Vortrag über die Geschichte der Sinti und Roma in Lübeck von 1933 bis heute
Am Donnerstag, den 26. Februar 2026, veranstaltet die Gesellschaft für Geographie und Kulturen der Welt e.V. in Kooperation mit dem Museum für Natur und Umwelt um 19 Uhr den Vortrag „Sinti und Roma in Lübeck – Von 1933 bis heute“. Referent:innen sind die Autor:innen des gleichnamigen Buches, Elisabeth Eßer und Gerhard Eikenbusch, die die Ergebnisse ihrer gemeinsamen Recherche über die Lebenswege der Lübecker Sinti und Roma von der Zeit des Nationalsozialismus bis in die Gegenwart vorstellen. Dabei beleuchten sie nicht nur die grausame Verfolgung der Sinti und Roma während der NS-Zeit, sondern auch das vielfach übersehene Unrecht, das den Überlebenden nach 1945 widerfuhr.
Es zeigt, wie jahrhundertelange Diskriminierung und Ausgrenzung auch Jahrzehnte nach der Verfolgung in der NS-Zeit in der Bundesrepublik fortwirkten. Damit animiert der Vortrag zum Nachdenken über die Lübecker Geschichte und zeigt, wie wichtig das Erinnern für das gesellschaftliche Miteinander ist.
Die Veranstaltung findet im Museum für Natur und Umwelt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Informationen finden Sie online unter: https://museum-fuer-natur-und-umwelt.de/programm
