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Film „Die Rättin“ im Günter Grass-Haus

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Im Rahmen des „Museumsabend bis 22 Uhr“ wird im Günter Grass-Haus am Donnerstag, 1. November 2007, die Verfilmung von Günter Grass‘ Roman „Die Rättin“ gezeigt. Jörg-Philipp Thomsa gibt eine Einführung in den Film.Die Menschen hätten ihn vielleicht vermeiden können: den Untergang der Erde. Hätten sie es nur rechtzeitig geschafft Kriege, Umweltverschmutzung und Hunger zu stoppen. Sie können noch nicht einmal die Vorzeichen der Apokalypse, die abertausenden Ratten an der Erdoberfläche, richtig deuten. Statt die Zeichen zu erkennen, bekämpfen die Menschen nur die Symptome, nämlich die Ratten.

Auch der Maler, Bildhauer und Videokünstler Marcus Frank erkennt die Zeichen der Zeit nicht, obwohl eine sprechende Ratte ihn aufklärt. Als Videokünstler erlebt er den Untergang nicht mehr als real, sondern bloß als mediales Szenario. Seine Frau Damroka ahnt schon schlimmeres, sie macht sich an die Erforschung der Quallenplage in der Ostsee, die zeitgleich mit der Plage der Ratten auftritt. Gleichzeitig sind sie und ihre Wissenschaftlerinnen auf der Suche nach der versunkenen Stadt Vineta. Eine prächtige Stadt, die einstmals nur von Frauen bewohnt war. Sie haben die Hoffnung, dieses untergegangene Paradies wiederzubeleben und so der Apokalypse zu entkommen. Als die Wissenschaftlerinnen die Stadt endlich finden, wimmelt es auch dort vor Ratten. Dem Untergang gibt es kein Entrinnen.

Diese visionäre und surreale Geschichte wurde 1997 von Martin Buchhorn für das Fernsehen verfilmt.

Eintritt: 7,-¤ / erm. 3,50 ¤
Beginn 19.30 Uhr

Günter Grass-Haus
Glockengießerstraße 21
23552 Lübeck