FirmenportraitsWas sonst noch war...

Fast 500 Jahre altes Deckengemälde schmückt neuen Junge in Lüneburg

Junge in der Lüneburger Altstadt macht Schlagzeilen. Der Grund: Während der Sanierungsarbeiten für das neue Bäckerei-Café Am Sande kam ein fast 500 Jahre altes Deckengemälde zum Vorschein, das nun aufwendig restauriert wurde.

Gäste, die das weitläufige Café mit seinen 85 Sitzplätzen betreten, sollten den Blick deshalb unbedingt zur Decke in der Mitte des Raumes richten. Dort offenbart sich das historische Kunstwerk, das aus dem Jahr 1563 stammt.

Zwar sind Deckenmalereien in Lüneburg nicht ungewöhnlich. „Diese Malerei besticht durch ihre außergewöhnlich hohe Qualität“, erklärt Restaurator Markus Tillwick. Lüneburg verfüge zwar über einen großen Schatz solcher Kunstwerke, viele davon seien jedoch in Privaträumen verborgen und somit für die Öffentlichkeit unzugänglich.

Bei Junge hingegen lässt sich das historische Werk ganz entspannt bei Kaffee und Kuchen bewundern. „Wir sehen es als unsere Verpflichtung an, bei solch außergewöhnlichen Funden zum Erhalt historischer Werte beizutragen“, betont Unternehmenssprecher Gerd Hofrichter. „Das gilt selbst dann, wenn aufwendige Bautätigkeiten, Sanierung und Eröffnung dadurch mehr Zeit und Geld in Anspruch nehmen.“ Diesen Beitrag leiste das Unternehmen gern, um der Öffentlichkeit ein solches Kleinod wieder zugänglich zu machen.

Neben dem Kunstgenuss bietet Junge auch „Echten Genuss“, wie es im Unternehmensmotto heißt. In dem neuen Bäckerei-Café duftet es nicht nur herrlich nach frisch gebackenen Brötchen oder frisch zubereiteten Kaffeespezialitäten, auch das Ambiente und der freundliche Service leisten ihren Anteil beim Genießen.

Das Geschäft am historischen Marktplatz mit seinen prachtvollen Giebelhäusern empfiehlt sich auch als Adresse für die erste Mahlzeit des Tages. Verwöhnfrühstücke lassen sich dort individuell zusammenstellen. Ganz nach eigenem Gusto! Geöffnet hat Junge nicht nur unter der Woche, sondern auch am ganzen Wochenende ab 7.30 Uhr.

Zur Eröffnung hat Gerd Hofrichter noch einen Tipp parat: „Ein Dreh am Glücksrad vor der Tür lohnt sich, denn es warten zahlreiche Preise.“ Mitmachen könne jeder. Außerdem könnten sich die ersten 50 Gäste über eine JungeCard freuen, die über ein Guthaben für ein kleines oder mittleres Heißgetränk verfügen. Ein Besuch am 12. Februar „Am Sande 46“ lohnt sich also in vielerlei Hinsicht.

Fotos: Junge die Bäckerei ·