{"id":9159,"date":"2009-10-30T15:10:37","date_gmt":"2009-10-30T15:10:37","guid":{"rendered":"http:\/\/testserver\/wordpress\/?p=9059"},"modified":"2009-10-30T15:10:37","modified_gmt":"2009-10-30T15:10:37","slug":"miteinander_leben__75_jahre_wohnen_auf_der_herreninsel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/miteinander_leben__75_jahre_wohnen_auf_der_herreninsel\/","title":{"rendered":"Miteinander leben &#8211; 75 Jahre wohnen auf der Herreninsel"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" title=\"GeschWerkst\" src=\"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/images\/topics\/GeschWerkst.jpg\" alt=\"GeschWerkst\" \/><br \/>\nAusstellung im Industriemuseum dokumentiert das Siedlungsleben am Traveufer<br \/>\nDas Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk zeigt vom 30. Oktober 2009 bis zum 28. Februar 2010 die Sonderausstellung &#8222;Miteinander leben &#8211; 75 Jahre Wohnen auf der Herreninsel&#8220;. <!--more-->Die Ausstellung dokumentiert dieses St\u00fcck Geschichte anhand vieler Fotos und Schriftst\u00fccke. Die Ausstellung wird am 30. Oktober um 19.30 Uhr offiziell er\u00f6ffnet. Zur Begr\u00fc\u00dfung und Einf\u00fchrung werden Dr. Wolfgang Muth, Leiter des Industriemuseums, und Hartmut Haase, Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Herreninsel, sprechen. Musikalisch wird die Veranstaltung durch die Brassband der Freiwilligen Feuerwehren Bad Schwartau untermalt. <br \/>\nDie Herreninsel entstand Anfang des vorigen Jahrhunderts durch die dritte Travekorrektur. Dadurch wurde die Siemser Halbinsel durchsto\u00dfen und der Flusslauf begradigt und vertieft. Der Verkehrsweg f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfer werdenden Schiffe in die Stadth\u00e4fen hinein wurde dadurch verk\u00fcrzt. Als neuer Trave\u00fcbergang wurde die erste Herrenbr\u00fccke, eine Doppeldrehbr\u00fccke, im Jahre 1902 eingeweiht. Auf der so entstandenen Halbinsel am s\u00fcdlichen Traveufer siedelten sich ab 1934 erste Familien an, zun\u00e4chst noch in verschiedensten Provisorien. Ab den 1940er Jahren kamen weitere Siedler dazu, zun\u00e4chst ausgebombte nach dem Bombenangriff auf die L\u00fcbecker Altstadt vom 28. M\u00e4rz 1942, und nach Kriegsende Fl\u00fcchtlinge und Vertriebene aus den ehemals deutschen Ostgebieten. Im Laufe der Jahrzehnte entstand so ein enger Zusammenhalt. Die zun\u00e4chst selbst organisierte Infrastruktur wurde nach und nach von der Stadt \u00fcbernommen, wodurch sich der Wohnkomfort steigerte. Das Gemeinschaftshaus entstand in Eigenarbeit, Vereine und gemeinsame Feste vertieften das Gemeinschaftsgef\u00fchl. <br \/>\nDie Herreninsel war immer wieder ein Objekt, auf das verschiedenste Interessengruppen ein begieriges Auge geworfen haben, sei es f\u00fcr die Ansiedlung von Industriebetrieben oder zur Hafenerweiterung. Dem stand aber die Besiedlung entgegen. Das Grundproblem der Vertr\u00e4ge besteht darin, dass es sich um Wohneigentum auf von der Stadt vermietetem Land handelt. Mehrere Versuche seitens der Stadt, die Bewohner zu umzusiedeln, konnten allerdings immer wieder gemeinsam abgewehrt werden. Dr. Wolfgang Muth, der Leiter des Industriemuseums erkl\u00e4rte: &#8222;Das Museum zeigt am Beispiel des Hochofenwerkes und der Flender Werft die Arbeitsbedingungen der Menschen im Stadtteil K\u00fccknitz und wie sie mit ihrem Familien ihr Leben dort organisierten. Deshalb passt eine Ausstellung \u00fcber die Geschichte einer kleinen Siedlung am Traveufer, umgeben von Hafen und Industrie, genau in die Thematik unseres Hauses.&#8220; <br \/>\nDie Ausstellung kann jeweils freitags von 14 bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt betr\u00e4gt 2,50, erm\u00e4\u00dfigt einen Euro. F\u00fchrungen f\u00fcr Gruppen und Schulklassen k\u00f6nnen jederzeit unter der Rufnummer (0451) 30 11 52 vereinbart werden.<br \/>\nZur Ausstellung erscheint eine Brosch\u00fcre, die zum Preis von sechs Euro im Industriemuseum und bei der Siedlergemeinschaft Herreninsel zu erwerben ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausstellung im Industriemuseum dokumentiert das Siedlungsleben am Traveufer Das Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk zeigt vom 30. 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