{"id":88900,"date":"2013-07-09T10:31:01","date_gmt":"2013-07-09T08:31:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=88900"},"modified":"2013-07-09T10:31:01","modified_gmt":"2013-07-09T08:31:01","slug":"deutliche-belebung-nach-saisonaler-abschwachung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/deutliche-belebung-nach-saisonaler-abschwachung\/","title":{"rendered":"Deutliche Belebung nach saisonaler Abschw\u00e4chung"},"content":{"rendered":"<p align=\"left\">Nach saisonalen Einbr\u00fcchen im I. Quartal verzeichnet das Handwerk in Schleswig-Holstein eine deutliche Belebung der wirtschaftlichen Situation. \u00dcber alle befragten Branchen hinweg beurteilten 89 Prozent der Betriebe ihre wirtschaftliche Situation mit gut oder befriedigend, im letzten Quartal waren es 77 Prozent. Damit haben sich die Erwartungen der Betriebe aus dem letzten Quartal an eine Verbesserung ihrer Gesch\u00e4ftslage erf\u00fcllt.<!--more--><\/p>\n<p>In der Konjunkturumfrage f\u00fcr das zweite Quartal 2013 sprachen 38 Prozent von einer guten, 51 Prozent von einer befriedigenden und lediglich 11 Prozent von einer schlechten Gesch\u00e4ftslage. Im Vergleich: Im ersten Quartal beurteilte noch jeder vierte Betrieb seine Lage als schlecht. Die konjunkturelle Erholung nach dem Winterhalbjahr st\u00fctzt sich vor allem auf eine Verbesserung des wirtschaftlichen Umfeldes sowie auf die insgesamt merkliche Aufhellung der Stimmungsindikatoren; insbesondere eine deutliche Belebung der Auftragseing\u00e4nge. Als Motor der Konjunktur im Handwerk erweisen sich wieder einmal die Betriebe im Bauhaupt- und Ausbaugewerbe. In beiden Gruppen beurteilten die H\u00e4lfte der Betriebe ihre wirtschaftliche Situation als gut, weitere 38 Prozent als befriedigend. In den Ausbaugewerben sch\u00e4tzen sogar 58 Prozent der Betriebe ihre Gesch\u00e4ftslage mit gut ein. Auch aufgrund des langen Winters sind die Auftragsb\u00fccher voll und der Blick nach vorn ist entsprechend zuversichtlich.<\/p>\n<p><b>Daten aus dem Kammerbezirk L\u00fcbeck:<br \/>\n<\/b>(St\u00e4dte Kiel, L\u00fcbeck, Neum\u00fcnster; Kreise Herzogtum-Lauenburg, Ostholstein, Pinneberg, Pl\u00f6n, Segeberg, Steinburg, Stormarn)<\/p>\n<p>Das Gesamthandwerk im Bezirk der Handwerkskammer L\u00fcbeck beurteilte seine wirtschaftliche Situation im zur\u00fcckliegenden 2. Quartal 2013 wie folgt: 36 Prozent sprachen von einer guten Gesch\u00e4ftslage, 53 Prozent von einer befriedigenden und 11 Prozent von einer schlechten. Damit lag das Ergebnis oberhalb des Vorquartalsergebnis (Vergleichszahlen: 21 Prozent gut, 54 Prozent befriedigend, 25 Prozent schlecht). Am besten urteilten die Ausbauhandwerke (59 Prozent sprachen von einer guten, 33 Prozent von einer befriedigenden und 8 Prozent von einer schlechten Gesch\u00e4ftslage), gefolgt vom Gesundheitsgewerbe (36 Prozent gut, 55 Prozent befriedigend, 9 Prozent schlecht). Etwas schlechter als der Durchschnittswert f\u00fcr das Gesamthandwerk schnitten das Bauhauptgewerbe (37 Prozent gut, 46 Prozent befriedigend, 17 Prozent schlecht), die Handwerke f\u00fcr den gewerblichen Bedarf (24 Prozent gut, 72 Prozent befriedigend, 4 Prozent schlecht), das Kfz-Gewerbe (30 Prozent gut, 58 Prozent befriedigend, 12 Prozent schlecht) und das personenbezogene Dienstleistungsgewerbe (21 Prozent gut, 74 Prozent befriedigend, 5 Prozent schlecht) ab. Schlusslicht bildet das Nahrungsmittelgewerbe (56 Prozent befriedigend, 44 Prozent schlecht).<\/p>\n<p><b>Daten aus dem Kammerbezirk Flensburg:<br \/>\n<\/b>(Kreise Schleswig-Flensburg, Rendsburg-Eckernf\u00f6rde, Dithmarschen, Nordfriesland; Stadt Flensburg)<\/p>\n<p>Im Bezirk der Handwerkskammer Flensburg erreichte man im 2. Quartal wieder deutlich positivere Werte verglichen mit den Ergebnissen des Vorquartals. Insgesamt wurde die Gesch\u00e4ftslage von 42 Prozent der Betriebe mit gut, von 47 Prozent mit befriedigend und von 11 Prozent mit schlecht beurteilt (Vorquartal: 29 Prozent, 51 Prozent und 20 Prozent). Wie das Gesamtergebnis lagen auch die Einzelergebnisse der Branchen zum Teil deutlich \u00fcber den Zahlen des Vorquartals. Besonders positiv verlief die Gesch\u00e4ftslage im Personen- bzw. Dienstleistungsgewerbe (57 Prozent gut, 29 Prozent befriedigend, 14 Prozent schlecht). Ebenfalls meldete das Kraftfahrzeuggewerbe eine erfreuliche Entwicklung (37 Prozent gut, 63 Prozent befriedigend). Das Bauhauptgewerbe (52 Prozent gut, 37 Prozent befriedigend, 11 Prozent schlecht) und das Ausbaugewerbe (56 Prozent gut, 36 Prozent befriedigend, 8 Prozent schlecht) konnten ebenso Zuw\u00e4chse verzeichnen. Das Gesundheitsgewerbe verzeichnete keine Ver\u00e4nderungen (25 Prozent gut, 50 Prozent befriedigend, 25 Prozent schlecht). Die Handwerke f\u00fcr den gewerblichen Bedarf (14 Prozent gut, 72 Prozent befriedigend, 14 Prozent schlecht) und das Nahrungsmittelgewerbe (67 Prozent befriedigend, 33 Prozent schlecht) verfehlten dagegen die Vorquartalswerte.<\/p>\n<p><b>Ausblick:<\/b> Die guten Konjunkturdaten veranlassen das Handwerk zu einem anhaltend optimistischen Blick in die Zukunft. Fast jeder vierte Betrieb (23 Prozent) rechnet mit einer weiteren Verbesserung der Gesch\u00e4ftslage im dritten Quartal. Zwei Drittel der Betriebe gehen von einer unver\u00e4nderten Gesch\u00e4ftslage aus, 9 Prozent der Betriebe erwarten eine schlechtere Gesch\u00e4ftslage. \u201eEin Wermutstropfen f\u00fcr unsere Betriebe bleibt. Trotz steigender Nachfrage und guter Auftragslage k\u00f6nnen meine Handwerkskolleginnen und -kollegen keine h\u00f6heren Verkaufspreise realisieren\u201c, sagte Horst Kruse, Pr\u00e4sident der Handwerkskammer Schleswig-Holstein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach saisonalen Einbr\u00fcchen im I. 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