Spatenstich für die A20 bei Bad Segeberg – Kämpfer: „Tag der Freude und Symbol des Scheiterns“
Zum Spatenstich für den 3. Bauabschnitt der A20 bei Bad Segeberg am 28. Mai erklärt der Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein Ulf Kämpfer:
„Endlich ist es so weit: Der Spatenstich für die A20 bei Bad Segeberg ist ein wichtiger Tag für Bad Segeberg und für ganz Schleswig-Holstein. Er ist aber auch ein Lehrstück für einen zermürbend langen Planungsprozess und gebrochene Versprechen.
Die Wirtschaft im Süden unseres Landes und vor allem die Bad Segeberger*innen dürfen diesen Tag feiern. Denn viel zu lang waren die Durststrecke und die langjährigen Verzögerungen beim Weiterbau. Bis dieser Bauabschnitt fertig ist, werden viele Jahre vergehen. Und bis zur Fertigstellung aller weiteren schleswig-holsteinischen Bauabschnitte weitere Jahrzehnte.
Ich hoffe sehr, dass die Landesregierung die Lehren aus dem Planungsdesaster um die A20 zieht. Skepsis ist allerdings angebracht: Ob beim Ausbau der Bahnstrecke Hein Schönberg, beim Drama um die Fähre Missunde III oder beim grottenschlechten Baustellenmanagement bei der Sanierung der B 76 bei Plön: Immer wieder aufs Neue liefert die Landesregierung haarsträubende Beispiele, wie man Verkehrspolitik nicht machen sollte.“

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