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Lohn-Plus gilt für alle 41 Malerbetriebe in Lübeck 310 Maler und Lackierer in Lübeck bekommen mehr Geld

Maler haben mehr im Portemonnaie: Die rund 310 Maler und Lackierer in Lübeck bekommen mehr Geld. Sowohl beim Mindest- als auch beim Tariflohn hat es ein Plus gegeben. Darauf hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. „Der neue Mindestlohn regelt, dass kein Maler und kein Lackierer weniger als 15 Euro pro Stunde verdienen darf.

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Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) VNW-Direktor Andreas Breitner

Symbolfoto: Alte Häuser in Lübeck TBF/W. Freywald ·  Alle bestehenden Bebauungspläne in der Landeshauptstadt Kiel, die älter als sieben Jahre sind, sollen einem Bericht der Kieler Nachrichten zufolge überarbeitet werden, sodass eine Quote von 33 Prozent sozial gefördertem Wohnungsbau festgeschrieben werden kann. Das fordert die grün-rote Kooperation. Das Rechtsamt der Verwaltung oder ein externer Gutachter sollen nun die rechtlichen Möglichkeiten dazu prüfen. Überlegungen, die Quote auf 50 Prozent festzuschreiben, wurde abgelehnt. Dazu erklärt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

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Tunnelfabrik: Großer Fortschritt bei der Fertigung der Tunnelelemente

Sichtbarer Fortschritt auf der dänischen Tunnelbaustelle: Kürzlich wurde das erste von insgesamt 89 Tunnelelementen des Fehmarnbelt-Tunnels in Rødbyhavn fertig betoniert. Inzwischen liegt daneben auch schon das zweite komplette Element. Auf allen sechs Produktionslinien wird auf Hochtouren gearbeitet. Im Laufe der zweiten Jahreshälfte soll das erste Tunnelelement abgesenkt und mit dem dänischen Portal verbunden werden.

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Haus & Grund zur Grundsteuerreform; Kafkaesker Schildbürgerstreich 2.0

Symbol-Foto TBF: Häuserreihe Breitestraße · Die schleswig-holsteinische Finanzministerin Monika Heinold beabsichtigt, den Kommunen zu ermöglichen, bei der Grundsteuer differenzierte Hebesätze für Wohn- und Nichtwohngebäude anzuwenden. Dabei soll ein Gesetzentwurf aus Nordrhein- und Westfalen übernommen werden. Laut Finanzministerium soll die zusätzliche Flexibilität den Kommunen in Schleswig-Holstein bereits zum 01. Januar 2025 eingeräumt werden, um den vielfältigen und unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Regionen Rechnung zu tragen.

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Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V: Grünes Band und viel Verbundenheit

Foto: Von Lubikl – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14899081 · Kiel/ Rendsburg. Die 67 Delegierten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V., Landesverband Schleswig-Holstein (BUND SH) hielten in Rendsburg ihr jährliches Treffen mit wichtigen Entscheidungen zur Ausrichtung des Verbandes ab. Landesdelegiertenversammlung des BUND SH verabschiedet Resolution „Grünes Band als Nationales Naturmonument“ Ortsumgehung Geesthacht wird abgelehnt  Neuer Landesvorstand gut eingearbeitet 

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FBBC: Wirtschaft erwartet massiven Imageschaden durch drohende Verspätung der Fehmarnbelt-Querung

Wirtschaft erwartet massiven Imageschaden durch drohende Verspätung der Fehmarnbelt-Querung – Deutsche, dänische und schwedischen Kammern und Verbände bestehen auf Eröffnung der Bahnstrecke bis 2029. Der aktuelle Sparkurs der Bundesregierung darf die Realisierung der künftigen Bahnverbindung zwischen Deutschland und Dänemark in keinem Fall gefährden. Die bisher geplante Fertigstellung der Anbindung auf der deutschen Seite der festen Fehmarnbelt-Querung bis 2029 sei alles andere als gesichert. Davor warnen die Mitglieder des Fehmarnbelt Business Council (FBBC) im Anschluss an ein Treffen in Kopenhagen.

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Projekt SANA Klinik braucht Rückenwind aus Berlin

Die CDU Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft unterstützt das Projekt zur Weiterentwicklung der Lübecker SANA Klinik. Michelle Akyurt, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, betont die Bedeutung der Klinik für die Stadt. Sie verlangt eine unverzügliche Klärung der Krankenhausfinanzierung durch Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und schließlich die Bereitstellung der erforderlichen Finanzmittel seitens des Landes für die notwendigen Investitionen:

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Studie zum Tag d. Arbeit: Fachkräftemangel im Transportwesen unter Top 10 der stärkstbetroffenen Branchen

Symbolfoto Arbeit · Foto: TBF/Holger Kröger · Der Fachkräftemangel belastet die deutsche Wirtschaft schon lange. In einer aktuellen Umfrage des IFO-Instituts gaben 54 % der Personalleiter an, dass sie mit einem Bewerbermangel zu kämpfen haben.1 Im Rahmen ihrer Marktforschung im Vorfeld des Tages der Arbeit am 1. Mai haben die Experten von Pens.com/de in einer Indexstudie ermittelt, in welchen Branchen der Fachkräftemangel in Deutschland am größten ist. Dazu analysierten sie die Anzahl der Stellenangebote für jede Branche auf der Jobplattform Indeed2 sowie die jeweilige Vakanzzeit und vergaben daraus eine Punktzahl von 10.

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Tipps für die perfekte Gestaltung eines Gartenhauses 3x3m

Foto: Wikipedia.com · Garten (Frühling), Abbildung aus dem Tacuinum sanitatis aus dem 14. Jahrhundert · Ein Gartenhaus kann der perfekte Rückzugsort im eigenen Garten sein, ein Ort der Ruhe, Kreativität oder einfach nur ein praktischer Stauraum. Ein Gartenhaus 3x3m mag auf den ersten Blick vielleicht eine einfache Aufgabe erscheinen, doch es gibt viele Möglichkeiten, dieses kleine Juwel in Ihrem Garten optimal zu nutzen und zu gestalten. Dieser Artikel gibt Ihnen eine Fülle an Tipps, wie Sie Ihr Gartenhaus sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional einrichten können.

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PM LfU: Rund 450 Gemeinden gehen mit Lärmaktionsplänen gegen Lärmprobleme an

Lärm ist eine der größten Umweltbelastungen für viele Menschen. Mit der EU-Umgebungslärmrichtlinie wurde ein Instrumentarium geschaffen, um Lärmbelastungen zu beurteilen und ihnen entgegenzuwirken. Etliche Kommunen in Schleswig-Holstein haben bereits Lärmaktionspläne erstellt. Nun sind diese Lärmaktionspläne bis Mitte 2024  auf Grundlage neuer Lärmkarten  zu überprüfen und ggf. zu überarbeiten. Dabei ist auch aktive Mitarbeit von Bürgern gefragt.

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Michel Deckmann: Bauwirtschaft ankurbeln – Wirtschaftswachstum fördern

Symbolfoto TBF/Holger Kröger: Zur heutigen Landtagsdebatte zum TOP 20+40 über Investitionsanreize in der Bauwirtschaft und zu den gestrigen Ergebnissen des Vermittlungsausschusses von Bundestag und Bundesrat erklärt der wohnungsbaupolitische Sprecher Michel Deckmann: „Die Bauwirtschaft steht aufgrund der Baukostensteigerungen, hohen bürokratischen Hürden und gestiegenen Zinsen vor riesigen Herausforderungen.

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Lübeck: Neue Ratzeburger Allee mit Radschnellweg

Die Neugestaltung der Ratzeburger Allee soll kommen. So sieht es eine Vorlage für den Bauausschuss am heutigen Montag vor. Mit 90 % Förderung werden durch Radschnellweg und Neugestaltung der Fußgängerbereiche laut Verwaltung ideale Verhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer geschaffen. Die Aufhebung der Vierspurigkeit war danach überfällig, weil die neue B207 die Ratzeburger Allee schon lange wirksam entlaste.

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Anette Röttger: Die Landesförderung für die geplante Stiftung „7 Türme+“ ist ein wichtiger Beitrag

Silhouette Lübecks mit den 7 Türmen · Das Land Schleswig-Holstein wird sich mit 250.000€ für die geplante Stiftung „7 Türme+“ in der Hansestadt Lübeck beteiligen. Dazu erklärt die kultur- und kirchenpolitische Sprecherin und Lübecker Abgeordnete Anette Röttger: „Das ist eine gute Nachricht. Die Sieben Türme der Lübecker Altstadt sind einzigartig– sie sind Zeugnis verschiedener kulturhistorischer Epochen und haben als ein wesentlicher Bestandteil des Weltkulturerbes eine herausragende Strahlkraft, weit über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus.

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Immobilienpreise schließen 2023 mit Minus in Höhe von 7,2 % ab

Berlin (ots) – vdp-Index weist für Wohnimmobilienpreise Rückgang von 6,1 % aus Die Preisanpassungen am deutschen Immobilienmarkt hielten auch im vierten Quartal 2023 an: Verglichen mit dem Schlussquartal 2022 fielen die Immobilienpreise um durchschnittlich 7,2 %. Gegenüber dem dritten Quartal 2023 belief sich die Preiskorrektur auf -2,2 %. Damit erreichte der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp) einen Wert von 175,2 Punkten (Basisjahr 2010 = 100 Punkte), gleichbedeutend mit einem Minus von 10,0 % im Vergleich zu seinem Höchststand im zweiten Quartal 2022 (194,8 Punkte). Der vdp-Index wird seit 2010 von vdpResearch quartalsweise erhoben und basiert – im Gegensatz zu anderen Immobilienindizes – auf der Auswertung echter Immobilientransaktionsdaten von mehr als 700 Kreditinstituten. So deckt der Index Quartal für Quartal die Preisentwicklungen auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn- und Gewerbeimmobilien ab. Die Wohnimmobilienpreise gingen im vierten Quartal 2023 – verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (Q4 2023 zu Q4 2022) – um 6,1 % zurück. Gegenüber dem Vorquartal (Q4 2023 zu Q3 2023) gaben sie um 1,6 % nach. Seit ihrem Höchststand im zweiten Quartal 2022 fielen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland um insgesamt 8,4 %. Zuvor hatten sie sich binnen zwölf Jahren mehr als verdoppelt. Die Einbußen bei den Gewerbeimmobilienpreisen beliefen sich zwischen den Schlussquartalen 2022 und 2023 auf 12,1 %, im Vergleich zum dritten Quartal 2023 auf 4,9

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OTTO WULFF veröffentlicht ersten Nachhaltigkeitsbericht

Hamburg (ots) – Die Unternehmensgruppe OTTO WULFF hat ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Die Berichterstattung für das Jahr 2022 ist freiwillig und orientiert sich entlang der geltenden Standards der Global Reporting Initiative (GRI). Dazu hat sich OTTO WULFF in drei strategischen Handlungsfeldern auf 18 wesentliche Themen konzentriert und sich hier klare Ziele gesetzt. Für den Geschäftsführenden Gesellschafter Stefan Wulff ist dies ein weiterer Meilenstein in die richtige Richtung. Uns ist bewusst, dass wirtschaftlicher Erfolg im Einklang mit ökologischer und sozialer Verantwortung einhergeht. Das ist der Anspruch an unsere unternehmerische Verantwortung und deshalb ist Nachhaltigkeit auch Teil unserer Unternehmensstrategie, erklärt Stefan Wulff. Der Bericht bezieht sich bei den Daten auf das Geschäftsjahr 2022. Die Beschreibungen des Nachhaltigkeitsmanagements sowie der qualitativen Themen beziehen sich darüber hinaus auch auf das aktuelle Geschäftsjahr 2023. Zudem sind Ziele bis 2027 formuliert. So wird deutlich, wo OTTO WULFF heute steht und wo es zukünftig hingehen soll. Wir möchten als Familienunternehmen zukünftig unsere Geschäftsziele mit weniger Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen sowie einem reduzierten CO2e-Fußabdruck erreichen und zugleich weiter unserer sozialen Verantwortung nachkommen. Um das zu schaffen, wollen wir möglichst viele eigene Mitarbeitende und auch Partner in den vor- und nachgelagerten Lieferketten einbinden. Nachhaltigkeit ist immer Teamarbeit – daran arbeiten wir gemeinsam, ergänzt Stefan Wulff. Der Bericht gibt tiefere Einblicke in die drei Handlungsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie von OTTO WULFF: Im

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Mehr Immobilienkredite ausgereicht als im Vorquartal

Berlin (ots) – – Neugeschäftsvolumen bei vdp-Mitgliedsinstituten im Jahresvergleich noch deutlich im Minus, im Quartalsvergleich erneut im Plus Das Immobilienfinanzierungsneugeschäft der im Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zusammengeschlossenen Institute verzeichnete im dritten Quartal 2023 eine leichte Belebung: Mit einem Volumen in Höhe von 30,7 Mrd. Euro stiegen die Kreditzusagen für Wohn- und Gewerbeimmobilien im Vergleich zum Vorquartal um 15,8 % an (Q2 2023: 26,5 Mrd. Euro). Im Jahresvergleich stand hingegen weiterhin ein Rückgang in Höhe von 21,5 % zu Buche (Q3 2022: 39,1 Mrd. Euro). „Die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen zieht wieder leicht an.“ Jens Tolckmitt „Das Immobilienfinanzierungsneugeschäft bewegt sich – verglichen mit den Vorjahren – nach wie vor auf verhaltenem Niveau. Allerdings sehen wir jetzt das dritte Quartal in Folge einen Anstieg. Dabei nehmen die Zusagen sowohl für Wohnimmobilien als auch für Gewerbeimmobilien zu, was auf eine leichte Stabilisierung des Finanzierungsmarktes hindeutet“, erklärte Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp. Zwar seien die Rahmenbedingungen für Immobilieninvestitionen weiterhin herausfordernd, und viele Faktoren wie die geopolitischen Spannungen, die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung und die geringe Bautätigkeit im Wohnungssektor belasteten den Markt. Jedoch: „Das Auslaufen des dynamischen Zinsanstiegs scheint Investoren und privaten Haushalten zusehends wieder mehr Planungssicherheit zu geben.“ Recht ähnliche Entwicklung bei Wohn- und Gewerbeimmobilienkrediten Hinsichtlich der Assetklassen entwickelte sich das Immobilienfinanzierungsneugeschäft der vdp-Mitgliedsinstitute im dritten Quartal 2023 recht ähnlich. Gegenüber dem direkten Vorquartal

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Den Garten winterfest machen – So hilft der Fiskus mit

Neustadt a. d. W. (ots) – Anmoderationsvorschlag: Ärmel hoch, Gartenhandschuhe an und los geht’s, denn jetzt gibt’s viel zu tun. Schließlich muss nochmal der Rasen gemäht, die Hecken und Bäume geschnitten, das Unkraut gejätet und alles im Garten und rund ums Haus fit für den Winter gemacht werden. Das ist viel Arbeit, für die sich manche Hilfe holen. Das kostet zwar Geld, aber einen Teil davon kann man sich mit der Steuererklärung wieder zurückholen. Mein Kollege Mario Hattwig berichtet. Sprecher: In der Steuererklärung kann man die Kosten für eine Gartenhilfe als sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen angeben. Das betrifft Arbeiten, die normalerweise von einem Haushaltsmitglied erledigt werden könnten – also sowas wie Rasenmähen, Unkrautjäten, Pflanzarbeiten oder Heckenschneiden. Größere Arbeiten gelten als Handwerkerleistungen, so Christina Georgiadis vom Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe, kurz VLH. O-Ton 1 (Christina Georgiadis, 15 Sek.): „Das ist dann so etwas wie Erde ausheben, Terrasse pflastern oder auch einen Rollrasen legen. Übrigens kann man auch die Kosten für die Entsorgung von Grünschnitt angeben, wenn der Gärtner das in Rechnung stellt. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Garten neu anlegt oder nur umgestaltet wird.“ Sprecher: Für Handwerkerleistungen gilt generell: 20 Prozent der Lohnkosten und maximal 1.200 Euro im Jahr werden vom Finanzamt anerkannt. O-Ton 3 (Christina Georgiadis, 12 Sek.): „Das gleiche Prinzip gilt für haushaltsnahe Dienstleistungen. Auch hier werden 20

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Umfrage / Eigentümer in Deutschland wollen nicht sanieren

Berlin (ots) – Mehr als die Hälfte der Immobilienbesitzer:innen plant in nächster Zeit keine Sanierungsmaßnahmen. Und unter den Sanierungswilligen wollen nur sieben Prozent eine moderne Heizungsanlage anschaffen. Das zeigt eine aktuelle repräsentative YouGov-Umfrage unter Eigentümer:innen zu energetischen Sanierungsvorhaben im Auftrag von ImmoScout24. – 52 Prozent der Eigentümer:innen planen in nächster Zeit keine Sanierungsmaßnahmen. – 14 Prozent möchten eine Photovoltaik-Anlage anschaffen, nur sieben Prozent eine klimaschonende Heizungsanlage. – Bei älteren Eigentümer:innen (55+) sinkt die Sanierungsbereitschaft auf ein Drittel. Auch Frauen zeigen sich weniger investitionsbereit. – Sind Kinder Teil des Haushalts von Eigentümer:innen, liegt die Sanierungsbereitschaft hingegen bei mehr als zwei Dritteln. Sanierungsmaßnahmen plant nur eine Minderheit Baugipfel, Energieeffizienz und Heizungsgesetz: Zahlreiche politische Debatten beeinflussen aktuell Angebot und Nachfrage auf dem Immobilienmarkt. Die Bundesregierung verpflichtet Eigentümer:innen per Gesetz zum Einbau von klimaschonenden Heizungen und Dämmmaßnahmen. Einen deutlichen Effekt auf die Sanierungsaktivitäten von Eigentümer:innen haben diese Umstände jedoch nicht. Im Gegenteil, Die unklaren politischen Maßnahmen scheinen den Sanierungswillen zu bremsen, Gefragt, welche Sanierungsmaßnahme sie als nächstes angehen, antwortet eine Mehrheit von 52 Prozent der Eigentümer:innen, keine solche Investition in nächster Zeit tätigen zu wollen. „Die langen Debatten und politischen Streitigkeiten um die Umsetzung des „Heizungs-Gesetzes“ dürften bei vielen Eigentümer:innen für große Vorbehalte gegen den Austausch von Heizungen gesorgt haben“, sagt Dr. Gesa Crockford, Geschäftsführerin von ImmoScout24. „Auch der Umstand, dass die Ausgestaltung der

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Immobilien-Preissteigerung der letzten fünf Jahre / Zahl der Immobilien-Millionär:innen hat sich mehr als verdoppelt

Berlin (ots) – Dass Immobilienbesitz eine erfolgreiche Methode zum Vermögensaufbau ist, zeigt eine aktuelle Auswertung der Kaufangebote von ImmoScout24, die über der Millionen-Euro-Grenze liegen. Die Zahl der Eigentümer:innen, die Immobilien mit einem Angebotspreis über eine Millionen Euro auf ImmoScout24 anbieten, ist innerhalb von fünf Jahren um mehr als das Doppelte gestiegen. – Die Zahl der Immobilien mit Millionenwert hat sich in den letzten fünf Jahren auf ImmoScout24 mehr als verdoppelt. – Eigentümer:innen von Häusern sind häufiger in die Millionärsliga aufgestiegen als Wohnungsbesitzer:innen. – 8 von 10 Städten mit dem höchsten Anteil von Millionen-Objekten liegen in Bayern. Gleiches gilt für die Städte mit dem stärksten Anstieg von hochpreisigen Immobilien. – Unter den Metropolen sticht München (31 %) mit dem höchsten Anteil von Millionen-Objekten hervor, gefolgt von Düsseldorf (22 %). Seit dem 1. Halbjahr 2018 sind die Angebotspreise von Wohnungen im Schnitt um rund 60 Prozent gestiegen, die von Häusern um mehr als 50 Prozent. Ungeachtet der Preisdelle Mitte 2022 sind viele Immobilien im Zuge des Preisanstiegs der letzten fünf Jahre zu Millionen-Objekten geworden. Auf ImmoScout24 waren im 1. Halbjahr 2023 rund 44.000 Wohnungen und Häuser zum Kauf mit einem Kaufpreis von einer Million Euro und mehr im Angebot. Fünf Jahre zuvor waren es noch rund 19.000 Objekte in dieser Preisklasse. Damit hat sich innerhalb von fünf Jahren allein die Zahl der

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Wohnimmobilien: LBS-Experten erwarten die stärksten Preisrückgänge in den Großstädten und auf dem flachen Land

Berlin (ots) – Im Umland der Städte und in anderen verdichteten Regionen dürften die Preise etwas weniger nachgeben – Wohneigentum bleibt insgesamt teuer – Kaufinteressenten zeigen große Bereitschaft zu Eigenleistung und Heizungstausch 3,5 Millionen Euro für ein freistehendes Einfamilienhaus in München und Hamburg, 15.000 Euro in der thüringischen Spielkartenstadt Altenburg – das sind die Extremwerte, die die Immobilienvermittler von Landesbausparkassen (LBS) und Sparkassen für den diesjährigen Preisspiegel der LBS-Analyse „Markt für Wohnimmobilien“ zu Protokoll gaben. Aber auch wenn man die Extreme außen vor lässt und die regional üblichen Preise betrachtet, ist die Spanne groß: München ist mit Preisen von im Mittel 2,5 Millionen Euro für ein Eigenheim das teuerste Pflaster aller im Preisspiegel erfassten 995 Städte und Gemeinden, am günstigen ist es im südöstlichen Vorharz in der Kleinstadt Eisleben mit 80.000 Euro. Der LBS-Preisspiegel wird jährlich bei den Immobiliengesellschaften von LBS und Sparkassen erhoben. In diesem Jahr gaben insgesamt 581 Immobilienfachleute Auskunft über ihr Geschäftsgebiet. Vielerorts sind Wohnimmobilien nach wie vor teuer. Dennoch hat die Verdrei- bis Vervierfachung der Bauzinsen erste Bremsspuren hinterlassen. Im Frühjahr 2023 lagen die Preise für ältere Einfamilienhäuser aus der LBS-Vermittlungstätigkeit im bundesweiten Durchschnitt gerade noch um knapp 3 Prozent über ihrem Vorjahresniveau – ein Jahr zuvor hatte der Preisanstieg noch 14 Prozent betragen. Für gebrauchte Reihenhäuser und Eigentumswohnungen meldeten die Marktbeobachter zuletzt lediglich ein Preisplus

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Bauwirtschaft droht der Kollaps / Branchentreff in Stuttgart fordert Bundesregierung zum sofortigen Handeln auf / Maßnahmenpakete müssen ganz kurzfristig kommen

Ransbach-Baumbach/Stuttgart (ots) – Deutliche Ausweitung und Erhöhung der Attraktivität der Förderprogramme für privates Wohneigentum, degressive AfA für Investoren, 50 Milliarden Euro Sondervermögen zur Schließung der Lücke im sozialen Wohnungsbau Die Situation in der deutschen Baubranche ist sehr bedrohlich und die Ignoranz in Berlin könnte nicht höher sein. Das Wort „Baukrise“ scheint nur ein Euphemismus für eine Situation, die es so auch in den 2000er Jahren nach dem Wegfall der Eigenheimzulage und der Finanzkrise in diesem Ausmaß nicht gegeben hat. Eine Lage, die die Bundesregierung und das eigens erst nach der Bundestagswahl 2021 neu geschaffene Ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen unter Bauministerin Klara Geywitz aufgrund der Jahre des Baubooms mit Niedrigzinsen und durch tausendfache Baugenehmigungsüberhänge in der – auch volkswirtschaftlichen – Dimension scheinbar noch nicht erkannt hat. Baugenehmigungen, die durch Preissteigerungen und damit Nicht-Rentabilität für Bauherren wie Investoren nie zur Finanzierung kommen und damit real nicht gebaut werden. Viele Unternehmen innerhalb der Baubranche – ganz gleich ob Hausbauunternehmen, Bauträger, Zuliefererindustrie oder Verbände – schlagen seit Monaten Alarm in Berlin und finden nur wenig Beachtung. „Wir als Marke Kern-Haus haben bereits seit Oktober 2022 in regelmäßigen Schreiben das Bau-, Wirtschafts- und Finanzministerium aufgrund der Zins- und Baukostenentwicklung sowie der unwirksamen Förderprogrammansätze auf die kommende Situation im Baugewerbe aufmerksam gemacht und Maßnahmenpakete vorgeschlagen. Außer kurzen Standardantwortschreiben fanden jedoch keine Anregungen Eingang in

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Stürmische Zeiten für Photovoltaikanlagen – Wie Sie sich vor finanziellen Einbußen schützen können

Köln (ots) – Anmoderationsvorschlag: Rund 2,6 Millionen Photovoltaikanlagen gibt´s hierzulande laut Statistischem Bundesamt, Tendenz steigend. In Baden-Württemberg, Berlin und Hamburg sind sie bei Neubauten inzwischen Pflicht, aber bundesweit entscheiden sich viele Hausbesitzer auch freiwillig immer öfter für ein eigenes Solarkraftwerk auf dem Dach. Welche Vorteile das hat und worauf Sie bei so einer Investition in die Zukunft unbedingt achten sollten, verrät Ihnen Helke Michael. Sprecherin: Mit einer Photovoltaikanlage auf dem Hausdach und mithilfe der Sonnenenergie kann günstiger, umweltfreundlicher Strom erzeugt werden. Dazu Bernd Engelien von der Zurich Versicherung: O-Ton 1 (Bernd Engelien, 27 Sek.): „Natürlich muss man erst mal die Anfangsinvestitionen dagegen rechnen, aber langfristig kann man je nach Größe der Anlage und je nach Ausrichtung der Dachfläche sogar Geld verdienen. Entscheidend ist aber, dass man die Solarpanels im Schnitt bis zu einem Drittel des Eigenverbrauchs ausrichtet. Das heißt, man muss so groß die Anlage wählen, dass tatsächlich am Ende des Tages auch eine entscheidende Stromproduktion erfolgen kann.“ Sprecherin: Je nach Anlage, Ausstattung und Anbieter ist man da schnell schon mal 20- bis 30.000 Euro los. O-Ton 2 (Bernd Engelien, 25 Sek.): „Aber viele Städte, Landkreise oder Bundesländer haben auch entsprechende Förderprogramme, da sollte man sich also informieren. Und darüber hinaus bietet die staatliche Förderbank KfW auch zinsgünstige Kredite an. Wichtig ist auch: Die Photovoltaikanlage sollte versichert werden. Das ist

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WIR MÜSSEN AUCH DIE FÖRDERMITTEL DES LANDES FÜR DAS BUDDENBROOKHAUS RETTEN, ANSONSTEN IST DAS GESAMTPROJEKT GEFÄHRDET

Lübeck: Peter Petereit (Vorsitzender der Fraktion SPD & FW): „Jetzt liegt es schwarz auf weiß vor. In einem Schreiben der Investitionsbank Schleswig-Holstein wird klar festgestellt, die von einer Mehrheit getragenen Beschlüsse der Bürgerschaft werden dazu führen, dass die Fördermittel des Landes zum Umbau des Buddenbrookhauses in Höhe von knapp über 19 Millionen Euro nicht fließen werden, wenn diese Beschlüsse so erhalten bleiben. Im Kern geht es um die beschlossenen massiven Umplanungen, die einen neuen Bauantrag gemäß der neuen Landesbauverordnung zur Folge hätte.

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10 Zukunftsthesen für die Bau- und Immobilienwirtschaft

Stuttgart (ots) – Künstliche Intelligenz und generative AI, virtuelle Welten, grüne Städte, Nachhaltigkeit, Daten: Wie wird unsere Welt in zehn Jahren aussehen? Welche Trends setzen sich in der Bau- und Immobilienwirtschaft durch und welche Neuerungen vereinfachen zukünftig unseren Alltag? Mit diesen Fragen beschäftigt sich auch das Innovation Center von Drees & Sommer und beobachtet intensiv allgemeine Technologietrends und Zukunftsszenarien. 10 Zukunftsthesen für die Bau- und Immobilienwirtschaft These 1 / Klimapositiv & kreislauffähig: Die gebaute Umwelt und ihre Bestandsgebäude sind klimapositiv. Neubauten werden industriell nach Cradle to Cradle-Designprinzipien gebaut. These 2 / Transformation der Energiewirtschaft: Die Zeit linearer Energieströme ist vorbei und macht Platz für nachhaltige, regenerative Energie. Durch eine gänzliche Dekarbonisierung sichern wir den Weg in eine Zukunft ohne CO2-Belastung. These 3 / Smart City & Mobility: Städte der Zukunft vereinen Hightech mit Menschlichkeit – Hardware, Software und Soulware formen eine unzertrennliche Einheit. Dadurch wird nicht nur lebenswerter Raum geschaffen, sondern auch die Mobilität für alle Personen- und Güterströme optimiert. These 4 / Multi-Use- & Wandlungsfähigkeit: Innovative Gebäude, smarte Quartiere und intelligente Städte bieten die Basis für neue Geschäftsmodelle. Dank ihrer Wandlungsfähigkeit und vielseitiger Nutzungsmöglichkeiten sind sie bereit für die Herausforderungen von morgen. These 5 / Open-Source-Building-Kataster & Smart Data: Datenverschwendung war gestern: Gebäude besitzen frei verfügbare, digitale Informationen mit dezentral organisierten Daten in einem vertrauenswürdigen Netzwerk. These 6 /

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Behaglich warmes Zuhause – Klimafreundlich und wirtschaftlich heizen mit Holzpellets

Berlin (ots) – Anmoderationsvorschlag: Gas- und Ölheizungen wird es künftig nicht mehr geben – zumindest solche Systeme, wie sie heute in vielen Gebäuden verbaut sind. Neue Heizungen sollen den Wärmebedarf künftig zu 65 Prozent aus regenerativen Quellen decken. Über die Wärmepumpe wird in diesem Zusammenhang viel gesprochen und auch über Photovoltaikanlagen. Allerdings gibt es auch noch moderne Pelletfeuerungen. Pelletheizungen sind nicht nur klimafreundlich und wirtschaftlich, sondern für viele Bestandsbauten oft auch die praktikabelste Lösung. Jessica Martin berichtet. Sprecherin: Wer Geld in eine neue Heizung investieren will, sollte sich laut Heizungsbauer Michael Kotyza auf jeden Fall erst mal gut beraten lassen: O-Ton 1 (Michael Kotyza, 33 Sek.): „Zuerst muss man sagen, die richtige Heizung, das richtige Heizsystem gibt es nicht. Die Heizung muss zum Haus passen und so, wie die Wärmepumpe zurzeit irgendwie in alle Häuser gedrängt werden soll, ist auch die Pelletheizung nicht für jedes Haus das Richtige. Aber in Bestandsgebäuden, Altbauten mit hohen Vorlauftemperaturen, also Häuser älterer Bauart, die einfach mehr Energie benötigen, da ist die Pelletheizungsanlage das richtige Heizsystem. Denn mit einem Pellet-Lager im Haus werden die Menschen natürlich auch ein Stück weit unabhängiger, sie heizen wirtschaftlich und umweltfreundlich.“ Sprecherin: Allein in Deutschland, dem waldreichsten Land Europas, werden jedes Jahr über drei Millionen Tonnen Pellets produziert. Die gehören zu den erneuerbaren Energien und können CO2-neutral verbrannt werden, denn

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