Martin Balasus und Rasmus Vöge: Klares Zeichen: Jugendoffiziere an Schulen bleiben wichtiger Pfeiler der politischen Bildung
Zur heute unterzeichneten neuen Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land
Schleswig-Holstein und dem Landeskommando der Bundeswehr erklären der
bildungspolitische Sprecher Martin Balasus und der bundeswehrpolitische Sprecher
Rasmus Vöge:
„Die erfolgreiche Zusammenarbeit in der politischen Bildung zwischen Schulen in
Schleswig-Holstein und dem Landeskommando geht weiter. Die neue
Kooperationsvereinbarung ermöglicht es auch künftig, dass Jugendoffiziere der
Bundeswehr unsere Schulen besuchen. Die Jugendoffiziere der Bundeswehr fördern
damit das Verständnis für Fragen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik“, so
Balasus und Vöge.„Dabei ist es wichtig zu betonen, dass die Jugendoffiziere an den Schulen keine
Nachwuchswerbung oder gar Rekrutierung vornehmen. Stattdessen tragen sie im
Rahmen von Unterrichtsbesuchen, Vorträgen, Diskussionsrunden oder auch
Planspielen entscheidend zur politischen Bildung der Schülerinnen und Schüler und
dem Verständnis aktueller Themen bei, die auch Jugendliche bewegen.
Es ist ein freiwilliges Angebot, welches Schulen in Anspruch nehmen können. Dabei
sind die Jugendoffiziere stets an Neutralität und den sogenannten Beutelsbacher
Konsens gebunden. Das Bildungsministerium und das Landeskommando bleiben eng
eingebunden und evaluieren künftig halbjährlich die Besuche an den Schulen“, so
Balasus.
Vöge ergänzt: „In der heutigen Zeit geopolitischer Spannungen und Verwerfungen ist
es von großer Bedeutung, dass auch unseren Schülerinnen und Schülern die
Gesamtzusammenhänge der internationalen Außen- und Sicherheitspolitik erklärt
werden. Es ist ein essenzieller Baustein auf dem Weg zu mündigen und
verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürgern. Die Bundeswehr ist dafür der
ideale Kooperationspartner. Die Zusammenarbeit mit den Jugendoffizieren
funktioniert seit Jahrzehnten und wird nun erfolgreich fortgesetzt. Mit der neuen
Vereinbarung ist es nun möglich, dass auch Jugendoffiziere mit Einsatzerfahrung
oder einsatzerfahrene Veteranen gemeinsam mit Jugendoffizieren die
Veranstaltungen an Schulen leiten. Das erweitert den Wissensschatz und die
Erfahrungen derer, die auf die interessierten Fragen der Schülerinnen und Schüler
antworten, ungemein.“
Beide Abgeordnete sind sich einig: „Diese neue Kooperationsvereinbarung setzt die
bisher bereits erfolgreiche Zusammenarbeit in der politischen Bildung weiter fort und
ergänzt sie um sinnvolle und realitätsnahe Neuerungen – alles mit dem Ziel, das
Verständnis für aktuelle aber auch sensible Themen der Sicherheits- und
Verteidigungspolitik bei den Schülerinnen und Schülern bestmöglich zu fördern.“
