{"id":8019,"date":"2009-02-27T19:40:40","date_gmt":"2009-02-27T19:40:40","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=7919"},"modified":"2009-02-27T19:40:40","modified_gmt":"2009-02-27T19:40:40","slug":"das_schleswigholstein_musik_festival_2009_heimspiel__deutschland_entdecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/das_schleswigholstein_musik_festival_2009_heimspiel__deutschland_entdecken\/","title":{"rendered":"Das Schleswig-Holstein Musik Festival 2009: &#8222;Heimspiel &#8211; Deutschland entdecken&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"SHMF_Logo1\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/SHMF_Logo1.jpg\" alt=\"SHMF_Logo1\" \/><br \/>\n&#8222;Heimspiel &#8211; Deutschland entdecken&#8220; lautet das Motto der Spielsaison des 24. Schleswig-Holstein Musik Festivals. Vom 11. Juli bis zum 30. August rollt das SHMF die deutsche Musikgeschichte auf. Kein leichtes Spiel, schlie\u00dflich geh\u00f6rt Deutschland ohne Zweifel zu den gr\u00f6\u00dften Musiknationen und k\u00f6nnte nach den sieben Festivalwochen locker in eine mehrj\u00e4hrige Verl\u00e4ngerung gehen. Um sich bei diesem kurzen Heimspiel nicht zu verdribbeln, haben Festivalintendant Prof. Rolf Beck und sein Planungsteam mit eigenen Projekten und neuen Konzertformaten inhaltliche Akzente gesetzt. <!--more-->Das Ergebnis ist kein Best-Of Deutschland, sondern ein Querschnitt des musikalischen Reichtums unseres Heimatlandes, der Altbekanntes in einen neuen Kontext stellt. Nat\u00fcrlich tritt die musikalische Mannschaft im Sommer in Bestbesetzung an &#8211; von Anne-Sophie Mutter bis hin zu den Berliner Philharmonikern -, aber die deutsche Spurensuche beschr\u00e4nkt sich keineswegs &#8222;nur&#8220; auf die besten Interpreten, Orchester und Komponisten, sondern \u00f6ffnet ein breites Spektrum &#8211; von deutschen Volksliedern bis hin zur Stockhausen-Urauff\u00fchrung.<\/p>\n<p>Ein neues Konzertformat des SHMF setzt Musik in Szene. In sechs vision\u00e4ren Projekten besch\u00e4ftigen sich dabei Musiker, Schauspieler, Regisseure, Autoren und Designer mit deutscher Musikgeschichte. Der Frage, wie sich Bachs Musik visualisieren l\u00e4sst, geht der amerikanische Starregisseur Robert Wilson nach und inszeniert Bachs &#8222;Johannespassion&#8220;. Bereits 2007 wurde Wilsons Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Rolf Beck beim litauischen Vilnius Festival gefeiert &#8211; nun realisieren beide K\u00fcnstler in Kooperation mit der Oper Kiel die Deutschland-Premiere dieser spektakul\u00e4ren Produktion. Erstmals in der Geschichte des SHMF werden hierbei alle drei p\u00e4dagogischen Institutionen des SHMF zusammenarbeiten: die Chor- und Orchesterakademie sowie die Meisterkurse (Premiere: 9. Juli). &#8222;Repression und Utopie&#8220; hei\u00dft eine f\u00fcr das SHMF konzipierte Konzertinstallation, die sich mit Umbr\u00fcchen und Endzeiten deutscher Geschichte besch\u00e4ftigt und mit Filmausschnitten, Zeitdokumenten, alter und neuer Musik einen Bogen von 1789 zu 1989 spannt, es spielen die Akademie f\u00fcr Alte Musik Berlin und das Kammerensemble Neue Musik Berlin. Die faszinierende Anziehungskraft, die Venedig auf (nicht nur) deutsche K\u00fcnstler aus\u00fcbte, haben den deutschen Designer und B\u00fchnenbildner Peter Schmidt und den SHMF-Dramaturgen Frank Siebert zu dem musikalisch-literarischen Spaziergang &#8222;Venezia&#8220; angeregt. Der Frage, was Heimat in einem Land bedeutet, das 40 Jahre geteilt war, stellt sich das Filmmusikprojekt &#8222;Gr\u00fcn ist die Heimat. Aber wie klingt gr\u00fcn?&#8220;. Die S\u00e4ngerin und K\u00fcnstlerin Tine Kindermann lotet das Spannungsfeld zwischen Poesie und Schrecken im deutschen M\u00e4rchen in kunstvoll inszenierten Situationsbildern aus, und in einer experimentellen und zugleich dramatischen Inszenierung bewegt sich Barbara Sukowa zwischen deutschem Kunstlied und Chanson.<\/p>\n<p>Den musikalischen &#8222;An- und Abpfiff&#8220; macht das NDR Sinfonieorchester mit den Er\u00f6ffnungs- und Abschlusskonzerten in der L\u00fcbecker Musik- und Kongresshalle und dem Kieler Schloss. Christoph von Dohn\u00e1nyi beginnt mit Beethovens 9. Sinfonie und erinnert damit an den Anlass des Deutschland-Schwerpunkts: den 20. Jahrestag des Mauerfalls (11.\/12. Juli). Christoph Eschenbach beschlie\u00dft die Saison mit Brahms und Mozart (29.\/30. August).<br \/>\nDen L\u00e4nderschwerpunkt Deutschland er\u00f6ffnen am 18. Juli die Geigerin Anne-Sophie Mutter und der Cellist Leonard Elschenbroich mit Werken von Brahms, begleitet werden sie vom Schleswig-Holstein Festival Orchester, es dirigiert Christoph Eschenbach. Leonard Elschenbroich erh\u00e4lt an diesem Abend den mit 10.000 Euro dotierten, von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Award. Dieses Konzert ist der Startschuss f\u00fcr die Reihe &#8222;Meistersch\u00fcler &#8211; Meister&#8220;, die von der Sparkassen-Finanzgruppe im Rahmen des Deutschland-Schwerpunkts unterst\u00fctzt wird und dem Erfolg des Wettbewerbs &#8222;Jugend musiziert&#8220; Rechnung tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland sinfonisch&#8220; hei\u00dft es, wenn deutsche Spitzenorchester und -ensembles aufspielen wie etwa die Berliner Philharmoniker, die M\u00fcnchner Philharmoniker, die S\u00e4chsische Staatskapelle Dresden, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und das armonia-Bl\u00e4serensemble des Gewandhausorchesters Leipzig. <\/p>\n<p>&#8222;Deutschland solistisch&#8220; wird es, wenn namhafte S\u00e4nger wie Matthias Goerne und Annette Dasch, gro\u00dfe Pianisten wie Christian Zacharias oder Gerhard Oppitz, die weltweit gefeierten Geigenvirtuosen Anne-Sophie Mutter und Frank Peter Zimmermann, der ehrw\u00fcrdige Trompeter Ludwig G\u00fcttler, die beliebte Bratschistin Tabea Zimmermann, die Klarinettisten Sabine Meyer und J\u00f6rg Widmann, aufstrebende K\u00fcnstler wie die Cellisten Leonard Elschenbroich und Daniel M\u00fcller-Schott oder der Pianist Severin von Eckardstein, der Jazztrompeter Till Br\u00f6nner oder der S\u00e4nger Max Raabe den Festivalsommer 2009 bereichern.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland kammermusikalisch&#8220; beleuchten namhafte Ensembles wie unter anderem das Gewandhaus-Quartett, das Leipziger Streichquartett sowie der gefeierte Geiger David Garrett, der gemeinsam mit dem Cellisten Gautier Capu\u00e7on und dem Pianisten Jean-Yves Thibaudet auftritt.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland exemplarisch&#8220; betrachtet gro\u00dfe Komponisten des Landes. Einen roten Faden bilden dabei das Schaffen der Jubilare Felix Mendelssohn, dessen 200. Geburtstag sich j\u00e4hrt, sowie Georg Friedrich H\u00e4ndel, dessen 250. Todestag in diesem Jahr begangen wird. H\u00f6hepunkte werden die Auff\u00fchrungen zweier Oratorien der Jubilare sein. Der Monteverdi Choir und die English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner interpretieren H\u00e4ndels Oratorium &#8222;Israel in Egypt&#8220;, der Schleswig-Holstein Festival Chor und das Kammerorchester Basel f\u00fchren unter der Leitung von Rolf Beck Mendelssohns &#8222;Elias&#8220; auf. Im Fokus stehen ferner Komponisten wie Bach, Beethoven und Brahms sowie Neut\u00f6ner wie Karlheinz Stockhausen und J\u00f6rg Widmann.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland etwas anders&#8220; wird es bei Konzerten heimischer K\u00fcnstler wie Tom Gaebel, den 17 Hippies, der bayerischen Kultband Bierm\u00f6sl Blosn oder dem Wawau Adler Gypsy-Quartett, das Sinti-Swing mitbringt.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland historisch&#8220; besch\u00e4ftigt unter anderem die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter, die Musik aus Theresienstadt pr\u00e4sentiert, sowie bekannte Popmusiker wie Thomas D, Stefanie Klo\u00df, Sarah Connor oder Joy Denalane, die in dem &#8222;Selma-Projekt&#8220; des Schweizer Musikers David Klein auftreten und Texte der j\u00fcdischen Lyrikerin Selma Meerbaum-Eisinger vortragen.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland literarisch&#8220; wird es in der Reihe &#8222;Text und Musik&#8220; mit einem Streifzug durch die deutsche Literaturgeschichte: von Grimmelshausen \u00fcber Zschokke, Hebbel, Storm bis hin zu Rilke. Namhafte Schauspieler wie Klaus Maria Brandauer, Sky du Mont, Christian Quadflieg oder Bruno Ganz leihen den gro\u00dfen Autoren ihre Stimme. Musikalisch begleitet werden sie unter anderem von verschiedenen Kammermusikensembles wie dem Arte Ensemble oder dem Delian Quartett oder Solisten wie Alexander Schmalcz und Konrad Jarnot. Der Liedermacher Wolf Biermann liest und kommentiert die letzten beiden Briefe des Hyperion von Friedrich H\u00f6lderlin. Exemplarisch f\u00fcr die j\u00fcngere deutsche Dichtergeneration gestaltet der Lautpoet Michael Lentz einen Abend mit poetischen Experimenten im Kontext von Jazz, Rock, Dancefloor und Electronic.<\/p>\n<p>&#8222;Deutschland neu&#8220; pr\u00e4sentiert die SHMF-Reihe &#8222;anbruch&#8220; &#8211; eine Koproduktion mit NDR das neue Werk &#8211; mit aktueller Musik. Unter anderem dabei: Claudia Barainsky und das Leipziger Streichquartett, die Werke des Komponisten J\u00f6rg Widmanns interpretieren, sowie das ensemble Int\u00e9grales mit einem Programm rund um die allerj\u00fcngste deutsche Komponistengeneration mit Werken von Stefan G\u00fcnther, Bruno Torres-Su\u00f1en und Johann Seidensticker. Das Ensemble Modern und Fran\u00e7ois Xavier Roth gestalten au\u00dferdem ein Festkonzert zur 20. Verleihung des Paul Hindemith-Preises. Kathinka Pasveer und Marcus Weiss spielen mit dem ensemble recherche vier Stunden aus Stockhausens &#8222;KLANG&#8220;, eine davon &#8211; &#8222;PARADIES. Einundzwanzigste Stunde&#8220; &#8211; als Urauff\u00fchrung.<\/p>\n<p>Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr kehrt der junge Schlagzeugstar Martin Grubinger, Preistr\u00e4ger des von der Sparkassen-Finanzgruppe gestifteten Leonard Bernstein Award 2007 und &#8222;Artist in Residence&#8220; des SHMF 2008, zum Festival zur\u00fcck. In mehreren Projekten demonstriert er wieder sein virtuoses K\u00f6nnen auf dem Schlagzeug. &#8222;From Contemporary Music to Afro-Cuban Jazz&#8220; spannt den Bogen zwischen den beiden Themen, die dem jungen Star-Multipercussionisten besonders am Herzen liegen: zeitgen\u00f6ssische Musik und das v\u00f6lkerverbindende Moment des Musizierens. Mit dem &#8222;The Percussive Planet Ensemble&#8220; pr\u00e4sentiert Grubinger Werke des griechischen Komponisten Iannis Xenakis. Bei einem Workshop mit Mitgliedern des Schleswig-Holstein Festival Orchesters wird er au\u00dferdem sein Wissen an den Musikernachwuchs weitergeben.<\/p>\n<p>Der diesj\u00e4hrige &#8222;Artist in Residence&#8220; ist der Klarinettist und Komponist J\u00f6rg Widmann. In gleich drei Konzerten und einem Meisterkurs stellt der Paul Hindemith-Preistr\u00e4ger des Schleswig-Holstein Musik Festivals 2002 seine Doppelbegabung unter Beweis. <br \/>\nH\u00f6hepunkte au\u00dferhalb des Deutschland-Schwerpunkts sind Gastspiele unter anderem von Sir John Eliot Gardiner, Martha Argerich, Grigory Sokolov, Paavo J\u00e4rvi, Janine Jansen und Lang Lang.<\/p>\n<p>Die Probenphasen und Konzerte der internationalen Orchesterakademie auf Schloss Salzau gestalten dieses Jahr die renommierten Dirigenten Thomas Hengelbrock, Christian Zacharias, Lawrence Foster, Christoph von Dohn\u00e1nyi und der Principal Conductor Christoph Eschenbach. Vom 7. Juli bis zum 27. August lassen sie den Musikernachwuchs aus aller Welt von ihrem K\u00f6nnen profitieren und widmen sich in den \u00dcbungsphasen gem\u00e4\u00df des L\u00e4nderschwerpunkts den gro\u00dfen deutschen Komponisten: Werke von Beethoven, Schumann, Brahms, R. Strauss, u.a. stehen auf dem Programm. Spieltipps geben au\u00dferdem: Reinhold Friedrich (Ensemble), Martin Grubinger (Schlagzeug) und Frank Peter Zimmermann (Streichorchester). Das international besetzte Schleswig-Holstein Festival Orchester wird ausgew\u00e4hlte Kostproben seiner Arbeit bei Gastspielen in Berlin, Dresden und auf Usedom pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Thomas Hengelbrock wird sich neben seiner Arbeit mit der Orchesterakademie auch der Chorakademie widmen, die vom 20. Juli bis zum 24. August in der Ostseeakademie in L\u00fcbeck-Travem\u00fcnde residiert. Er wird Mozarts Requiem mit den jungen Talenten einstudieren und gemeinsam mit den Teilnehmern des Meisterkurses von Sylvia Greenberg zur Auff\u00fchrung bringen. Der k\u00fcnstlerische Leiter der Chorakademie, Rolf Beck, studiert den Elias von Mendelssohn ein. Weitere Probenphasen \u00fcbernehmen Peter Schreier und Cornelius Trantow. <\/p>\n<p>Die Meisterkurse 2009, die vom 12. Juli bis zum 23. August in der L\u00fcbecker Musikhochschule stattfinden, haben auch in diesem Sommer wieder interessante K\u00fcnstler und P\u00e4dagogen im Programm. Den Anfang macht Gustav Rivinius, der sein Wissen an den Cellonachwuchs weitergibt. Gerd Uecker f\u00fchrt ein Vorsingtraining f\u00fcr junge Operns\u00e4nger durch. Marie Luise Neunecker \u00fcbt mit jungen Hornisten ihr Fach. J\u00f6rg Widmann widmet sich dem Klarinettennachwuchs. Die King&#8217;s Singers geben zum neunten Mal einen ihrer gefeierten Kurse f\u00fcr Vokalensemble. Es folgen die Meisterkurse von Rudolf Piernay (Gesang), Albrecht Mayer (Oboe), Irwin Gage und Esther de Bros (Liedinterpretation), Karl-Heinz K\u00e4mmerling (Klavier), Klaus Thunemann (Fagott), Sylvia Greenberg (Gesang), G\u00fcnter Pichler (Violine). Der legend\u00e4re Pianist Alfred Brendel, der im Sommer 2008 mit seinem Sohn zu Gast beim SHMF war, gibt einen Workshop f\u00fcr Interpretation.<\/p>\n<p>An f\u00fcnf Festivalwochenenden laden die &#8222;Musikfeste auf dem Lande&#8220; wieder zu den sch\u00f6nsten G\u00fctern Schleswig-Holsteins (Emkendorf, Pronstorf, Stocksee und Wotersen) und erstmal in die Lorenz von Ehren Halle der Baumschule in Hamburg-Marmstorf ein. Nach dem gro\u00dfen Erfolg im letzten Jahr gibt es auch diesmal bei jedem &#8222;Musikfest auf dem Lande&#8220; direkt nach dem letzten Konzert am Samstagabend einen &#8222;Musikalischen Nachschlag&#8220;: In der Gastronomiescheune k\u00f6nnen Publikum, Musiker und Mitarbeiter bei Live-Musik den musikalischen Spieltag gemeinsam ausklingen lassen. Bei zwei Kindermusikfesten werden auch die j\u00fcngsten Konzertbesucher miteinbezogen.<\/p>\n<p>In den sieben Festivalwochen bespielt das Schleswig-Holstein Musik Festival in 48 Spielorten in Schleswig-Holstein, Hamburg, D\u00e4nemark und Niedersachsen insgesamt 79 Spielst\u00e4tten. In seinem elften Jahr pr\u00e4sentiert Intendant Prof. Rolf Beck gemeinsam mit seinem Team 150 Konzerte, f\u00fcnf &#8222;Musikfeste auf dem Lande&#8220; und zwei Kindermusikfeste. In der Reihe &#8222;Spielraum Hamburg&#8220; werden dabei in 15 Spielst\u00e4tten 24 Konzerte und ein Musikfest realisiert. Insgesamt rund 160.000 Karten stehen zur Verf\u00fcgung. Der vom Stiftungsrat genehmigte Haushalt bel\u00e4uft sich auf 9,25 Millionen Euro, der Landeszuschuss betr\u00e4gt in diesem Jahr 1,7 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Trotz der allgemein beklagten Wirtschafts- und Finanzkrise ist das Engagement der Wirtschaft erfreulich stabil. Das SHMF dankt insbesondere den Hauptsponsoren f\u00fcr die weit reichende Unterst\u00fctzung und die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Als Hauptsponsoren leisten die Sparkassen-Finanzgruppe (Sparkassen in Schleswig-Holstein, HSH Nordbank AG, LBS Bausparkasse und Provinzial Versicherungen), die AUDI AG, NordwestLotto Schleswig-Holstein, die E.ON Hanse AG sowie der Medienpartner NDR auch 2009 den finanziell bedeutendsten Beitrag. Mit dem zus\u00e4tzlichen Engagement des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes hat die Sparkassen-Finanzgruppe ihren Beitrag erheblich ausgeweitet und ist in diesem Jahr auch Presentingsponsor des L\u00e4nderschwerpunktes Deutschland sowie Partner der Konzertreihe &#8222;Meistersch\u00fcler &#8211; Meister&#8220;.<\/p>\n<p>Den etwa 70 Konzertsponsoren und den mehr als 50 Mitgliedern der Unternehmerinitiative Wirtschaft und Musik dankt das SHMF f\u00fcr ihre erheblichen finanziellen Beitr\u00e4ge. Das Engagement der Sponsoren erm\u00f6glicht eine gro\u00dfe Zahl wichtiger Vorhaben wie die Gastspiele bedeutender deutscher Sinfonieorchester. W\u00e4hrend das Konzert der Berliner Philharmoniker durch die PPI Aktiengesellschaft gef\u00f6rdert wird, unterst\u00fctzt KPMG den Konzertabend der M\u00fcnchner Philharmoniker. Die IBM Niederlassung Hamburg und die Hamburger Feuerkasse engagieren sich f\u00fcr das Gastspiel der S\u00e4chsischen Staatskapelle Dresden. Die Ferring Arzneimittel GmbH sorgt erneut daf\u00fcr, dass auch in der Saison 2009 wieder vier Konzerte auf F\u00f6hr stattfinden.<\/p>\n<p>Der Medienpartner NDR pr\u00e4sentiert neben seinen Konzert\u00fcbertragungen in der Sendung &#8222;Schleswig-Holstein 18:00 Uhr&#8220; von Montag bis Freitag um 18 Uhr mit Reportagen, musikalischen Highlights, Gespr\u00e4chen, Kartenverlosungen und dem t\u00e4glichen Festival-Tipp Aktuelles rund um das SHMF. Au\u00dferdem gibt es regelm\u00e4\u00dfige Berichterstattung zum SHMF in den Radioprogrammen NDR Kultur (hier auch Live-\u00dcbertragungen und Konzert-Aufzeichnungen) und NDR Info sowie auf der NDR 1 Welle Nord, hier auch Montag bis Freitag mit den Festival-Notizen zwischen 20 und 22 Uhr. Somit sorgt der NDR f\u00fcr die Wahrnehmung des SHMF weit \u00fcber den Konzertsaal hinaus. In diesem Jahr werden 10 Konzerte und eins bei JazzBaltica durch die NDR-Klangk\u00f6rper gestaltet, sie dokumentieren die enge Zusammenarbeit zwischen dem SHMF und seinem Medienpartner NDR.<\/p>\n<p>Die unverzichtbaren musikp\u00e4dagogischen Aktivit\u00e4ten des SHMF werden von der Possehl-Stiftung (Meisterkurse, Chorakademie) und der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius (Meisterkurse) sowie von der Familie Klaus Murmann (Orchester- und Chorakademie) mit gro\u00dfz\u00fcgigen Zuwendungen bedacht. Sein m\u00e4zenatisches Engagement f\u00fcr das Schleswig-Holstein Musik Festival f\u00fchrt auch der Unternehmer G\u00fcnther Fielmann fort. Erstmals engagiert sich die NORDMETALL-Stiftung als Partner der Orchesterakademie.<\/p>\n<p>Schriftliche Kartenbestellung ab sofort m\u00f6glich<br \/>\nKartenzentrale des SHMF<br \/>\nPostfach 3840, 24037 Kiel<br \/>\nFax: 0431-570 47 47<br \/>\nbestellung@shmf.de<br \/>\nwww.shmf.de<\/p>\n<p>Telefonischer Kartenvorverkauf (Telefon: 0431-570 470) und \u00f6rtlicher Kartenvorverkauf beginnen am 6. April 2009.<\/p>\n<p>Programmvorschau, Programmbuch und Informationen<br \/>\nSchleswig-Holstein Musik Festival, Palais Rantzau, Parade 1, 23552 L\u00fcbeck, <br \/>\nTel.: 0451-38957-0, www.shmf.de <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Heimspiel &#8211; Deutschland entdecken&#8220; lautet das Motto der Spielsaison des 24. Schleswig-Holstein Musik Festivals. Vom 11. 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