Forum Nordelbien zur „Bibel in gerechter Sprache

Eine Disputation mit namhaftem Podium in St. Petri in Lübeck
Lübeck (nr). Die „Bibel in gerechter Sprache“ war kaum erschienen, da löste sie heftige Diskussionen aus. Die einen sehen in ihr die lang erwartete Reaktion auf Herausforderungen unserer Zeit und halten es für dringend erforderlich, das Evangelium engagiert, lebendig und für Menschen von heute relevant vorzubringen. Andere erkennen in ihr eine Verfälschung des Inhalts der christlichen Botschaft.
Die Nordelbische Evangelisch-Lutherischen Kirche möchte in einem Forum Nordelbien „Die Bibel in gerechter Sprache. Eine Disputation“ zur Meinungsbildung einer interessierten Öffentlichkeit beitragen. Dazu veranstaltet sie am Montag, 19. Februar, um 18 Uhr in der Kirche St. Petri in Lübeck eine öffentliche Diskussion mit namhaften Expertinnen und Experten. Darin wird es unter anderem um die Frage gehen, was die Übersetzung leisten muss und wo ihr Bezug auf den gegenwärtigen Kontext Verrat an dem Bekenntnis sein kann.
Impulsreferate werden die zum Übersetzerkreis der Bibel gehörenden Professoren Dr. Luise Schottroff aus Kassel und Dr. Frank Crüsemann aus Bielefeld sowie als Gegenpart der Hamburger Professor Dr. Michael Moxter halten.
Im Anschluss an die Referate werden sie gemeinsam mit den Professorinnen Dr. Johanna Haberer aus Erlangen-Nürnberg, Dr. Helga Kuhlmann aus Paderborn und Dr. Ina Willi-Plein aus Hamburg sowie dem Rellinger Pastor Klaus Eulenberger diskutieren. Die Gesprächsleitung hat Uwe Michelsen vom NDR. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Annette Pawelitzki, Flöte.
Die Lübecker Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter wird Podium und Auditorium begrüßen.
Die Veranstaltung ist öffentlich und wird von den Medienpartnern Die Nordelbische, Lübecker Nachrichten, Kieler Nachrichten, dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag und NDRInfo journalistisch begleitet.
