Erneuter schwerer Unfall an der B76: CDU fordert erneute Prüfung einer Ampelanlage
Mit großer Betroffenheit reagiert Jochen Mauritz (CDU), Mitglied der Lübecker Bürgerschaft aus Travemünde, auf den erneuten schweren Verkehrsunfall an der Kreuzung der B76 mit den Straßen Bollbrügg und Timmendorfer Weg. Bei dem Unfall wurden mehrere Menschen verletzt, darunter eine Person schwerstverletzt.
„Meine Gedanken sind bei den Verletzten und ihren Angehörigen. Ich wünsche allen Betroffenen eine schnelle und vollständige Genesung“, erklärt Mauritz.
Bereits mehrfach hat Jochen Mauritz auf die Gefahren an der Kreuzung hingewiesen und sich für eine Verbesserung der Verkehrssicherheit eingesetzt. Zuletzt regte er 2024 an, die Einrichtung einer Ampelanlage zu prüfen.
Die zuständigen Behörden kamen seinerzeit zu dem Ergebnis, dass die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Signalisierung nicht vorlägen. Begründet wurde dies unter anderem mit guten Sichtverhältnissen, einer aus Sicht der Behörden unauffälligen Unfallstatistik sowie einer ordnungsgemäßen Beschilderung. Gleichzeitig wurde angekündigt, die Verkehrssituation weiterhin zu beobachten.
Nach dem erneuten schweren Unfall fordert Mauritz eine erneute Bewertung der Situation.
„Der jüngste Unfall zeigt, dass wir die Frage einer Ampelregelung nicht zu den Akten legen dürfen. Wenn sich an dieser Kreuzung immer wieder schwere Unfälle ereignen, muss geprüft werden, ob eine Lichtsignalanlage künftig einen wirksamen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten kann. Nach meiner Auffassung muss diese Angelegenheit konsequent weiterverfolgt werden“, so Mauritz.
Unterstützung erhält Mauritz von seinem CDU-Kollegen in der Lübecker Bürgerschaft Henning Schuhmann:
„Der erneute schwere Unfall zeigt, dass die Situation neu und ergebnisoffen bewertet werden muss. Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer muss oberste Priorität haben.“
„Die Verkehrssicherheit muss Vorrang haben. Wenn neue Erkenntnisse vorliegen oder sich die Gefährdungslage verändert hat, muss auch die Entscheidung über eine Ampelanlage erneut auf den Prüfstand. Es geht darum, alles zu tun, um weitere schwere Unfälle nach Möglichkeit zu verhindern“, betont Mauritz abschließend.
