{"id":90741,"date":"2013-07-22T13:31:24","date_gmt":"2013-07-22T11:31:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=90741"},"modified":"2013-07-27T13:32:15","modified_gmt":"2013-07-27T11:32:15","slug":"gute-perspektiven-fur-jung-und-alt-den-demografischen-wandel-gestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/gute-perspektiven-fur-jung-und-alt-den-demografischen-wandel-gestalten\/","title":{"rendered":"Gute Perspektiven f\u00fcr jung und alt \u2013 Den demografischen Wandel gestalten"},"content":{"rendered":"<p>Wir werden \u00e4lter \u2013 und weniger. Wie l\u00e4sst sich der demografische Wandel so gestalten, dass wir in Zukunft gut und im Miteinander der Generationen leben k\u00f6nnen? Was wird und muss sich in L\u00fcbeck ver\u00e4ndern? Dar\u00fcber diskutierte in dieser Woche die L\u00fcbecker Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD) gemeinsam mit ihrer Kollegin und Sprecherin der Arbeitsgruppe Generationenpolitik der SPD-Bundestagsfraktion Sabine B\u00e4tzing-Lichtenth\u00e4ler und mehr als 50 G\u00e4sten in der Br\u00fccke. <!--more-->Mit dabei auf dem Podium waren auch Susanne Bogenhardt von der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und Cenk Nickel, Vorsitzender der AG Migration und Vielfalt der SPD L\u00fcbeck. Dazu erkl\u00e4rt Hiller-Ohm:<\/p>\n<p>\u201eIn L\u00fcbeck wird im Jahr 2030 fast jede und jeder F\u00fcnfte 65 Jahre alt oder \u00e4lter sein. Ein potentieller Rentner kommt dann auf nur noch zwei 20- bis 64-J\u00e4hrige im erwerbsf\u00e4higen Alter. Wir brauchen die richtigen Antworten darauf, dass wir \u00e4lter und auch weniger werden. Das geht nur im Miteinander der Generationen, der politischen Akteure \u2013 Bund, L\u00e4nder und Kommunen \u2013 und der Menschen vor Ort. Leider blickt die schwarz-gelbe Bundesregierung nicht \u00fcber den Tellerrand, also \u00fcber das Jahr 2020, hinaus \u2013 obwohl der demografische Wandel ab 2030 und erst recht 2040 viel deutlicher sp\u00fcrbar wird. Daf\u00fcr brauchen wir bereits heute die richtigen Weichenstellungen.<\/p>\n<p>In der Diskussion wurde deutlich, dass die anstehenden Herausforderungen f\u00fcr die Politik generationen\u00fcbergreifend betrachtet werden m\u00fcssen. Sorge macht zum Beispiel die hohe Zahl von bundesweit j\u00e4hrlich rund 50.000 Schulabbrechern. Arbeitslosigkeit, Niedriglohnjobs und Minirente drohen \u2013 und damit auch enorme Folgekosten durch staatliche Transferleistungen. Die SPD will im Gegensatz zur schwarz-gelben Bundesregierung allen jungen Menschen Perspektiven geben. Wir fordern einen konsequenteren Ausbau von Kitas und Ganztagsschulen, damit Kinder von Anfang an mehr Chancen bekommen. Um mehr Bildungsinvestitionen durch den Bund zu erm\u00f6glichen, setzt sich die SPD f\u00fcr die Aufhebung des Kooperationsverbotes von Bund und L\u00e4ndern ein. Gute Bildung \u2013 gute Arbeit \u2013 gute Rente, muss die Formel sein. Die SPD fordert deshalb auch einen gesetzlichen Mindestlohn in H\u00f6he von 8,50 Euro pro Stunde und eine Solidar-Rente von 850 Euro. Auch die nach wie vor schlechteren Chancen von Frauen im Erwerbsleben m\u00fcssen konsequent verbessert werden \u2013 durch bessere Vereinbarung von Kindererziehung oder Pflege und Berufst\u00e4tigkeit, gleichen Lohn f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen f\u00fcr gleiche und gleichwertige Arbeit sowie eine gesetzliche Quote f\u00fcr Frauen in Aufsichtsr\u00e4ten und Vorst\u00e4nden. Um die Teilhabe \u00c4lterer am gesellschaftlichen Leben und eine gute Lebensqualit\u00e4t bis ins hohe Alter zu gew\u00e4hrleisten, setzt sich die SPD f\u00fcr alters- und behindertengerechtes Wohnen ein. Dazu m\u00fcssen das Bundesprogramm Altersgerecht umbauen und die von Schwarz-Gelb eingedampfte St\u00e4dtebauf\u00f6rderung wieder angehoben werden. F\u00fcr die SPD steht fest: Die Kommunen d\u00fcrfen nicht allein gelassen werden bei der Bew\u00e4ltigung des demografischen Wandels.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir werden \u00e4lter \u2013 und weniger. 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