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Feste Fehmarnbelt-Querung: Regionalmanagement stärkt Kooperationen der Regionen entlang der Autobahn A1 – Land unterstützt mit 600.000 Euro

Die Regionen entlang der Autobahn A1 bereiten sich rechtzeitig auf die feste Fehmarnbelt-Querung vor und werden dabei finanziell vom Land unterstützt: Ministerpräsident Peter Harry Carstensen überreichte heute (20. Januar) im Kreishaus in Eutin einen Bewilligungsbescheid über rund 600.000 Euro an Ostholsteins Landrat Reinhard Sager. Mit dem Geld aus dem Zukunftsprogramm Wirtschaft wird ein Regionalmanagement gefördert, das die regionale Zusammenarbeit der Kreise und der Hansestadt Lübeck stärkt.

„Mit diesem Projekt zieht die ganze Region kreisübergreifend an einem Strang. Dank der Zusammenarbeit innerhalb der Region entwickeln wir den Standort und damit auch die Wirtschaft weiter“, sagte Carstensen. Mit der festen Fehmarnbelt-Querung werde ein Jahrhundertprojekt realisiert, das große Entwicklungspotenziale auch für Schleswig-Holstein habe. Die gesamte Region entlang der A1 von Fehmarn bis Hamburg profitiere nach Meinung Carstensens von einer direkten Verbindung nach Dänemark und kurzen Wegen, beispielsweise mit der Ansiedlung von neuen Firmen. „Darauf müssen wir uns jetzt schon vorbereiten, und daher unterstützt das Land diese Pläne“, so der Regierungschef.

Projektträger für das gemeinsame Regionalmanagement ist die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein. Beteiligte Partner sind der Kreis Ostholstein, die Stadt Fehmarn sowie die Industrie- und Handelskammer zu Lübeck.

In das Zukunftsprogramm Wirtschaft fließen im Zeitraum 2007 – 2013 rund 704 Millionen Euro für die wirtschafts- und regionalpolitische Förderung in Schleswig-Holstein, davon rund 374 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), rund 208 Mio. Euro aus der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) sowie ergänzenden Landesmitteln in Höhe von rund 122 Mio. Euro.