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Neustadt-Glewe – Neue Kreuzung für Gewerbegebiet

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Bessere Zufahrt zu den Gewerbegebieten und zum Flugplatz: In Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust) ist der Kreuzungsbereich der Kreisstraße K 38 / Laascher Straße ausgebaut worden. „Ansässige Unternehmen an den Gewerbestandorten Lederwerk, An der Bahn und auf dem Gelände des Flugplatzes profitieren von den besseren Verkehrsverhältnissen am Knotenpunkt“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Sebastian Schröder bei der Verkehrsfreigabe am Donnerstag. „Die Gewerbeflächen sind gefragt“, sagte Schröder. „Sie liegen verkehrsgünstig sowohl nahe der Autobahn Berlin-Hamburg als auch an der B 191 nach Neubrandenburg und an der Müritz-Elde-Wasserstraße.“ In Neustadt-Glewe siedelten sich bereits Firmen wie Dockweiler oder der Airbuszulieferer Franke Engineering GmbH an. Das Gewerbegebiet „An der Autobahn“ ist mit 540 Mitarbeitern in 20 Unternehmen nahezu vollständig ausgelastet.

Das Wirtschaftsministerium fördert die Erschließung des Luft- und Gewerbestandortes Neustadt-Glewe einschließlich der Flächen am Industriestandort Lederwerk. Neben dem Ausbau der Straßenkreuzung wurde bereits die K 38 ab der Bundesstraße B 191 auf einer Länge von 1,5 Kilometern bis zur Liebssiedlung ausgebaut. An der sechs Meter breiten Straße wurde zusätzlich ein Radweg angelegt. Gleichzeitig wurde die rund einen Kilometer lange Erschließungsstraße zum Flugplatz auf 5,5 Meter verbreitert.

Am Standort „Lederwerk“ werden die Lederstraße aus- und vier weitere Straßen neu gebaut. Außerdem werden die Leitungen für die Wasserversorgung neu verlegt. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt rund 4,5 Millionen Euro. Das Bauvorhaben wird mit rund 3,8 Millionen Euro gefördert, das entspricht 90 Prozent der förderfähigen Investitionen.