Politik & Wirtschaft

Von der Krisenmüdigkeit zum Zukunftsmut: Bundesweite Aktionswoche Public Climate School

Krisenmüdigkeit und Klimakatastrophe – Public Climate School schafft Räume für Zukunftsmut Deutschland. Wir leben mit multiplen Krisen und es droht eine zunehmende Krisenmüdigkeit. Die Klimakrise rückt dabei weiter in den Hintergrund, obwohl es nach wie vor einen klaren Handlungsaufruf von der Bevölkerung an die Bundesregierung gibt. Vor allem junge Menschen fordern bei dieser Debatte nicht außenvor gelassen zu werden. Schließlich geht es um ihre Zukunft. Sie fordern Gestaltungsräume und echte Beteiligung. Die Public Climate School greift die Bedarfe von (jungen) Menschen auf und schafft alltagsnahe Räume für mehr Mut und Aktion. Vom 15. – 21. Juni geht die bundesweite Aktionswoche unter dem Motto „Gemeinsam lernen, begreifen und ins Handeln kommen“ in die nächste Runde.

+++ Von der Krisenmüdigkeit zum Zukunftsmut +++ Junge Menschen in der Klimakrise zunehmend frustriert +++ Public Climate School schafft bundesweit Räume für Wissen, lokales Engagement und praktische Beteiligung +++ Krisenmüdigkeit ist Realität und prägt die Sorge der Deutschen – von Inflation über Kriege bis hin zur Klimakrise, bestätigt die Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen“ aus 2025. Davon sind auch junge Menschen nicht ausgenommen. In puncto Klima sind zwei Drittel besorgt und frustriert, wie die Jugendstudie 2025 von Greenpeace zeigt. Gleichzeitig wird in aktuellen Debatten deutlich, welche Wege aus diesem Frust führen können. Im aktuellen Engagementforum des Bundesumweltministeriums und Umweltbundesamts adressieren junge Menschen ihre Forderungen: Es braucht mehr Räume für Nachhaltigkeit, wirksame Beteiligung und verlässliche Kooperationen.

Die Public Climate School (kurz „PCS“) macht seit 7 Jahren – und so auch wieder im Juni – genau das: Schülerinnen können in Livestreams direkt in ihren Klassenräumen Fragen an bekannte Wissenschaftlerinnen oder Menschen, die bereits selbst von den Folgen der Klimakrise betroffen sind, stellen. Außerschulische Lernorte wie Hochschulen, Bibliotheken, Museen oder Stadtteilbüros werden eingeladen Nachhaltigkeits-Aktionen auszurichten, die ihre Wirkung direkt auf die Menschen vor Ort haben. In der „PCS-Community“ können erhalten sie für diese Aktionen Werbevorlagen, wertvollen Austausch und Bildungsmaterialien. So auch die selbstentwickelte „Klimadialog-Box“. Diese ermöglicht die Auseinandersetzung mit den eigenen und fremden Klimaemotionen und schafft eine Grundlage für Empathie und echten Austausch.

„Denn am Ende geht es im Kampf gegen jede Krise – nicht nur die Klimakrise – darum, dass wir etwas gegen diese unfassbar lähmende Ohnmacht tun und unsere Zukunft mitgestalten können.“, betont Mirjam Bourgett, Vorstandsmitglied von Klimabildung e.V., Veranstalter*in der Public Climate School. „Deshalb steht für uns in der Public Climate School in diesem Jahr das Gemeinsame und das Verstehen im Vordergrund. Wir sind nie allein und wer Zusammenhänge versteht, kann mit anderen ins Tun kommen – das ist der Weg zum Zukunftsmut.“

Das bestätigt auch Timo Graffe, Organisator einer Veranstaltungsreihe an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz: “VOICES FOR CLIMATE richtet sich nicht nur an Studierende, sondern bewusst auch an die interessierte Öffentlichkeit. Die Idee dazu ist aus der Public Climate School entstanden, die in den vergangenen Jahren hunderttausende Menschen erreicht hat. Wir möchten Wissenschaft aus dem Hörsaal herausholen, verständlich machen und gleichzeitig Mut geben, selbst aktiv zu werden.”

Krisenmüdigkeit ist messbar, aber überwindbar. Die Public Climate School steht für diesen Wandel und lädt Schulen, Hochschulen und Gesellschaft ein, aktiv daran mitzuwirken – denn wir können nur alle gemeinsam etwas tun.

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