De Jager berichtet Finanzausschuss über UKSH-Markterkundungsverfahren
Wohin steuert das hoch defizitäre Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) mit seinen rund 10.000 Beschäftigten? Diese Frage stand jetzt im Mittelpunkt der Sitzung des Finanzausschusses des Landtages. Wirtschaftsminister Jost de Jager stellte den Abgeordneten den Stand des Markterkundungsverfahrens vor, bei dem sich 17 Anbieter zu Wort gemeldet haben. Nach den Worten von de Jager reicht das Spektrum dabei von Privatisierung über Teilprivatisierung bis zu einem rein öffentlichen Modell oder einer Trennung beider Klinik-Standorte in Kiel und Lübeck. Die meisten Unternehmen zielen auf beide Standorte Kiel und Lübeck ab, zwei haben nur Interesse an Lübeck. Der Minister stellte klar, dass der Bericht noch keine Bewertung enthalte. Für einen Vorschlag werde das Ministerium die Empfehlungen des Wissenschaftsrates abwarten, die für den 8. Juli erwartet werden. Eine Entscheidung der Landesregierung für ein bestimmtes Modell ist nach der Sommerpause vorgesehen.
