VfB Lübeck scheidet beim SHFV-LOTTO-Hallenmasters in der Vorrunde aus – Todesfelde verteidigt Titel
Der VfB Lübeck ist beim 26. SHFV-LOTTO-Hallenmasters in der fast ausverkauften Wunderino-Arena in Kiel in der Vorrunde ausgeschieden. Vor mehr als 8.500 Zuschauern zeigte das Team dennoch phasenweise ansprechende Leistungen, wurde für seinen Aufwand jedoch nicht belohnt.
Beim größten Hallenfußball-Event Deutschlands wurde die Mannschaft von Co-Trainer Pierre Becken und Torwarttrainer Lukas Oden betreut. Cheftrainer Guerino Capretti befand sich noch im Urlaub.
Unglücklicher Start gegen Heide
Zum Turnierauftakt unterlag der VfB Lübeck dem Heider SV mit 0:1. Den einzigen Treffer der Partie erzielte Yusef Abdelrahman in der sechsten Minute mit einem platzierten Abschluss vom linken Strafraumeck ins rechte untere Eck. Die Grün-Weißen hatten dabei Pech: Gleich zwei Abschlüsse landeten am Aluminium.
Führungen im Derby reichen nicht
Im zweiten Gruppenspiel kam es zum Lübecker Stadtderby gegen den 1. FC Phönix Lübeck. Der VfB erwischte einen starken Start: Rohin Shivani traf in der 4. Minute zur Führung, Torben Sachau erhöhte nur zwei Minuten später auf 2:0. Phönix kämpfte sich jedoch zurück, glich aus und entschied die Partie mit dem Treffer zum 3:2 in der Schlussminute für sich.
Vorrunden-Aus vorzeitig besiegelt
Da sich im Parallelspiel der Heider SV und der VfR Neumünster mit 2:2 trennten, stand das Ausscheiden des VfB Lübeck bereits vor dem letzten Gruppenspiel fest. Zum Abschluss der Gruppenphase mussten sich die Grün-Weißen dem VfR Neumünster knapp mit 0:1 geschlagen geben.
In der Gruppe A setzten sich schließlich der Heider SV und der VfR Neumünster durch und zogen ins Halbfinale ein, während der VfB Lübeck und der 1. FC Phönix Lübeck ausschieden.
Todesfelde erneut Hallenmeister
In den Halbfinals setzte sich der SV Todesfelde mit 3:2 gegen den Heider SV durch, Holstein Kiel II gewann mit 4:2 gegen den VfR Neumünster. Im Finale verteidigte der SV Todesfelde seinen Titel souverän und besiegte Holstein Kiel II mit 3:1.
Trotz des frühen Ausscheidens sammelten insbesondere die jungen Spieler des VfB Lübeck wertvolle Erfahrungen auf großer Bühne und vor beeindruckender Kulisse in Kiel.
Aufstellung VfB Lübeck:
Colin Ulrich, Bjarne Pfundheller, David Ramaki, Torben Sachau, Henry Jeschonek, Linus Goldmann, Rohin Shivani, Yehor Melenivskyi, Finn Böhmker, Phillip Diestel, Mika Lehnfeld
Trainerteam: Co-Trainer Pierre Becken, Torwarttrainer Lukas Oden
