{"id":8159,"date":"2009-03-18T18:04:40","date_gmt":"2009-03-18T18:04:40","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=8059"},"modified":"2009-03-18T18:04:40","modified_gmt":"2009-03-18T18:04:40","slug":"da_ist_mehr_fr_sie_drin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/da_ist_mehr_fr_sie_drin\/","title":{"rendered":"&#8222;DA IST MEHR F\u00dcR SIE DRIN!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"HLSiegel\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/HLSiegel.jpg\" alt=\"HLSiegel\" \/><br \/>\nInfostand von Frauenb\u00fcro und DGB zum Thema ENTGELTGLEICHHEIT am Freitag, den 20. M\u00e4rz, 11 bis 15 Uhr in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone <\/p>\n<p>Mit einem Informationsstand in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone machen am kommenden Freitag das L\u00fcbecker Frauenb\u00fcro und der DGB Schleswig-Holstein Ost gemeinsam auf die noch immer bestehende ungleiche Bezahlung zwischen Frauen und M\u00e4nnern aufmerksam.<!--more-->Denn am Freitag, dem 20. M\u00e4rz, ist der bundesweite &#8222;Equal Pay Day&#8220;, der auf die in Deutschland noch immer besonders deutliche Gehaltsdiskrepanz bei Frauen und M\u00e4nnern hinweist.<\/p>\n<p>Der Termin des 20. M\u00e4rz markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland \u00fcber das Jahresende hinaus arbeiten m\u00fcssen, um auf das Vorjahresgehalt ihrer m\u00e4nnlichen Kollegen zu kommen.<\/p>\n<p>Bundesweit gibt es ein breites Aktionsb\u00fcndnis aus Wirtschaftsverb\u00e4nden und Frauenorganisationen**, um gemeinsam den Abbau von Lohnunterschieden zwischen Frauen und M\u00e4nnern voran zu bringen. Das Bundesministerium f\u00fcr Familie, Senioren, Frauen und Jugend f\u00f6rdert ebenfalls die Durchf\u00fchrung des &#8222;Equal Pay Days&#8220;.<\/p>\n<p>In L\u00fcbeck machen Frauenb\u00fcro und DGB, unterst\u00fctzt vom BPW, Gruppe L\u00fcbeck, auf die Lohnunterschiede zwischen Frauen und M\u00e4nnern aufmerksam, die seit Jahren nahezu unver\u00e4ndert bei 23 Prozent liegen. Deutschland bildet damit eines der Schlusslichter in der Europ\u00e4ischen Union, in der Frauen nach den j\u00fcngsten Statistiken 17% weniger verdienen als ihre m\u00e4nnlichen Kollegen.<\/p>\n<p>Der L\u00fcbecker Infostand informiert am kommenden Freitag zwischen 11 und 15 Uhr die L\u00fcbeckerinnen und L\u00fcbecker und ermuntert mit dem Satz &#8222;Da ist mehr f\u00fcr Sie drin!&#8220;, die Gehaltsunterschiede nicht l\u00e4nger hinzunehmen.<\/p>\n<p>&#8222;Lohnunterschiede sind auf eine Vielzahl von Ursachen zur\u00fcckzuf\u00fchren,&#8220; erl\u00e4utert Elke Sasse vom L\u00fcbecker Frauenb\u00fcro. Wesentlich sei hierf\u00fcr:<\/p>\n<p>dass typische Frauenberufe schlechter bezahlt werden als Berufe, die traditionell vor allem von M\u00e4nnern ausge\u00fcbt werden dass Frauen seltener in gut bezahlten F\u00fchrungspositionen vertreten seien und \u00fcber weniger Berufsjahre verf\u00fcgen &#8211; was sich negativ auf ihre Gehaltsentwicklung auswirkt dass bestehende Rollenbilder noch immer die Aufgabenverteilung in den Familien und das Berufswahlverhalten beeinflussen &#8211; was sich wiederum beim Einkommen niederschl\u00e4gt. <\/p>\n<p>Gleichstellungsbeauftragte Elke Sasse spricht eine weitere soziale und wirtschaftliche Folge des Lohngef\u00e4lles an: &#8222;Entgeltungleichheit ist einer der wesentlichen Gr\u00fcnde f\u00fcr vermehrte Altersarmut von Frauen. Diese abzubauen und m\u00f6glichst zu verhindern, fordert zum einen der grundgesetzliche Gleichstellungsauftrag, zum anderen aber auch der kommunale Haushalt.&#8220;<\/p>\n<p>+ + +<\/p>\n<p>*Hintergrund zum Equal Pay Day: <br \/>\n2008 wurde der Equal Pay Day, der internationale Aktionstag f\u00fcr Entgeltgleichheit zwischen M\u00e4nnern und Frauen auf Initiative des BPW Germany erstmals in Deutschland durchgef\u00fchrt. Entstanden ist der &#8222;Tag f\u00fcr gleiche Bezahlung&#8220; in den USA. Initiatorinnen waren die amerikanischen Business and Professional Women (BPW\/USA), die 1988 die &#8222;Red Purse Campaign&#8220; ins Leben riefen, um auf die bestehenden Lohnunterschiede hinzuweisen.<\/p>\n<p>Diesen Gedanken griff der BWP Germany 2007 zur Halbzeit des Europ\u00e4ischen Jahres der Chancengleichheit auf und startete die Initiative Rote Tasche, aus der heraus die Idee f\u00fcr die bundesweite Einf\u00fchrung des Equal Pay Day entstanden ist. Die roten Taschen stehen f\u00fcr die roten Zahlen in den Geldb\u00f6rsen der Frauen.<\/p>\n<p>Bei der deutschen Premiere des Equal Pay Day 2009 nahmen bundesweit 6.000 Frauen und M\u00e4nner an rund 40 Aktionen und Veranstaltungen in 25 St\u00e4dten teil. Auch in deutschen und ausl\u00e4ndischen Medien fand das Thema gro\u00dfe Beachtung: innerhalb von zwei Monaten um den Aktionstag erschienen \u00fcber 1000 Beitr\u00e4ge in einer Gesamtauflage von 24 Millionen Zeitungen und Zeitschriften.<\/p>\n<p>Daten, Fakten , Verhandlungstipps und umfangreiches Recherchematerial zu Entgeltgleichheit und zum Equal Pay Day unter www.equalpayday.de <\/p>\n<p>**Hintergrund-Info \u00fcber die Mitglieder des bundesweiten Aktionsb\u00fcndnisses: <\/p>\n<p>das Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) www.bpw-germany.de die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverb\u00e4nde (BDA) www.arbeitgeber.de <br \/>\nder Deutsche Frauenrat (DF), www.frauenrat.de <br \/>\nder Verband deutscher Unternehmerinnen (vdu), www.vdu.de und die Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenb\u00fcros und Gleichstellungsstellen (BAG), www.frauenbeauftragte.de <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Infostand von Frauenb\u00fcro und DGB zum Thema ENTGELTGLEICHHEIT am Freitag, den 20. 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