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Start der Schlei-Fähre „Missunde III“ verschiebt sich

Kosel/Brodersby. Die Schleifähre „Missunde III“ wird die Verbindung Kosel/Brodersby nicht wie geplant zum 1. April übernehmen können. Bei den Testfahrten stellte sich heraus, dass noch weitere Optimierungen an den Landkeilen nötig sind, um einen sicheren und verlässlichen Fährbetrieb mit der Nachfolgerin der „Missunde II“ zu gewährleisten.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Problem in den Griff bekommen werden“, sagt Wolf Paarmann, Sprecher des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH). „Die Maßnahmen, die wir an der Fähre durchgeführt haben, sind erfolgreich gewesen. Aber das Zusammenspiel mit den Anlegern funktioniert noch nicht wie gewünscht.“
In den nächsten Tagen gehe es nun darum, diese zu optimieren. „Wir können aktuell keinen verbindlichen Starttermin benennen, werden aber mit Hochdruck daran arbeiten, das Zeitfenster für die Unterbrechung der Fährlinie so klein wie möglich zu halten.“

Seit dem 23. März wird die „Missunde III“ auf der Schlei getestet. In den ersten Tagen stand die mit vier Querstrahlrudern nachgerüstete Fähre im Zentrum dieser Tests. Das Anlegen erzielte bei idealen Witterungsbedingungen und mit einer unbeladenen Fähre gute Ergebnisse. Aber mit einer Beladung von rund 40 Tonnen zeigte sich, dass die Anleger nachgerüstet werden müssen. Das Fährpersonal wird diese Zeit nutzen, um noch mehr Sicherheit im Betrieb der E-Fähre gewinnen zu können.