{"id":77149,"date":"2012-12-28T16:16:14","date_gmt":"2012-12-28T15:16:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=77149"},"modified":"2012-12-28T16:16:14","modified_gmt":"2012-12-28T15:16:14","slug":"rohstoff-und-energiepreise-sind-problem-nr-1-fur-die-ernahrungswirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/rohstoff-und-energiepreise-sind-problem-nr-1-fur-die-ernahrungswirtschaft\/","title":{"rendered":"Rohstoff- und Energiepreise sind Problem Nr. 1 f\u00fcr die Ern\u00e4hrungswirtschaft"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2012\/12\/rohstoff-und-energiepreise-sind-problem-nr-1-fur-die-ernahrungswirtschaft\/jarste-weuffen\/\" rel=\"attachment wp-att-77150\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-77150 alignleft\" title=\"Jarste Weuffen\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jarste-Weuffen-237x320.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jarste-Weuffen-237x320.jpg 237w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jarste-Weuffen-251x340.jpg 251w, https:\/\/hier-luebeck.de\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/Jarste-Weuffen.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><\/a>Bentwisch, den 28.12.2012: Der Verein Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern e.V. (AMV) befragt regelm\u00e4\u00dfig die Ern\u00e4hrungswirtschaft des Landes und liefert mit dem \u00bbBarometer Ern\u00e4hrungswirtschaft\u00ab ein aktuelles Bild der Nahrungsmittelindustrie. Fazit 2. Halbjahr 2012: Steigende Energie- und Rohstoffpreise schlagen bei vielen Firmen hart zu Buche, Regionalit\u00e4t bleibt im Trend und wird durch Bio weiterhin erg\u00e4nzt, der Export muss in den kommenden Jahren zu einem Schwerpunktthema f\u00fcr die Branche in MV werden.<!--more-->Insgesamt wurden 131 Unternehmen f\u00fcr die Umfrage angeschrieben, der R\u00fccklauf von etwa einem Drittel der Befragten liefert ein repr\u00e4sentatives Bild der Branche. Zahlenm\u00e4\u00dfig am st\u00e4rksten vertreten waren die Fleisch- und Wurstwarenhersteller mit eine Gesamtanteil im R\u00fccklauf von 27%.<\/p>\n<p>Die allgemeine Auftragslage als Stimmungsbarometer wurde von \u00fcber 60% der Befragten als gut bzw. sehr gut eingesch\u00e4tzt, lediglich 5% sprachen von einer schlechten Lage. Die Ertragssituation stellt sich etwas positiver dar als im Vorjahr, denn rund 10% Unternehmen weniger best\u00e4tigten gesunkene Ertr\u00e4ge. Investiert wurde auch 2012: Knapp 80% gaben konstante bzw. gestiegene Investitionsausgaben an. Gleich bleibende oder gestiegene Besch\u00e4ftigtenzahlen in immerhin ca. 90% der Firmen zeugen von einer soliden Wirtschaftslage.<\/p>\n<p>Rohstoffpreise und steigende Kosten bei der Energieversorgung stellten nach wie vor die gr\u00f6\u00dften Gesch\u00e4ftsrisiken f\u00fcr die Konjunktur dar. Zudem sorgt die zunehmend sch\u00e4rfere Preispolitik des Handels f\u00fcr zus\u00e4tzlichen Druck. \u201eDies macht sich besonders in einer kleinteiligen Struktur der Branche, bemerkbar, wie sie in MV vorhanden ist. Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern in unserer Branche etwa 62% Kleinstunternehmen und 36% kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen. Der Anteil der gro\u00dfen Unternehmen liegt bei nur 2 %\u201c, f\u00fchrt AMV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Jarste Weuffen aus.<\/p>\n<p>Erfreulich ist die Tatsache, dass die Unternehmen ihr Produktsortiment st\u00e4ndig erweitern, im zur\u00fcckliegenden Halbjahr haben rund 70% neue Produkte entwickelt. Die Umfrage ergab, dass 42% Produkte mit gesundheitlichem Zusatznutzen bzw. Natur belassene Produkte und knapp ein Drittel der Unternehmen Bioprodukte herstellen.<\/p>\n<p>Der Trend zur <strong>Regionalit\u00e4t<\/strong> zeigt sich auch in den Befragungsergebnissen zum Einkaufsverhalten des Handels: Zwar geben 21% an, keine wesentlichen Ver\u00e4nderungen festzustellen, aber rund 43% beobachten eine st\u00e4rkere Fokussierung auf Regionalit\u00e4t und damit die M\u00f6glichkeit, zunehmend regionale Produkte abzusetzen. Aufgef\u00fchrt wird auch, dass Details zur Herkunft von Inhaltsstoffen von den Eink\u00e4ufern zunehmend erfragt werden.<\/p>\n<p>Nach wie vor allerdings deuten die Umfrageergebnisse zum <strong>Exportgesch\u00e4ft <\/strong>im Land auf eine sehr z\u00f6gerliche Entwicklung. Dass von den an der Umfrage Beteiligten schon fast ein Drittel der Firmen keine Angaben hierzu machten, ist vermutlich auch auf den Umstand zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass das Thema Export bislang nur f\u00fcr einen begrenzten Kreis der Nahrungsmittelbranche in MV eine gr\u00f6\u00dfere Rolle spielt. \u201eNur wenn wir die Branche mit einer zielgerichteten mittelfristig ausgerichteten Exportstrategie unterst\u00fctzen, wird es zu Fortschritten und Erfolgen kommen. Die Unternehmen allein sind aufgrund ihrer Gr\u00f6\u00dfe zur \u00fcberwiegenden Mehrzahl nicht in der Lage sich selbst zu helfen. Der Aufbau eines soliden Exportgesch\u00e4ftes l\u00e4sst sich im Nahrungsmittelbereich nicht in ein bis zwei Jahren realisieren\u201c, so Jarste Weuffen.<\/p>\n<p><strong>Der AMV (Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern e.V.)<\/strong><\/p>\n<p>Der AMV ist das gr\u00f6\u00dfte Netzwerk Mecklenburg-Vorpommerns f\u00fcr die Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft \u2013 die umsatzst\u00e4rkste Branche des verarbeitenden Gewerbes in MV. Er vereint unter seinem Dach derzeit 62 Mitgliedsunternehmen, 34 F\u00f6rdermitglieder sowie f\u00fcnf Kooperationspartner.<\/p>\n<p><strong>Neu<\/strong>: Alles, was die Agrar- und Ern\u00e4hrungswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns bewegt und bef\u00f6rdert: <strong>AMV-Newsletter<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.mv-ernaehrung.de\/newsletter.html\">http:\/\/www.mv-ernaehrung.de\/newsletter.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bentwisch, den 28.12.2012: Der Verein Agrarmarketing Mecklenburg-Vorpommern e.V. 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