Müde und erschöpft: Wenn Stress zum Dauerzustand wird
Bild: Gemini KI generiert_(c) TBF · KKH-Umfrage: Vielen fehlt Zeit für Erholung / Kostenloses Angebot: Mental Health Week vom 5. bis 9. Oktober
Hannover, 24. September 2026 – Der Akku ist leer, der Alltag läuft trotzdem weiter: Viele Menschen in Deutschland sind zunehmend ausgelaugt. Eine KKH-Umfrage unter 1.000 Personen ab 18 Jahren zeigt: 54 Prozent erleben heute mehr Stress als noch vor ein bis zwei Jahren. Dabei sind die körperlichen und seelischen Folgen längst im Alltag angekommen. 61 Prozent berichten von Müdigkeit oder Schlafstörungen, mehr als die Hälfte (57 Prozent) gibt an, erschöpft oder ausgebrannt zu sein und mehr als jede dritte befragte Person kämpft mit gedrückter Stimmung, die bis hin zu depressiven Verstimmungen führen kann.
Obwohl fast 70 Prozent der Befragten es für wichtig halten, langfristig etwas für ihre Gesundheit zu tun, nimmt sich nur knapp ein Drittel (33 Prozent) auch in stressigen Zeiten tatsächlich die Zeit dafür. Für fast die Hälfte (43 Prozent) gehört fehlende Erholungszeit zu den Dingen, die sie im Alltag belasten. Damit gerät schnell ein Kreislauf in Gang: Wer stark belastet ist, zieht sich häufig zurück, weil soziale Kontakte als zusätzliche Anstrengung empfunden werden.
Dabei wäre gerade das Gegenteil hilfreich: Stabile soziale Beziehungen zählen zu den wirksamsten Mitteln gegen Stress, denn sie können Belastungen abfedern und die Lebensqualität steigern. Hinzu kommt das aktuelle gesellschaftliche Klima: Krieg, Klimawandel oder steigende Preise sowie die ständige Konfrontation mit Krisennachrichten halten viele in Daueralarmbereitschaft. Wichtig ist deshalb, die eigene Resilienz zu stärken – etwa durch regelmäßigen Austausch im Familien- oder Freundeskreis oder professionelle Unterstützung.
Die KKH nimmt diese Entwicklung zum Anlass, ihre Versicherten und alle Interessierten für das Thema mentale Gesundheit zu sensibilisieren und veranstaltet deshalb vom 5. bis 9. Oktober 2026 die digitale Mental Health Week. Fünf Tage lang bietet die Veranstaltungsreihe kostenfreien Zugang zu mehr als 40 Vorträgen, Impulsen und Mitmachangeboten rund um psychisches Wohlbefinden.
Expertinnen und Experten erklären beispielsweise, welchen Einfluss Social Media auf die Psyche hat, gehen der Frage nach, wie man Ängste überwinden und Achtsamkeit lernen kann und informieren über das Trendthema Longevity. Verpasste Programmpunkte lassen sich im Nachgang als On-Demand-Angebot nachholen. Informieren und anmelden können sich Interessierte unter KKH Kaufmännische Krankenkasse – Mental Health Week 2026
Zusätzlich hält die KKH verschiedene Angebote zur Stressreduktion und Stärkung der psychischen Resilienz bereit:
- Stressbewältigung & Entspannung | KKH
- Digitaler Präventionspartner 7Mind | KKH
- Online-Psychotherapie | KKH
Die KKH hat eine repräsentative Online-Befragung über das Online Access Panel Bilendi unter 1.005 gesetzlich und privat versicherten Personen ab 18 Jahren durchgeführt. Mit rund 1,5 Millionen Versicherten, einem Haushaltsvolumen von rund 8,7 Milliarden Euro und rund 4.000 Mitarbeitenden zählt die KKH Kaufmännische Krankenkasse als eine der größten bundesweiten Krankenkassen zu den leistungsstarken Trägern der gesetzlichen Krankenversicherung. Nähere Informationen gibt es unter kkh.de/presse/portraet.
