Blaulicht

POL-RZ: Schwerer Verkehrsunfall auf der A24 bei Reinbek

Ratzeburg (ots) –

Gemeinsame Medieninformation der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

14.08.2026 | Kreis Stormarn | 13.08.2026 – A24 / Reinbek

Donnerstagabend ereignete sich auf der A24 bei Reinbek in Fahrtrichtung Berlin ein schwerer Verkehrsunfall zwischen drei PKW. Eine Person verstarb, zwei weitere wurden verletzt.
Am 13.08.2026 gegen kurz vor 18:00 Uhr kam es auf der A24 in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Reinbek und Witzhave zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 46-jähriger Deutscher aus Sachsen befuhr mit einem VW Transporter den rechten Fahrstreifen.

Aus bislang ungeklärter Ursache soll er auf einen im Rückstau wartenden Mercedes aufgefahren sein, welcher mit einem 18-jährigen Brandenburger besetzt war. Im weiteren Verlauf sei der Transportfahrer auch auf einen davor befindlichen, ebenfalls wartenden Volvo, in welchem eine 54-jährige Frau aus Mecklenburg-Vorpommern saß, aufgefahren sein. Der Mercedes wurde durch den Aufprall nach rechts in den Grünstreifen geschleudert und kam schräg auf dem Dach bzw. auf der rechten Fahrzeugseite zum Stillstand. Der Transporter wieder geriet ins Schleudern, kollidierte mit der Mittelschutzplanke und kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen entgegengesetzt zur Fahrbahn zum Stehen.
Ein Rettungswagen brachte den 18-jährigen Mercedes-Fahrer mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus, wo er wenig später verstarb. Der 46-jährige Transporter-Fahrer erlitt schwere, die 54-jährige Volvo-Fahrerin leichte Verletzungen. Weitere Rettungswagen brachten beide in umliegende Krankenhäuser. Alle drei PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Gemäß derzeitigem Kenntnisstand wird der Sachschaden auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft begutachtete auf Anordnung dieser ein DEKRA-Sachverständiger die Unfallstelle. Die Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Berlin dauerte bis etwa Mitternacht an. Zwischenzeitlich musste auch die Fahrbahn in Richtung Hamburg gesperrt werden.
Die Ermittlungen dauern an.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Sophie-Marie Jakobi, Pressesprecher der Polizeidirektion Ratzeburg

Hinweis: Nachfragen zu dieser Medieninformation richten Sie bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.
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E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de

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