{"id":97864,"date":"2013-09-20T16:13:01","date_gmt":"2013-09-20T14:13:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hier-luebeck.de\/?p=97864"},"modified":"2013-09-20T16:13:01","modified_gmt":"2013-09-20T14:13:01","slug":"mindestlohne-und-tarifrechte-an-theatern-und-buhnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hier-luebeck.de\/index.php\/mindestlohne-und-tarifrechte-an-theatern-und-buhnen\/","title":{"rendered":"Mindestl\u00f6hne und Tarifrechte an Theatern und B\u00fchnen"},"content":{"rendered":"<h4>Theatertreffen Betriebs-\/Personalr\u00e4te 20.09.2013 aus den Bundesl\u00e4ndern Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. St\u00e4rkung der Kulturhaushalte n\u00f6tig &#8211; <b>Hamburg, 20. September 2013<\/b>: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und rund 30 Betriebs- und Personalr\u00e4te aus \u00f6ffentlichen und privaten Theatern und B\u00fchnen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern fordern in einer Theater-Konferenz Tarifrechte und Mindestl\u00f6hne von 8,50 \u20ac f\u00fcr alle Besch\u00e4ftigten an B\u00fchnen und Theatern.<!--more-->Tarife und schlechte Bezahlung an den Theatern<\/h4>\n<p><b> <\/b>F\u00fcr eine Reihe von Besch\u00e4ftigten in den \u00f6ffentlichen Theatern sowie den Stage Musicals schlie\u00dft ver.di Tarifvertr\u00e4ge ab, die bessere Bezahlungen und regelm\u00e4\u00dfige Lohnerh\u00f6hungen sichern. Durch Ausgliederung, in k\u00fcnstlerischen Bereichen sowie an privaten B\u00fchnen verdienen Besch\u00e4ftigte jedoch h\u00e4ufig weniger. Lohnerh\u00f6hungen finden manchmal jahrelang nicht statt. Das soll sich aus Sicht von ver.di und den Arbeitnehmervertreter\/innen \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Wir brauchen endlich einen fl\u00e4chendecken Mindestlohn von 8,50 \u20ac, der schnell auf 10 \u20ac angehoben wird, sagt <b>Agnes Schreieder<\/b>, bei ver.di f\u00fcr die Theater zust\u00e4ndig. Die neuen Mindestlohn- bzw. Vergabegesetze der drei Nord-Bundesl\u00e4nder werden, solange die Regierung sich einem bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn verweigert, dazu beitragen, dass Niedrigl\u00f6hne an Theatern korrigiert werden.\u201c, so Schreieder.<\/p>\n<p><b>Freie und Hansestadt Hamburg: <\/b>Das <b>Hamburgische Mindestlohngesetz<\/b>, das seit Mai dieses Jahres gilt, sieht die Mindestbezahlung von 8,50 \u20ac in den Verwaltungen und st\u00e4dtischen Betrieben, damit auch in den st\u00e4dtischen Theatern vor. Auch Zuwendungsempf\u00e4nger, also von der Kulturbeh\u00f6rde gef\u00f6rderte private Theater, sollen sich nun verpflichten, ihren Besch\u00e4ftigten mindestens 8,50 \u20ac zu bezahlen. ver.di begr\u00fc\u00dft diese Vorgaben und appelliert an eine schnelle Umsetzung und Kontrolle durch die Beh\u00f6rden. Handlungsbedarf g\u00e4be es h\u00e4ufiger vor allem im Vorderhaus sowie in k\u00fcnstlerischen Bereichen. Der allgemeine, fl\u00e4chendeckende Mindestlohn sei trotzdem f\u00fcr die B\u00fchnen, die keine staatlichen Zusch\u00fcsse erhalten, erforderlich. So verdienen bei den Stage Musicals eine Reihe Besch\u00e4ftigte, z.B. im Vorderhaus oder bei den ausgegliederten Dresserinnen,\u00a0 deutlich unter 8,50 \u20ac pro Stunde.<\/p>\n<p>In <b>Schleswig-Holstein<\/b> soll die kommenden Tage ebenfalls ein Landesmindestlohngesetz mit 9,18 \u20ac verabschiedet werden. ver.di und der DGB begr\u00fc\u00dfen diese Initiative, die sich auch verpflichtend auf Empf\u00e4nger von Landesmitteln und damit die Theater auswirken wird. In <b>Mecklenburg-Vorpommern<\/b> gilt seit 2012 ein ver\u00e4ndertes Vergabegesetz, in dem 8,50 \u20ac als Ma\u00dfgabe festgesetzt ist. Hier gibt es aus Sicht von ver.di mit Blick auf die chronisch unterfinanzierten H\u00e4user, der Abkehr von Tarifvertr\u00e4gen durch die Theaterleitungen und dem drohenden massiven Personalabbau in Schwerin massiven Handlungsbedarf.<\/p>\n<p>Dort und in allen Bundesl\u00e4ndern seien die Mittel in den \u00f6ffentlichen Haushalten f\u00fcr Kultur deutlich zu niedrig. Die Betriebs- und Personalr\u00e4te lehnten Outsorcing in Theatern ab und erneuerten die <b>Forderung an alle drei Landesregierungen nach gr\u00f6\u00dferer finanzieller und dauerhafter Unterst\u00fctzung der Theater \u00fcber Landesmittel.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theatertreffen Betriebs-\/Personalr\u00e4te 20.09.2013 aus den Bundesl\u00e4ndern Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. St\u00e4rkung der Kulturhaushalte n\u00f6tig &#8211; Hamburg, 20. 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