{"id":8777,"date":"2009-08-08T09:25:29","date_gmt":"2009-08-08T09:25:29","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=8677"},"modified":"2009-08-08T09:25:29","modified_gmt":"2009-08-08T09:25:29","slug":"orientierungshilfe_fr_blinde_studenten_projekt_schafft_genaue_karten_fr_mobile_navigationsgerte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/orientierungshilfe_fr_blinde_studenten_projekt_schafft_genaue_karten_fr_mobile_navigationsgerte\/","title":{"rendered":"Orientierungshilfe f\u00fcr blinde Studenten Projekt schafft genaue Karten f\u00fcr mobile Navigationsger\u00e4te"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"BlindmitHund\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/BlindmitHund.jpg\" alt=\"BlindmitHund\" \/><br \/>\n(Foto: aboutpixel.de, Sven Brentrup)  <\/p>\n<p>Stuttgart (pte\/08.08.2009\/06:00) &#8211; Forscher am Institut f\u00fcr Visualisierung und Interaktive Systeme der Universit\u00e4t Stuttgart (VIS) http:\/\/www.vis.uni-stuttgart.de arbeiten an einem System, das blinden und sehbehinderten Studierenden die Orientierung am Campus erleichtert. Dazu werden im Rahmen des Projekts ASBUS (Assistenz f\u00fcr sensorisch Behinderte an der Universit\u00e4t Stuttgart) Informationen \u00fcber die Umgebung geeignet aufbereitet, die dann \u00fcber mobile Navigationsger\u00e4te mit hoher Positionsgenauigkeit abgerufen werden k\u00f6nnen. <!--more-->Langfristig k\u00f6nnten nicht nur Studierende in Stuttgart von der Entwicklung profitieren. Denn das VIS kooperiert inzwischen mit dem Studienzentrum f\u00fcr Sehgesch\u00e4digte (SZS) an der Universit\u00e4t Karlsruhe und auch andere Universit\u00e4ten und \u00f6ffentliche Einrichtungen haben laut Universit\u00e4t Stuttgart Interesse an der Navigationsunterst\u00fctzung bekundet.<\/p>\n<p>Am VIS wurde mit TANIA (Tactile-Acoustical Navigation and Information Assistant) bereits ein System entwickelt, das auf ultramobile PCs als Endger\u00e4te f\u00fcr Orientierungshilfen setzt. F\u00fcr eine m\u00f6glichst genaue Positionierung werden Bewegungssensoren genutzt. Dazu kommen optional GPS und an wichtigen Punkten angebrachte RFID-Tags speziell in Innenr\u00e4umen. Damit aber Personen mit Sehbehinderungen selbst in Geb\u00e4uden mit komplexen architektonischen Strukturen wirklich gut selbst\u00e4ndig navigieren k\u00f6nnen, ist auch entsprechend hochwertiges Kartenmaterial erforderlich und mit diesem Aspekt besch\u00e4ftigt sich ASBUS. &#8222;Die Idee ist, zun\u00e4chst einmal \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude zug\u00e4nglich zu machen und diese dann auch detaillierter zu erfassen&#8220;, erkl\u00e4rt Projektleiter Andreas Hub im Gespr\u00e4ch mit pressetext. So werden genaue Informationen f\u00fcr die Navigationsger\u00e4te bereitgestellt.<\/p>\n<p>Im Rahmen des ASBUS-Projekts wurden f\u00fcr das Informatikgeb\u00e4ude auf dem Campus der Universit\u00e4t Stuttgart sowie f\u00fcr die R\u00e4ume des SZS hierarchische 2D-Umgebungsmodelle erstellt. Dabei werden auf hoher Ebene etwa ganze Geb\u00e4ude, auf tieferen Ebenen einzelne R\u00e4ume und zugeh\u00f6rige Informationen erfasst. Die Ausgabe kann dann dank TANIA-Systemen sowohl akkustisch als auch \u00fcber eine portable Braille-Zeile erfolgen. Auf diese Art wird an der Universit\u00e4t Stuttgart unter anderem ortsbasiert Information \u00fcber die Sprechzeiten von Dozenten oder die \u00d6ffnungszeiten von Bibliotheken und anderen Einrichtungen geboten. Auch macht es ASBUS Blinden m\u00f6glich, allein den Weg vom Informatikgeb\u00e4ude zur n\u00e4chsten S-Bahn-Station zu finden. Letztendlich k\u00f6nnen solche Informations- und Orientierungshilfen auf dem weitl\u00e4ufigen Universit\u00e4ts-Campus auch f\u00fcr Sehende interessant sein, ist man in Stuttgart \u00fcberzeugt. <\/p>\n<p>Zwar ist der ASBUS-Projektrahmen begrenzt, doch k\u00f6nnte der Ansatz zur Erfassung von Kartenmaterial auch in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab genutzt werden, wie Hub auf Anfrage von pressetext best\u00e4tigt. Es w\u00e4re denkbar, in einer Stadt das Finden wichtiger Geb\u00e4ude mit relativ groben Karten, die wenig Speicherplatz ben\u00f6tigen, zu erm\u00f6glichen. \u00d6ffentliche Einrichtungen wie etwa Amtsgeb\u00e4ude k\u00f6nnten dann genauer erfasst werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Foto: aboutpixel.de, Sven Brentrup) Stuttgart (pte\/08.08.2009\/06:00) &#8211; Forscher am Institut f\u00fcr Visualisierung und Interaktive Systeme der Universit\u00e4t Stuttgart (VIS) http:\/\/www.vis.uni-stuttgart.de<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-8777","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissenschaft"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8777","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8777"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8777\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8777"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8777"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8777"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}