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200.000. Karl-May-Besucherin kam aus Malente an den Kalkberg

Foto: Karl-May-Spiele / Sven Heise • Urlaub mit fünf Übernachtungen im Wasserturm gewonnen • Stefanie Meyer freut sich auf Familienurlaub im Sommer 2027
Bad Segeberg. Die acht Jahre alte Matilda war ganz schön aufgeregt. Schließlich war es ihr erster Ausflug in Winnetous Wilden Westen. Doch gleich am Eingang der Karl-May-Spiele gab es eine große Überraschung: Ihre Mama Stefanie Meyer wurde von Karl-May-Chefin Ute Thienel als 200.000. Besucherin von „Im Tal des Todes“ begrüßt.

Die Marke von 200.000 Zuschauern wurde diesmal in der 35. Aufführung und damit zwei Vorstellungen früher übersprungen als im Vorjahr. „Wir sind alle sehr glücklich, dass die Inszenierung unseren Gästen so gut gefällt“, sagt Ute Thienel. „Ich bin selbst sehr oft im Theater – nicht nur, um das Stück zu sehen, sondern weil es einfach Spaß macht, die begeisterten Reaktionen der Zuschauer mitzuerleben. Das gesamte Team kann richtig stolz auf seine Arbeit sein.“

Im Besprechungsraum der Kalkberg GmbH lüftete Geschäftsführerin Ute Thienel das Geheimnis um den Preis für Familie Meyer. „Sie gewinnen einen tollen Familienurlaub im Sommer 2027!“, sagte sie und überreichte an Stefanie Meyer eine schicke Lederurkunde. „Dazu gehören fünf Übernachtungen im Bad Segeberger Wasserturm, ein Rundflug über Schleswig-Holstein, ein Essen im Restaurant am Ihlsee, zwei Tourismusattraktionen nach Wahl und Sie besuchen natürlich unser neues Abenteuer ‚Unter Geiern – Der Geist des Llano Estacado‘!“

Beim Blick aus dem Fenster konnte man einen Blick auf den historischen Wasserturm werfen, der unmittelbar neben dem Freilichttheater am Kalkberg steht und eine Unterkunft der besonderen Art darstellt.

Familie Meyer, die in Malente im Herzen der Holsteinischen Schweiz zu Hause ist, war zunächst einmal ein wenig sprachlos. „Wir haben erst am Montag gebucht“, verriet Stefanie Meyer. Es sei eine recht spontane Idee gewesen, einen Ausflug nach Bad Segeberg zu machen. Nur wenige Tage zuvor hatte Matilda nämlich erstmals auf einem Pferd gesessen und freute sich nun auf die „Mustangs“ am Kalkberg.

Während Familienvater Malte als gebürtiger Schleswig-Holsteiner die Karl-May-Spiele seit Kindertagen kennt, war Stefanie Meyer aus Kyritz in Brandenburg bislang nur ein einziges Mal am Kalkberg: In der Saison 2012 bei „Winnetou II“. Für Sommer 2027 hat die Familie noch keine Urlaubspläne. Daher passt der Karl-May-Gewinn richtig gut.

Von ihren Plätzen in Block A aus winkte Familie Meyer den Zuschauern im Freilichttheater am Kalkberg freudig zu, als Produktions- und Spielleiter Stefan Tietgen sie per Lautsprecher-Durchsage vorstellte. Anschließend begann die Aufführung von „Im Tal des Todes“. Das Stück wird noch bis zum 6.September jeweils donnerstags, freitags und samstags ab 15 und 20 Uhr sowie sonntags ab 15 Uhr gezeigt.

Im Mittelpunkt des Abenteuers steht der Kampf von Winnetou (Alexander Klaws) und Old Shatterhand (Bastian Semm) gegen den Geschäftemacher Roulin (Florian Fitz) und seine Komplizin, die temperamentvolle Señorita Miranda (Isabel Varell). In Gefahr gerät aber auch der britische Sir John Raffley (Heinrich Schafmeister).

Neben elf Schauspielern wirken 35 Komparsen, neun Stuntleute und zehn Reiterkomparsen mit – außerdem 25 Pferde, ein Afrikanischer Schreiseeadler und ein Sakerfalke. Zu den Höhepunkten der Inszenierung gehören der Einsturz einer brennenden Hängebrücke, ein zusammenbrechendes Haus inmitten der Arena, mitreißende Musik im mexikanischen Städtchen San Miguel und eine Szene im James-Bond-Stil.

Bildunterschrift:
Karl-May-Geschäftsführerin Ute Thienel begrüßte Stefanie Meyer aus Malente als 200.000. Besucherin von „Im Tal des Todes“. Sie kam mit Ehemann Malte und Tochter Matilda (8) nach Bad Segeberg.