{"id":81528,"date":"2013-02-28T13:00:02","date_gmt":"2013-02-28T13:00:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/2013\/02\/pol-hl-polizeidirektion-lubeck-bundespolizeiinspektion-kiel-hauptzollamt-kiel\/"},"modified":"2013-02-28T13:00:02","modified_gmt":"2013-02-28T13:00:02","slug":"pol-hl-polizeidirektion-lubeck-bundespolizeiinspektion-kiel-hauptzollamt-kiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/pol-hl-polizeidirektion-lubeck-bundespolizeiinspektion-kiel-hauptzollamt-kiel\/","title":{"rendered":"POL-HL: Polizeidirektion L\u00fcbeck-Bundespolizeiinspektion Kiel-Hauptzollamt Kiel"},"content":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; !!!! Achtung: Sperrfrist: 01.03.2013, 00.00 Uhr!!!!<!--more-->     Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeidirektion L\u00fcbeck, der  Bundespolizeiinspektion Kiel und dem Hauptzollamt Kiel     2003 &#8211; 2013 &#8211; 10 Jahre     Gemeinsame Fahndungsgruppe Schengen S\u00fcd und Gemeinsames  Ermittlungsb\u00fcro Puttgarden     Am 01. M\u00e4rz 2013 besteht das Gemeinsame Ermittlungsb\u00fcro als Teil  der Kooperation Schengen S\u00fcd 10 Jahre.  Die Einrichtung einer   Gemeinsamen Fahndungsgruppe und  eines Gemeinsamen Ermittlungsb\u00fcros  war Ergebnis einer beh\u00f6rden\u00fcbergreifenden Zusammenarbeit zur  Kompensierung der zum 25.03.2001 eingestellten st\u00e4ndigen  Grenzkontrollen an der Deutsch- D\u00e4nischen Grenze.     Auf Grundlage einer bereits 1999 geschlossenen Vereinbarung  zwischen dem Bundesinnenministerium, dem Bundesministerium f\u00fcr  Finanzen und dem Innenministerium des Landes Schleswig- Holstein  wurden dann am 01.03.2003 die Gemeinsame Fahndungsgruppe beim  Polizeiautobahnrevier Scharbeutz und das Gemeinsame Ermittlungsb\u00fcro  bei der Bundespolizei in Puttgarden eingerichtet, um eine wirksame  Bek\u00e4mpfung grenz\u00fcberschreitender und internationaler Kriminalit\u00e4t im  grenznahen Bereich der E 47 zu gew\u00e4hrleisten.     Neben der operativen Komponente einer Fahndungsgruppe wurde  zeitgleich ein Gemeinsames Ermittlungsb\u00fcro geschaffen, welches die  Weiterbearbeitung, der aus dem Fahndungseinsatz der Gemeinsamen  Fahndungsgruppe resultierenden Verst\u00f6\u00dfe gegen das Ausl\u00e4nderrecht und  das Asylverfahrensrecht weiterf\u00fchrt und f\u00fcr eine gesetzlich bestimmte R\u00fcckf\u00fchrung der kontrollierten Personen sorgt.     Die Weiterermittlung der Strafverfahren kann, wie zum Jahrswechsel 2010\/ 2011, internationale Ausma\u00dfe annehmen. Die zwischen deutschen  und franz\u00f6sischen Beh\u00f6rden durchgef\u00fchrten Ermittlungen in einem  Strafverfahren gegen eine international operierende  Schleusergruppierung hatte auf der E 47 in Ostholstein ihren Ursprung und wurde durch das Gemeinsame Ermittlungsb\u00fcro koordiniert.     Im Rahmen der Entwicklung der Zusammenarbeit der  Kooperationspartner sind die Aufgaben im Gemeinsamen Ermittlungsb\u00fcro  erweitert worden. So wird monatlich ein gemeinsames regionales  Lagebild f\u00fcr die Kooperationspartner der Landespolizei Schleswig-  Holstein, der Bundespolizei, der D\u00e4nischen Polizei, des D\u00e4nischen  Zolls und der Bundeszollverwaltung erstellt.  Das Gemeinsame  Ermittlungsb\u00fcro dient auch als regionale, grenz\u00fcberschreitende Stelle zum Informationsaustausch zwischen den Polizeien und den  Zolldienststellen am Fehmarnbelt.     Im Gemeinsamen Ermittlungsb\u00fcro versehen heute  Beamte von Landes-  und Bundespolizei ihren t\u00e4glichen Dienst. Die Kooperationspartner der D\u00e4nischen Polizei, des D\u00e4nischen Zolls und der Bundeszollverwaltung  sind ebenfalls mit  Beamten tempor\u00e4r vertreten.     Die Einrichtung des Gemeinsamen Ermittlungsb\u00fcros war nicht nur f\u00fcr die Kooperation der Sicherheitsbeh\u00f6rden in der Region Ostholstein und Lolland\/ Falster (DK) ein Erfolg. Das Gemeinsame Ermittlungsb\u00fcro ist  auch auf Grund der inzwischen weiter entwickelten polizeilichen  Zusammenarbeit innerhalb Europas ein immer wieder anzusprechender  Partner.     Auch die  Gemeinsame Fahndungsgruppe Schengen S\u00fcd (GFGS) besteht  somit seit genau 10 Jahren. Die GFGS besteht aus Beamten des  Hauptzollamtes Kiel, der Bundespolizeiinspektion Kiel und der  Polizeidirektion L\u00fcbeck.     Im Rahmen von stichprobenartigen Kontrollen im Hinterland ist die  Bek\u00e4mpfung von grenz\u00fcberschreitender Kriminalit\u00e4t Aufgabe der GFGS.  Der Fahndungsraum reicht von L\u00fcbeck bis Puttgarden, betrifft also  haupts\u00e4chlich die Autobahn 1, die Bundesstra\u00dfe 207, aber auch  angrenzende Bereiche. Der Fahndungsansatz ist ganzheitlich, das hei\u00dft die Kontrollfelder beziehen sich auf grenzpolizeiliche,  kriminalistische, verkehrs- und zollrechtliche Bereiche. Praktisch  ergeben sich daraus umfangreiche Aufgabenfelder, die  von den jeweils origin\u00e4r zust\u00e4ndigen Beamten der GFGS bearbeitet werden.     In den 10 Jahren haben sich deutliche Deliktsschwerpunkte ergeben: Schleusungen von Personen sowie unerlaubte Einreisen \/ Aufenthalte,  Verst\u00f6\u00dfe gegen das Bet\u00e4ubungsmittelgesetz,  Kraftfahrzeugverschiebungen und Urkundsdelikte.     Spektakul\u00e4re Feststellungen waren das mehrfache Auffinden von  Drogen im zweistelligen sowie einmal im dreistelligen Kilobereich  (130 kg Haschisch). Bei den Drogen wurden praktisch alle bekannten  Drogenarten wie Amphetamin, Kokain, Heroin, Marihuana sowie der  Sonderfall Khat festgestellt.     Im Deliktsbereich &#8222;unerlaubte Einreisen \/ unerlaubter Aufenthalt&#8220;  konnten mehrfach gr\u00f6\u00dfere Schleusungen unterbunden werden. Bei der  gr\u00f6\u00dften Schleusung im Jahre 2009 konnten 21 irakische  Staatsangeh\u00f6rige, die unter menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen auf der  f\u00fcr diese Personenzahl viel zu kleine Ladefl\u00e4che sitzend  beziehungsweise liegend untergebracht waren, in einem Sprinter  festgestellt werden. Diese Menschen befanden sich \u00fcber viele Stunden  in dem engen Laderaum. Zudem waren auch keine Sicherheitsgurte und  \u00e4hnliches vorhanden.     Insgesamt konnten 40 teils hochwertige Pkw  die entweder gestohlen oder unterschlagen waren, sichergestellt werden. Beispielhaft sind  hier die Marken Mercedes, BMW und Porsche zu nennen.     Nach den genannten Feststellungen wurden die T\u00e4ter in den  anschlie\u00dfenden Gerichtsverhandlungen teilweise zu langj\u00e4hrigen  Haftstrafen verurteilt.     Aufsehen erregte auch die Feststellung im Jahr 2011 von 10 kleinen Kaimanen, die lebend in Kisten in einem Kofferraum untergebracht  waren. Hier bestand der Verdacht eines Versto\u00dfes gegen das  Washingtoner Artenschutz\u00fcbereinkommen. Die Tiere konnten artgerecht  in einem Zoo untergebracht werden.     Insgesamt wurden deutlich \u00fcber 600 Urkundendelikte (F\u00fchrerscheine, P\u00e4sse, Kennzeichen, Fahrzeugpapiere) festgestellt, die von den T\u00e4tern f\u00fcr diverse Straftaten genutzt wurden.     Ferner wurden diverse internationale \/ nationale Haftbefehle,  Aufenthaltsermittlungen und Sachfahndungsausschreibungen f\u00fcr  kontrollierte Personen und Sachen festgestellt.     So wurden in den 10 Jahren gegen zirka  4.000 Personen  Strafverfahren eingeleitet und \u00fcber 1500 Personen vorl\u00e4ufig  festgenommen.     Was vor 10 Jahren mit einem einj\u00e4hrigen Probelauf begann, hat sich in den Jahren danach verfestigt und insbesondere f\u00fcr die Grenzregion  als wertvoller und unverzichtbarer Sicherheitsgewinn erwiesen. Gerade die B\u00fcndelung verschiedener Zust\u00e4ndigkeiten und T\u00e4tigkeitsfelder der  beteiligten Beh\u00f6rden ist ein Garant f\u00fcr die Effektivit\u00e4t und der  Gemeinsame Fahndungsgruppe Schengen S\u00fcd sowie des Gemeinsames  Ermittlungsb\u00fcros in Puttgarden in der beschriebenen Grenzregion. Nach 10 Jahren hat sich diese Idee nicht \u00fcberholt &#8211; sondern wird  sicherlich auch in Zukunft erfolgreich agieren.     Bundespolizeiinspektion Kiel, Pressesprecher Gerhard Stelke,  Telefon: 0431\/98071119 E-Mail: gerhard.stelke@polizei.bund.de     Hauptzollamt Kiel, Pressesprecher Claus-Peter Minkwitz, Telefon:  0431\/6639115 E-Mail: presse-zoll@hzaki.bfinv.de     Textverantwortlich in der Zusammenfassung:     Stefan    Muhtz,  Pressestelle     R\u00fcckfragen bitte an:  Polizeidirektion L\u00fcbeck Pressestelle Stefan Muhtz Telefon: 0451-131-2015 Fax: 0451-131-2019 E-Mail: pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/polizeipresse\/pm\/43738\/2424664\/pol-hl-polizeidirektion-luebeck-bundespolizeiinspektion-kiel-hauptzollamt-kiel\/api\" target=\"_blank\">presseportal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcbeck (ots) &#8211; !!!! 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