CDU begrüßt UKSH-Entscheidung: So hat Lübeck Zukunft!

Mit großer Erleichterung hat die CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft die Ankündigung der Landesregierung aufgenommen, den zentralen Verwaltungssitz des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) nach Lübeck zu geben.
Foto(RB): Oliver Fraederich „Wir freuen uns riesig. Bei der Entscheidung über den Verwaltungssitz geht es für Lübeck nicht um irgendein Statussymbol – das war eine Existenzfrage.“, so der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Oliver Fraederich.
Die CDU geht davon aus, dass bei der Ankündigung der Landesregierung nicht nur die Standortfrage eine Rolle gespielt hat. Auch was Bilanzen, Ausstattung und Netzwerke des Lübecker Campus angeht, kann die Entscheidung unmöglich gegen Lübeck getroffen werden. Dennoch war der Beschluss für Lübeck auch ein Ergebnis verantwortlicher Standortpolitik:
„Kiel verfügt bereits über Landesregierung, Volluniversität, Bundeswehr und eine ganze Reihe von Landeszentralen; damit ist der größte Teil der durch Steuermittel finanzierten Personalstellen mit all ihrer Bedeutung für Innovation und Stabilität und nicht zuletzt ihrer Kaufkraft bereits in Kiel angesiedelt. Eine diesbezügliche, weitere Schwächung Lübecks wäre völlig unverständlich gewesen.
Lübeck versucht zur Zeit, sich nach einem bitteren Strukturwandel neu zu positionieren. Dazu gehört in jedem Fall das Zusammenspiel von Forschung, Entwicklung und Herstellung von Medizintechnik. Das Zusammenspiel von Hochschulen, Innovationsindustrie, Instituten und Kliniken kann sich so ungehindert entfalten. Die Landesregierung hat die richtige Entscheidung getroffen. Dafür gebührt ihr der Dank der ganzen Region Lübeck und Südostholstein.“, so Oliver Fraederich abschließend.
Quelle: CDU Lübeck
