Gewerkschaften in Lübeck rufen zu Protestaktion für Samstag auf
Aktion für einen gerechten Sozialstaat am Samstag in Lübeck.
Gewerkschaften zeigen Sozialkahlschlag die rote Karte.
Unter dem Motto „Rote Karte dem Kahlschlag“ laden die Lübecker Gewerkschaften
am Samstag, 11. Juli 2026, von 14 bis 16 Uhr auf die Wiese
am Gewerkschaftshaus in Lübeck zu einer Aktion mit Kundgebung für
einen gerechten Sozialstaat und eine starke Demokratie ein.
Die Gewerkschaften wenden sich gegen die aktuellen Kürzungsvorhaben
der Bundesregierung. Angriffe auf Rente, Pflege, Arbeitslosengeld,
Arbeitszeit, Krankenversicherung usw. betreffen Millionen Menschen
und stellen den gesellschaftlichen Zusammenhalt hart auf die Probe.
Mit kurzen Redebeiträgen, Austausch und Mitmachaktionen wollen die
beteiligten Gewerkschaften deutlich machen: Ein leistungsfähiger Sozialstaat
ist kein Kostenfaktor, sondern eine wesentliche Voraussetzung für
soziale Sicherheit, gute Arbeit und eine stabile Demokratie.
Melanie Meyer, Geschäftsführerin des DGB Schleswig-Holstein Südost:
„Wer die Säge an den Sozialstaat ansetzt, sägt am Fundament unserer
Demokratie. Soziale Sicherheit schafft Vertrauen, Zusammenhalt und
Stabilität. Deshalb wehren wir uns gegen pauschale Kürzungsdebatten
und Verdächtigungen. Der DGB hat zu vielen Themen – beispielsweise
zur Zukunft der gesetzlichen Rente – konkrete und finanzierbare Alternativen
vorgelegt. Unser Anspruch ist nicht, notwendige Reformen zu verhindern,
sondern sie sozial gerecht zu gestalten.“
„Rote Karte dem Kahlschlag“
Samstag, 11. Juli 2026
14:00 bis 16:00 Uhr
Wiese am Gewerkschaftshaus Lübeck
