Im Vorfeld der Pferdefachmesse „Equitana“: Bedeutung des Pferde- und Reiterlandes Schleswig-Holstein
KIEL. Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sieht Schleswig-Holstein im Vorfeld der weltweit wichtigsten Pferdefachmesse „Equitana“ als Pferde- und Reiterland sehr gut aufgestellt: Pferdesport und Pferdezucht spielen im Land nicht erst seit dem legendären „Meteor“ eine bedeutende Rolle und können auf eine große Tradition zurückblicken. Wichtige Zuchtverbände haben ihren Sitz im nördlichsten Bundesland, das zudem jedes Jahr Schauplatz national und international beachteter Veranstaltungen rund ums Pferd ist. Die starke Stellung wird immer wieder auch durch die Erfolge schleswig-holsteinischer Reiterinnen und Reiter bei internationalen Meisterschaften und Olympiaden deutlich sichtbar.
Der Wirtschaftsfaktor Pferd ist jedoch nicht nur am Spitzensport und an der Pferdezucht festzumachen: In Schleswig-Holstein leben mehr als 100.000 Pferde, für das Pferd werden ca. acht bis zehn Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes bearbeitet und mehr als 30.000 Arbeitsplätze werden rund ums Pferd gesichert. Das Umsatzvolumen pro Jahr im Bereich Pferde liegt zwischen 350 und 400 Millionen Euro. Das bereits bestehende Reit- und Fahrroutennetz umfasst mehr als 2.500 Kilometer, weitere 1.000 Kilometer sind in konkreter Planung. Knapp 50.000 Menschen sind in über 400 Reit- und Fahrvereinen aktiv, und die großen Reitsport- und Pferdeveranstaltungen im Land werden von knapp einer Million Menschen jährlich besucht.
Seit 2009 gibt es das Internetportal www.pferde-und-reiterland.de als zentrales Informations- und Marketinginstrument für die Pferde- und Reiterszene in Schleswig-Holstein. Somit wird im Vorfeld der „Equitana“ 2011 deutlich: Schleswig-Holstein ist nicht nur ein, es ist das Pferde- und Reiterland in Deutschland.
