus der Zukunft gestalten &#8211; nachhaltig und trotzdem bezahlbar. Dieser Herausforderung stellte sich am 19. November die Regionalkonfernz 2012 der Metropolregion Hamburg. Unter dem Motto \u201eTourismus f\u00fcr Land und Stadt- besser vernetzt, solide finanziert\u201c diskutierten \u00fcber 250 Fachleute und Politiker unter anderem mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sident Erwin Sellering im Ostseebad Boltenhagen.<!--more--><strong><\/strong>Ob wie hier am Meer, in Museen und beim Shoppen in den St\u00e4dten oder auf Wanderrouten durch die Natur: Tourismus gibt es nicht nur \u00fcberall, er spielt auch \u00fcberall eine zentrale wirtschaftliche Rolle. Und er sp\u00fclt j\u00e4hrlich rund elf Milliarden Euro Umsatz in die Kassen der Tourismusbranche der Region. In vielen Gebieten ist er die Branche mit der besten Zukunftsprognose und dem gr\u00f6\u00dften wirtschaftlichen Potenzial.<\/p>\n<p>Daher ist die Tourismusf\u00f6rderung eine zentrale Querschnittsaufgabe vieler Partner in der Region. Die Metropolregion Hamburg engagiert sich besonders in Bereichen, deren Entwicklung der ganzen Region zugute kommt. Somit stand die Regionalkonferenz 2012 ganz im Zeichen der aktuellen Herausforderungen in der regionalen Tourismusf\u00f6rderung.<\/p>\n<p>Knappe Kassen zwingen die Kommunen heute dazu, auch ihre Ausgaben in der Tourismusf\u00f6rderung zu \u00fcberdenken. Wichtige Aufgaben k\u00f6nnen oftmals nicht mehr im Alleingang gemeistert werden. Ein Ausweg ist die Kooperation mit Nachbarn und Gleichgesinnten; mit Partnern, die Erfahrungen und wertvolle Potenziale mitbringen.<\/p>\n<p>250 Landr\u00e4te, B\u00fcrgermeister und Touristiker diskutierten unter wissenschaftlicher Begleitung und Praktiker halfen Ihnen, neue Partner zu finden und voneinander zu lernen. Auf der Tagesordnung standen Themen wie: \u201eK\u00f6nnen wir durch Kooperation mehr erreichen?\u201c, \u201eWie finanzieren wir Tourismusaufgaben?\u201c, \u201eWie viel Nachhaltigkeit k\u00f6nnen wir uns leisten?\u201c und \u201eSchafft Kultur G\u00e4ste?\u201c. Namhafte Referenten gaben Denkanst\u00f6\u00dfe.<\/p>\n<p>So sagte Reinhard Meye<strong>r<\/strong>, Pr\u00e4sident des Deutschen Tourismusverbandes und Wirtschaftsminister in Schleswig-Holstein, \u201eDie Finanzierung der touristischen Infrastruktur und des touristischen Marketings sind die Kernaufgaben der n\u00e4chsten Jahre. Dazu bedarf es kluger Finanzierungsmodelle, um die Kommunen in die Lage zu versetzen, diese Aufgaben wahrzunehmen. In Schleswig-Holstein planen wir beispielsweise eine erweiterte Tourismusabgabe, deren Aufkommen ausschlie\u00dflich dem Tourismus vor Ort zugute kommen soll. Dar\u00fcber hinaus wird es die interkommunale Zusammenarbeit, das Denken in vermarktungsf\u00e4higen Tourismusregionen immer wichtiger, um im Wettbewerb zu bestehen.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Dr. Mathias Feige, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der dwif-Consulting GmbH aus Berlin, der an der Hochschule f\u00fcr nachhaltige Entwicklung Eberswalde touristische Standortentwicklung lehrt dazu: \u201eTourismus ist und bleibt die gemeinsame Aufgabe einer gut funktionierenden \u00f6ffentlich-privaten Kooperation. Zu seiner Finanzierung brauchen wir weiterhin ein klares Bekenntnis der \u00f6ffentlichen Hand zur freiwilligen Aufgabe Tourismus. Andererseits ist die st\u00e4rkere Einbindung der Profiteure in seine Finanzierung und Ausgestaltung ebenso unumg\u00e4nglich.\u201c<\/p>\n<p>Wie gro\u00df die Bedeutung des Tourismus f\u00fcr die Entwicklung der Metropolregion Hamburg eingesch\u00e4tzt wird, machte auch Landr\u00e4tin Birgit Hesse bei ihrer Begr\u00fc\u00dfung am Beispiel Nordwestmecklenburgs fest: \u201eDer Tourismus hat einen sehr hohen Stellenwert. Insbesondere unsere Mecklenburgische Ostseek\u00fcste besitzt eine gro\u00dfe Anziehungskraft und bereichert mit Sicherheit die Vielfalt der Metropolregion Hamburg. Dar\u00fcber hinaus bietet das Binnenland mit seiner wundersch\u00f6nen Natur sowie den Schl\u00f6ssern, Gutsh\u00e4usern und Klosteranlagen sehr viel.\u201c<\/p>\n<p>Und auch Erwin Sellering, Ministerpr\u00e4sident des Landes Mecklenburg-Vorpommern, machte in seiner anschlie\u00dfenden Einf\u00fchrung deutlich: \u201eDer Tourismus im Norden lebt von seiner Vielfalt. Da gibt es die Weltstadt Hamburg, die Badeorte an Nord- und Ostsee, die L\u00fcneburger Heide oder die M\u00fcritz &#8211; um nur einige Beispiele zu nennen. Gute, erfolgreiche Zusammenarbeit kann deshalb bei uns nicht bedeuten, dass wir alle \u00fcber einen Kamm scheren. Im Gegenteil: Wir sollten unsere Vielfalt nutzen und entsprechend vermarkten. Wichtig ist, dass wir unser Wissen, unsere Erfahrungen austauschen und dass wir gemeinsam profitieren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gemeinsam den Tourismus der Zukunft gestalten &#8211; nachhaltig und trotzdem bezahlbar. Dieser Herausforderung stellte sich am 19. 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