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Fides Humanitas verteilte Herzhafte Hilfe im CSD-Trubel: Ein lautstarker, aber erfolgreicher Einsatztag am Klingenberg

Fotos und Text: (TBF) · Ein ganz besonderer Sonnabend lag hinter dem Team der Fides Humanitas Stiftung am Lübecker Klingenberg. Neben der gewohnten Unterstützung für bedürftige Menschen stand dieser Tag ganz im Zeichen von kulinarischem Engagement, einer logistischen Herausforderung und jeder Menge Dezibel.

Ein warmes Mittagessen direkt aus der Vorstandsküche
Vorstandsmitglied Oliver Siemsen ließ es sich nicht nehmen, wieder einmal selbst den Kochlöffel zu schwingen. In der heimischen Küche zauberte er ein herzhaftes Gemüse-Fleischgericht für wohnungslose, obdachlose und von Armut betroffene Mitmenschen.

Gut verpackt in einer Wärmebox transportierte er das frisch zubereitete Essen, das bereits portionsweise in abgedeckelte Pappbecher gefüllt war, direkt zum Infostand.
Vor Ort zeigte sich jedoch eine kleine Tücke des Transports, wie Oliver Siemsen schmunzelnd berichtet: „Ich hatte es mit den Bechern zwar gut gemeint, doch durch die Fahrt wurden sie von innen leicht durchgeweicht. Es war gar nicht so einfach, sie unbeschadet aus dem Wärmebehälter zu bekommen! Am Ende hat aber alles wunderbar geklappt. Ich habe den Gästen einfach den Tipp mitgegeben, das Gericht am besten sofort zu genießen.“
Kleidung, Gespräche und 10.000 Menschen im Vorbeimarsch
Während das warme Essen reißenden Absatz fand, herrschte auch am restlichen Stand reger Betrieb. Ein weiterer Helfer kümmerte sich intensiv um die Besucher und versorgte sie mit dringend benötigter Kleidung, Büchern, Heften und Informationsmaterial. Vor allem für persönliche, mutmachende Gespräche wurde sich an diesem Tag viel Zeit genommen.
Die Geräuschkulisse verlangte dem Team allerdings alles ab: Zeitgleich fand in Lübeck der Christopher Street Day (CSD) statt. Knapp 10.000 fröhliche Menschen zogen mit lautstarken Umzugswagen direkt am Zelt der Stiftung vorbei – phasenweise war das eigene Wort kaum noch zu verstehen.
Flyer-Aktion trotz Ohrenbetäubendem Lärm
Der Vorsitzende Wolfgang Freywald reagierte pragmatisch auf den Trubel: „Die Umzugswagen waren so laut, dass ich mir Ohrstöpsel besorgen musste – den extremen Krach konnte ich sonst einfach nicht ertragen. Aber wir haben das Beste daraus gemacht! Ich habe die Gunst der Stunde genutzt und den vielen Menschen, die an uns vorbeizogen, insgesamt 100 Stiftungs-Flyer direkt in die Hände gedrückt.“

Gegen 14:00 Uhr war der CSD-Zug schließlich vorbeigezogen und alle Hilfsgüter sowie Speisen erfolgreich verteilt. Nach dem gemeinsamen Abbau konnte das Team um 15:30 Uhr sichtlich erschöpft, aber glücklich über den rundum gelungenen Einsatz in den verdienten Feierabend gehen.

Jede Spende schenkt Hoffnung: Unterstützen Sie unsere Arbeit!
Einsätze wie dieser am Klingenberg zeigen, wie wichtig direkte und unkomplizierte Hilfe vor Ort ist. Ob ein wärmendes Mittagessen, saubere Kleidung oder ein offenes Ohr für Sorgen – wir möchten den schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft ein Stück Würde zurückgeben.

Doch diese Arbeit können wir nicht allein leisten. Um auch in Zukunft Lebensmittel, Kleidung und Informationsmaterialien bereitstellen zu können, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Jede Spende – ob klein oder groß – kommt garantiert zu 100 % dort an, wo sie am dringendsten gebraucht wird: bei den Menschen in unserer Mitte.

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Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen!