„Es ist allerlei „Sichtbares“ drin“

Vortrag zum malerischen Werk von Wilhelm Busch von Ruth Brunngraber-Malottke, Wilhelm-Busch-Museum, Hannover
Günter Grass-Haus, 24. Oktober 2006, 19 Uhr
Am Dienstag, 24. Oktober 2006, hält Ruth Brunngraber-Malottke um 19 Uhr einen Vortag zum malerischen Werk Wilhelm Buschs. Die Abendveranstaltung im Günter Grass-Haus ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Wilhelm Busch als Maler“. Trotz der Berühmtheit, die Wilhelm Busch durch seine Bildergeschichten erlangte, sorgt die Begegnung mit seinem freien malerischen Werk bei vielen immer noch für Überraschung und Erstaunen. Ganz offensichtlich kann man sich noch immer nicht daran gewöhnen, dass der bekannte Humorist zugleich auch ein äußert begabter Maler gewesen ist. In der enormen Klarheit seiner Bilder hat Busch einen erstaunlichen Beitrag für die Kunst des 19. Jahrhunderts geleistet. So wundert es auch nicht, dass Paul Klee 1908 über den Maler Wilhelm Busch vermerkte: „Kein Kitscher, sondern ein wohlorientierter Europäer. Einige seiner Kerle in roten Jacken gehören zweifellos in eine Gemäldegalerie.“
Ruth Brunngraber-Malottke ist als Kunsthistorikerin im Wilhelm-Busch-Museum Hannover tätig. Sie hat zahlreiche Publikationen zum Thema Wilhelm Busch veröffentlicht und ist Kuratorin diverser Wilhelm Busch Ausstellungen im In-und Ausland.
Dienstag, 24. Oktober 2006, 19 Uhr Günter Grass-Haus, Glockengießerstrasse 21, 23552 Lübeck
Eintritt: 6,-/4,-Euro Karten: 01805 / 92 92 00
Sonderausstellung: „Wilhelm Busch als Maler“; bis 14.1.2007, Mo bis So 10 -18 Uhr
